Winery, alte Autos und schöne Häuser in Montevideo

Winery, alte Autos und schöne Häuser in Montevideo
Montevideo, Uruguay
Montevideo, Uruguay Nach dem Frühstück fahren wir, dank Naiv hoffentlich auf direkter Route, zur Bodega Bouza, einer grossen Weinplantage, welche gemäss Webseite Führungen durch das Weingut, Wein Degustationen und Lunch im Restaurant anbietet. Die Führung durch das Weingut wird von vornherein ausgeschlossen. Peter will heute nicht so weit wandern…. Die Fahrt quer durch die Stadt dauert länger als angenommen, da der Verkehr doch recht dicht ist. Also erreichen wir die Bodega erst nach 11 Uhr und die aktuelle Führung hat bereits begonnen. Macht nichts sagen wir uns, wir können gerne erst einmal das Museum mit den Oldtimern ansehen, danach im Restaurant etwas essen und um 13.30 Uhr bei der nächsten Wein Degustation und Führung durch die Weinkeller mitmachen. Weit gefehlt! Man muss sich im Internet anmelden, heute hat es erst wieder um 16.00 Uhr Platz für die ganze Tour. Das dauert uns nun doch viel zu lange. Wir können nicht einmal eine Flasche Wein kaufen um sie hier zu trinken, wir müssen sie mitnehmen. Diese besondere Flasche von hier „Monte vid eu“ kostet auch für Schweizer Verhältnisse sehr viel und wir beschliessen diese eine Flasche mit nach Hause mit zu nehmen um sie bei einer besonderen Gelegenheit zu trinken. Wir können uns der aktuellen Gruppe anschliessen um das Oldtimer-Museum anzusehen. Etwas enttäuscht sind wir schon, haben wir doch schon viel schönere und besser unterhaltene Oldtimer gesehen. Insbesondere scheint der Sammler eine Vorliebe für Ford zu haben, es sind nur wenige andere Automarken vertreten. Wir beschliessen zu der bevorzugten Wohngegend der Reichen, der Barra de Carrasco zu fahren um die schönen Villen und Paläste in den grossen Gärten zu bestaunen. Auf dem Weg dorthin entdecken wir schon von weitem das Fortaleza del Cerro de Montevideo, das Fort, welches auf dem einzigen Hügel die alte Stadt bewachte, einen heute noch tätigen Leuchtturm hat und das Militärmuseum beherbergt. Wir entschliessen uns diesen Abstecher zu unternehmen, die Sicht auf Montevideo ist wirklich schön. Das Militärmuseum zeigt viele Waffen, Kanonen und Bilder von Generälen, welche für das Land gekämpft haben. Was mir hier zum ersten Mal bewusst wird ist, dass nachdem ein Erfinder die erste automatische Pistole erfunden hatte, ein Jahr darauf ein Mr. Colt eine bestimmte Pistole entwarf (diese Namen will ich mir eigentlich gar nicht merken). Und heute spricht man immer noch von einem Colt, wenn man von einer Pistole spricht, auch wenn ich dies vielleicht aus den Western noch kenne. Weiter geht unsere Fahrt zur Rambla Republica de Mexico, wo wir ein hübsches kleines Restaurant direkt am Strand entdecken. Die kleine Insel davor, bedeckt zum Teil mit Palmen, machen alles noch viel romantischer. Und vor allem hat es einen Parkplatz direkt vor dem Eingang für Peter! Wir geniessen die ausgezeichnete Gastfreundschaft, das schöne Ambiente und einen kleinen Imbiss. Danach fahren wir nun endgültigen in den Stadtteil Carrasco um die schönen Häuser zu sehen. Viele Botschaften sind hier angesiedelt. Auf dem Rückweg, welchen wir heute eigentlich zeitig antreten, entdeckt Peter ein Einkaufszentrum. Natürlich kann er nicht widerstehen, er muss sich einige Lebensmittel und Getränke kaufen. Zurück in unserem Häuschen ist heute Waschtag angesagt, diesmal in der Maschine auf der Dachterrasse, und zu Essen gibt es heute Abend nur Kleinigkeiten, wir haben beide das Gefühl dass wir nicht noch mehr essen wollen. Ein gemütlicher Abend schliesst diesen ereignisreichen Tag.
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