Bamboo Train again

Bamboo Train again
Krong Battambang, Cambodia
Krong Battambang, Cambodia Die grösste Touristenattraktion in Battambang ist und bleibt der Bambuszug welcher etwa eine halbe Stunde durch die Reisfelder fährt. Gleich am Morgen fahren wir mit einem Tuck Tuck zur Station, wir sind fast die ersten. Ein Ticket kostet fünf USD was durchaus im Rahmen liegt. Dieser Bambuszug hält am „Endbahnhof“ in einem kleinen Dorf und wie das letzte Mal stehen da viele Mädchen mit ihren selbst gemachten Armbändern und wollen diese natürlich verkaufen. Eine Ziegelei weiter hinten im Dorf mit einem Brennofen können wir besichtigen. Da wir direkt vom Frühstück hierher gekommen sind mögen wir auch nichts trinken oder essen. Somit fahren wir bald wieder zurück. Jetzt kommen uns all die anderen Touristen entgegen und wir müssen zweimal aussteigen, um unser Gefährt von den Schienen zu nehmen, damit die anderen auf dem einen Gleis durchfahren können. Es ist auch zum zweiten Mal lustig auf diese ungewöhnliche Art zu fahren. Wie man uns erzählt ist in zwei Jahren geplant die Schienen auszuwechseln und für eine Eisenbahn von Battambang bis Phnom Penh zu nutzen, welche es schon lange nicht mehr gibt. Das gleiche hat man mir aber vor drei Jahren schon erzählt, hier gehen die Uhren wohl einfach langsamer. Es wäre auch schade wenn es diesen Bambuszug nicht mehr gäbe. Mit dem Fahrer vom Guesthouse fahren wir nun weiter Richtung Norden. Er zeigt uns viele Dinge. Wir besuchen lokale Handwerker; wir sehen zum ersten Mal wie aus den Blüten einer bestimmten Palme Palmwein abgezapft und gegärt wird. Natürlich probieren wir und Peter kauft eine Flasche. Der Guide führt uns auch auf die Killing Fields, Schauergeschichten die man sich nicht in den schlimmsten Träumen vorstellen kann, hier waren sie Wirklichkeit. Wir schauen zu wie Sticky Rice in den Bambusstangen über dem Feuer gebraten wird, wir sehen wie Reispapier für Frühlingsrollen gefertigt und getrocknet wird. Besonders imponiert uns ein Mädchen, welches Millimeter dünne Scheiben von den Bananen abschneidet um diese auf einem Bambusbrett zu trocknen. Die Fertigung des Reisweins darf natürlich auch nicht fehlen, Peter gibt gute Ratschläge wie sie das besser machen könnten, aber ich glaube dass das nicht so gut ankommt, obwohl ich die Worte nicht verstehe welche der Guide mit dem Reisbauern wechselt. Peter probiert sogar von dem Reiswein in welchem eine Kobra eingelegt ist. Ein altes Khmer Haus kann auch besichtigt werden, der Besitzer spricht Französisch und zeigt uns alles. Die Bauweise ist in etwa die gleiche wie in unserem privaten Garten in Siem Reap. Irgendwann dazwischen gehen wir in der Stadt eine Kleinigkeit essen, vor allem um etwas zu trinken, Eine riesige Chili Farm liegt auf dem Weg zum Tempel auf dem Berg, auch diese und eine Pilzzucht können noch besichtigt werden. Jetzt gegen Abend ist es aber Zeit zu den Bats zu fahren. Ich wusste zunächst nicht mehr was Fledermäuse auf Englisch heißt, eben bats (kommt von Batman !!). Nur ist es mit 35 Grad schon den ganzen Tag viel zu heiss für Peter, was er immer wieder einfliessen lässt, und wir entschieden uns die Fledermäuse für morgen Abend aufzusparen und jetzt im Ressort ein Bad zu nehmen. Alle Gäste scheinen noch auswärts zu sein, so dass wir es uns am Swimmingpool gemütlich machen. Etwas essen mag ich heute nicht mehr und sollte ich Hunger bekommen habe ich mein halbes Sandwich nach Khmer Art die ganze Zeit seit dem Mittagessen mitgenommen. Und zudem ersetzt ein Fruchtshake eine ganze Mahlzeit.

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