Crazy Vang Vieng

Crazy Vang Vieng
Vang Vieng, Lao Peoples Dem Rep
Vang Vieng, Lao Peoples Dem Rep Der Hahn hinter dem Haus findet um 3.00 Uhr schon dass es Morgen ist, und er ist laut und gibt nicht auf… Ich schliesse die Türe zur Dusche, jetzt wirds etwas leiser und lässt uns nochmals schlafen. Im Haus selber gibt es kein Frühstück, aber gleich daneben gibt es ein Café mit ca. 20 verschiedenen Frühstücks Variationen. Fruchtsalat mit Joghurt und Müesli ist mal etwas Abwechslung, was ich gerne geniesse, Ein Spaziergang zum Zentrum und zu verschiedenen Tour Anbietern ist nun angesagt. Endlich kennt jemand die grosse Höhle, welche man mit dem Schiff durchfahren kann. Diese befindet sich aber etwa 40 km südlich von Vang Vieng Richtung Vienetiane und Tours werden nur von dort aus angeboten, immerhin haben wir jetzt den Namen „Kong Lor Cave“. Jetzt müssen wir nur noch herausfinden wie wir am besten dorthin kommen. Der nette Mitarbeiter zeigt uns auf dem Plan, wo wir ein Longtailboot mieten können. Wir haben nämlich keine Lust eine der hier angebotenen Touren mitzumachen. Eigentlich bin ich mit dem Vorsatz hierher gekommen diesmal Kajaking zu machen. Nur möchte Peter seine Haut nicht der Sonne aussetzen, was ja weiter nicht tragisch wäre, er könnte ja am Schatten warten. Nur wenn ich die Horden sehe, welche zum Kajaking oder Tubing aufbrechen, da vergeht mir die Lust. Da ich weiss, dass wir mindestens einmal auf unserer Reise quasi zu einem „Privatfluss“ kommen werden, verschiebe ich mein Vorhaben gerne. Aber jetzt gehen wir zur Anlegestelle für die Longtailboote und werden so den Fluss hinauf und wieder zurück gefahren. Gemütliche Sitze, sogar gepolstert, befinden sich auf diesem Boot. Dem Ufer entlang, durch recht wenig Wasser geht nun die Fahrt. Verschiedene Bambusbrücken führen über den Fluss. Wir sehen auch die Stationen, wo man Kajaks mieten könnte, aber gleichzeitig kommen uns ganze Horden stromabwärts entgegen und wir sind froh dass wir davon abgesehen haben. Die Sicht vom Fluss auf den Ort und die Natur rundherum ist schön. Die Lage von Vang Vieng ist wirklich einmalig, eingebettet in diese Karstbergr, und immer begleitet vom Fluss. Ein Spaziergang durch den Ort mit Halt für eine Fussmassage für mich und Haare schneiden für Peter und natürlich Zeit für Drinks in einer der Bars lassen auch den Nachmittag verstreichen. Zurück im Guesthouse will ich meinen Blog schreiben und hole im Zimmer meinen I Pad. Was muss ich sehen? Meine Tasche ist offen, mein rotes Portemonnaie auch, alles ist durchwühlt, aber zum Glück sind die darin befindlichen Karten noch alle da, auch mein Schirm, mein Sonnenbrillen Etui und die Papiertaschentücher sind zwar in Unordnung, aber noch alles da. Zum Glück habe ich die Pässe und das Bargeld, welches wir gerade nicht benötigen, abgegeben für den Safe. Ich bin mir noch unsicher, ob ich es dem Manager gegenüber überhaupt erwähnen soll, aber ja, ich denke schon, auch wenn wir zum Glück keinen Schaden davon getragen haben, ein Wermutstropfen auf unserer Reise. Wir entdecken ein kleines Restaurant am Fluss mit ganz leiser Musik, selbstgezimmerten Tischen und Bänken und einem Lagerfeuer draussen im Garten. Hier sitzen wir gemütlich, es ist nach wie vor schön warm, so lässt es sich leben.

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