Weiter nordwärts direkt in die Natur

Weiter nordwärts direkt in die Natur
Ban Cat, Lao Peoples Dem Rep
Ban Cat, Lao Peoples Dem Rep Nachdem ich endlich in der Nacht schlafen kann ist das frühe Aufstehen heute zunächst recht unangenehm, aber das Frühstück erwartet uns schon auf der Terrasse und die Lebensgeister kommen schnell, ein Tuck Tuck Fahrer erwartet uns bereits vor dem Eingang und bringt uns zum Busbahnhof. Wir sind früh, eine Stunde bevor der Bus fährt, aber wie es sich zeigt ist das nötig um noch vorne einen Platz zu ergattern. Gepäck wird von allen einfach vor dem Bus aufgehäuft, in der Hoffnung dass es dann wirklich mitkommt. Säcke, Taschen, Plastikbeutel, alles nur erdenkliche wird von den Reisenden mitgeführt. Nur eine andere Touristin fährt noch mit. Alles andere sind Einheimische oder Vietnamesen, welche später noch den Bus wechseln um in ihr Heimatland zu kommen. Es ist schon abenteuerlich wie die Plätze verteilt werden. Einige sitzen im Mittelgang, andere auf der Konsole neben dem Fahrer. Und überall wird noch ein Gepäckstück dazwischen geklemmt. Die Fahrt geht um 9 Uhr endlich los, der Fahrer fährt gut und vorsichtig, denn obwohl die Strasse erstaunlich gut ist gibt es viele Kurven, steile Passagen und enge Dörfer durch die wir kommen. Ein Mittagshalt in einem Dorf ermöglicht es auf die Toilette zu gehen und etwas zu trinken. Dazu wählen wir ein Gebäck, ähnlich wie unsere Schenkeli, welche sehr gut schmecken. Weiter geht die Fahrt Richtung Norden nach Oudomxay. Fünf Stunden sind wir unterwegs. Beim Busbahnhof angekommen ist es wie üblich kein Problem ein Tuck Tuck zu finden, nur spinnt der mit dem Preis, wir wollen nicht zurück nach Luang Prabang (er will das dreifache von dem was die ganzen 200 km Busfahrt gekostet hat). Also nehmen wir das Sammeltaxi, wie wir denken, zu unserem Namkat Yolapa Resort. Nach etwa 20 Minuten werden wir gebeten das Sammeltaxi zu verlassen und mit einem anderen Tuck Tuck weiter zu fahren. Hier sehe ich auch den Wegweiser zum Nam Kat Yo Lapa Nationalpark, 17 km zeigt dieser an. Auch hier steht ein Tuck Tuck bereit, will aber wieder viel zu viel. Kurz entschlossen gehe ich mit meiner Buchung ins daneben liegende Guesthouse und bitte die Dame im Ressort anzurufen. Sie gibt mir das Telefon und ich kann erklären wo wir sind und man solle uns bitte abholen. Alles kein Problem, es geht aber etwa 30 Minuten. Ein Bier für Peter und für mich ein Wasser verkürzen die Wartezeit. Mit einem schönen Minivan, eigentlicher Luxus nach unserer Fahrt im öffentlichen Bus, fahren wir nun die letzten 17 km zum Natur Reservat. Ich weiss zwar was ich gebucht habe, trotzdem bin ich überrascht über das tolle Ressort, das schöne Bungalow und die Lage, direkt am Bach, mitten im Dschungel, ein Paradies. Sogar von der Toilette aus hat man Sicht in den Garten. Hier lässt es sich gut sein, auch wenn die beiden Nächte hier wohl die teuersten unserer ganzen Reise sein werden. Was soll’s, wir werden wohl Beide nicht mehr so schnell hierher kommen. Mit einem offenen Hotelbaus werden wir zu unserem Bungalow gefahren. Swimmingpool, Garten, Restaurant, Bar, alles zum Wohlfühlen. Jetzt müssen wir nur noch eine passende Trecking Tour herausfinden, welche morgen für uns beide machbar ist, ich freue mich.

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