Wiedersehen mit einer lebendigen Stadt

Wiedersehen mit einer lebendigen Stadt
Phnom Penh, Cambodia
Phnom Penh, Cambodia Mekong Espress, so heisst die Buscompany mit welcher wir heute wieder sehr komfortabel reisen. Der Minivan entpuppt sich als etwas grösser, wir haben die beiden vordersten Sitze hinter dem Fahrer und nur zwei Paare sind im Bus als wir vor unserem Guesthouse einsteigen. Die Fahrt heute dauert fünf Stunden, unterbrochen durch eine halbstündige Pause in einem kahlen Restaurant an der Straße. Es ist wirklich erstaunlich wie sehr sich Kambodscha, vor allem seine Strassen, verändert hat. Breite Strassen, keine Löcher mehr, mindestens doppelt so viele Autos und vermutlich auch mehr Motorräder als vor drei Jahren. Die etwas grösseren Kinder auf dem Nachhauseweg von der Schule haben ein Handy am Ohr, wie überall in der Welt. Es ist schön so aus dem Bus zu schauen und das Treiben in den Dörfern zu beobachten, Vor Phnom Penh ist die Busstation und wir finden einen netten Tuck Tuck Fahrer zu unserem Hotel Saravoan Royal Palace. Fast nicht zu finden in einem Innenhof hinter dem Nationalmuseum, wunderhübsch mit einem Atrium mit Seerosen, Tischen fürs Frühstück und das Zimmer mit einer zusätzlichen Sitzecke, Das Museum schließt um 17 Uhr, also beeilen wir uns um die paar Schritte zum Museum zu gehen und am ersten Tag in Phrom Penh nochmals in die Geschichte dieses Landes einzutauchen. Nachdem wir jedoch das schönste Museum des Landes in Siem Reap gesehen haben und natürlich die Tempel in Angkor, erscheint dieses Museum nicht mehr ganz so überwältigend. Im hinteren Teil riechen wir den Geruch von Hausschwamm, wohl bekannt für uns, da werden sie noch viel unternehmen müssen um dieses alte, schöne Gebäude zu retten. Der Garten selber in der Mitte des Museums ist nach wie vor sehr schön und eine seltene Augenweide. Eine Tanzshow würde hier auch angeboten aber wir finden beide, dass wir durch unsere Privatshow in Siem Reap das Top erreicht haben und keine zusätzliche Performance mehr sehen möchten. Einzig die Schattenpuppen habe ich noch nie gesehen, diese werden jedoch in einem anderen Theater dargeboten, die nette Dame am Schalter schreibt mir den Namen auf, Jetzt geht es zum Mekong und dieser Straße entlang mit ihren Geschäften, Restaurants und natürlich meinem Silk-Shop mit der netten Dame, welche für uns gleich wieder Bustickets organisiert. Im achten Stockwerk des einen Hotels besuchen wir die Skybar mit Aussicht über den ganzen Mekong (vielmehr den Teil der von hier aus einsehbar ist). Ein leichter Wind weht und Peter muss endlich mal nicht über die Hitze klagen, Weiter vorne, bei „meinem“ Franzosen „La Croisette“ essen wir wunderbar und der Schweizer Kellner, der hier schon seit sechs Jahren „hängen geblieben“ ist bedient uns aufs beste. Das Treiben auf der Straße ist lustig zu schauen. Natürlich kommen auch wieder die Kinder um ihre geknüpften Armbänder zu verkaufen, sie sprechen teilweise ein ausgezeichnetes Englisch. Müde nach diesem ersten Tag in Phrom Penh sinke ich ins Bett und freue mich auf morgen.

]]>

Schreibe einen Kommentar