Olderdalen am Fjord

Olderdalen am Fjord
Gáivuotna-Kåfjord, Norway
Gáivuotna-Kåfjord, Norway Das Frühstück heute ist noch besser, es hat Lachs, welche Freude für mich. Das Auto ist schnell gepackt, jetzt kann die Fahrt noch weiter Richtung Norden losgehen. Auf der anderen Seite der grossen Tromsö Brücke steht die moderne Eismeer Kathedrale. Wir gehen rund um den Bau, bestaunen Tromsö von gegenüber und betreten die moderne Kirche. Es hat sogar Polsterstühle und wie uns schon gestern in der anderen Kirche aufgefallen ist, im hinteren Teil stehen Tische, Bänke und Stühle. Wir vermuten für gemütliche Zusammensein nach den Gottesdiensten. Weiter geht die sehr gemütliche Fahrt entlang der Fjorde auf der E8, später auf der E6 in Richtung Alta. Ungefähr in der Hälfte machen wir Rast auf einem Pick Nick Platz. Es ist heute erheblich kühler, nur noch etwa 11 Grad und typisches Norwegen Wetter mit etwas Nebel, etwas Wolken aber auch sonnigen Abschnitten. Die kleinen Siedlungen welchen wir auf unserer Fahrt begegnen sind sehr hübsch anzusehen. Die Gärten sind voll Blumen und die farbigen Häuser machen einen heimeligen Eindruck, wie aus dem Bilderbuch. Die Kinder von Bullerbü kommen mir in den Sinn, die gehören zwar nach Schweden, aber genau so sehen die Gehöfte hier aus. Eine alte Holzkirche, auch typisch für diese Gegend, können wir leider nur von aussen besichtigen. Der daneben gelegene Friedhof ist auch voll mit Blumen. Wir lesen die Inschriften auf den Grabsteinen und sehen dass es teilweise noch Gräber aus dem Jahr 1942 gibt. Wie schön, alle haben Platz, nicht nur in den Herzen der Angehörigen. Es macht auch nachdenklich wenn ich zwei Grabsteine nebeneinander sehe, Kindergräber mit dem gleichen Nachnamen, das eine wurde nur einen Monat alt, das andere Kind 4 Jahre. Natürlich müssen es nicht Geschwister gewesen sein, wie Peter richtig einwendet heissen hier viele Johansson, aber dann wären es eben Cousins gewesen. Den kleinen Ort Olderdalen erreichen wir etwa um vier Uhr nachmittags, dort habe ich ein Zimmer im. Hakon Gästehaus reserviert. Zum Glück, denn wie die Tafel zeigt ist alles ausgebucht. Ein kleiner Spaziergang für mich, damit ich mir nach der Fahrt ein wenig die Beine vertreten kann. Dabei entdecke ich etwas abseits der Strasse wieder hübsche Häuser mit blühenden Gärten davor. Inzwischen nieselt es ein wenig und ich gehe zurück zum kleinen aber gemütlichen Gästehaus. Die Eigentümerin ist aus Thailand, was man unschwer am Geruch aus der Küche erkennen kann. Ich freue mich schon aufs Abendessen. Die Vorhänge im Restaurant und in den Zimmern wurden auch in Thailand angefertigt, passen zwar nicht richtig nach Norwegen, aber lustig ist es schon dass ich das sofort erkennen kann.

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