Silk Island – Insel Reichenau im Mekong

Silk Island – Insel Reichenau im Mekong
Phnom Penh, Cambodia
Phnom Penh, Cambodia Ja wirklich so kommt mir die Insel im Mekong vor, lauter Gemüsefelder, alles grün und bewässert, und natürlich die Maulbeerbäume für die Seidenraupen. Schon die Fahrt mit dem Tuck Tuck und das Übersetzen mit der kleinen Fähre ist ein Erlebnis. Inzwischen gibt es hier sogar ein Visitor Center mit Eintritt, in welchem die Aufzucht der Seidenraupen schön vorgestellt wird. Ein Guide führt uns durch die Anlage und erklärt uns das Vorgehen bei der Aufzucht, danach sehen wir, wie aus 20 einzelnen Kokons ein dünner Seidenfaden entsteht, welcher anschliessend zum Färben und Weben geht. Die verschiedenen Muster und Farben haben Tradition und die Frauen der Insel sind jetzt hier im Center angestellt und weben nicht mehr Zuhause auf den eigenen Webstühlen, wie es noch das letzte Mal war. Der schöne Shop verführt natürlich zum einkaufen, hier weiss man wenigstens dass es wirklich echte Seide ist. Ein hellblauer, ganz dünner Seidenschal wird mich in Zukunft immer an diesen Ausflug auf die Silk Island erinnern. Rund um die kleine Insel werden wir gefahren. Die riesigen Ruderboote beim Tempel sind immer wieder eine Besonderheit. Ich gehe zur daneben liegenden Schule um zu beobachten wie die Kinder hier lernen. Ganz brav sitzen sie auf dem Fussboden und sprechen dem Lehrer in ihrer Sprache etwas nach, keine Ahnung was es ist das sie hier lernen. In der Nähe des Königspalastes werden wir von unserem Tuck Tuck Fahrer in einem kleinen Restaurant „abgeladen“. Hier gibt es ausgezeichnetes Khmer Essen. Ich probiere eine Ananas Suppe mit Prawns, es schmeckt wunderbar. Inzwischen ist auch der Königspalast wieder offen und wir nehmen uns beim Eingang einen Guide der uns alles erklärt. Es lohnt sich wirklich in diesem riesigen Gelände mit den schönen Gebäuden einen Führer zu haben der uns über den König aktuell, über die früheren Könige, ihre Traditionen und die Geschichte etwas erzählen kann. Die Silberpagode darf natürlich auch nicht fehlen. Herzstück dieser Pagoden ist der goldene Buddha in der Mitte mit 2087 Brillanten besetzt. Das ist auch der Grund weshalb die Kambodschaner glauben dass sie bis ins Jahr 2087 ihren Reichtum wieder erlangt haben und es allen Menschen im Land gut geht. Das werden wir nicht mehr erleben…. Gleich in der nächsten Strasse 240 steht „mein“ Mekong Quilt Shop, welchen ich natürlich auch dieses Mal besuchen will. Peter sitzt gleich daneben in einem kleinen Café und ich schwelge wieder einmal in den schönen Quilts und kann mich nur schwer entscheiden welchen ich als Geschenk für Vincent auswählen soll. Heute am internationalen Frauentag gibt es sogar Prozente. Ich habe zwar noch keine Ahnung wie ich diesen Quilt in meinen kleinen Koffer bringe, aber irgendwie muss es gehen. Vor drei Jahren habe ich bereits für Emil in diesem Geschäft eine Decke gekauft, wieviele Reisen hierher muss ich wohl noch machen? Beim Night Market, welchen wir zwar umgehen, steigen wir aus und gehen gemütlich entlang der Hauptstraße am Mekong. Heute haben wir Lust auf Fajitas und Burritos im kleinen mexikanischen Restaurant. Auch dieser Ferientag geht wieder viel zu schnell vorbei.

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