Letzter Tag in Norwegen

Letzter Tag in Norwegen
Tromsø, Norway
Tromsø, Norway Das Frühstück in dem bereits bekannten Hotel ist wieder ausgezeichnet, die Auswahl riesig, sogar ich finde etwas „Gesundes“. Ich möchte noch in den Geschäften nachsehen wie teuer die schönen Norweger Jacken und Pullover sind, allenfalls Winterstiefel kämen auch in Frage, ganz in der Nähe unseres Hotels liegen die beiden Geschäfte. Schöne gestrickte Mützen im Norweger Muster hat es auch, kurz überlege ich ob ich allen Enkeln so eine Mütze mitbringen soll, beim Befühlen der Wolle merke ich jedoch wie sie doch recht kratzt, und ich sehe von einem Kauf ab. Es wäre schade wenn ich so viel Geld ausgebe und die Mützen dann nicht getragen würden, aus verständlichen Gründen. Wunderschöne Jacken und Pullover hat es zur Auswahl, aber die Preise sind auch wunderschön…. Wenn ich bedenke dass ich eigentlich zwei solche Jacken gestrickt hatte…. Ich überlege mir dass ich ja vielleicht nach meiner Pensionierung wieder Zeit finden könnte um erneut eine schöne Jacke im Norweger Muster zu stricken, die alten Strickhefte meiner Grossmutter besitze ich ja noch. Gute Wolle ist zwar auch sehr teuer, aber die beisst nicht und ganz so teuer wie hier die fertigen Jacken kommt es dann doch nicht. Auch vom Kauf von Winterstiefeln sehe ich ab, ganz so viel Geld wollte ich nicht ausgeben. Die Andenken an Norwegen bleiben meine Erinnerungen und die Fotos mit meinem Blog. Das ist genug! Nun besuchen wir noch das Tromsö Museum. Sehr spannend finde ich hier die Ausstellung über die Samen, genau so hatte ich mir als Kind beim Lesen das Leben der Samen vorgestellt. Eindrücklich ist auch eine Grafik mit den Durchschnittstemperaturen im Juni seit der Steinzeit bis heute. Ich konnte mir doch immer wieder nicht vorstellen wie man bei diesen niedrigen Temperaturen hier als Steinzeit Mensch überlebt haben kann. Diese Grafik zeigt, dass damals die Temperaturen rund 10 – 12 Grad höher lagen als heute. Langsam steigen sie nun wieder an. Rentiere mit ihren Schlitten sind lebensgross ausgestellt und ich finde, dass ich wohl einmal im Winter kommen muss. So eine Rentier Schlittenfahrt muss was tolles sein. Peter muss im Auto noch seine Reste der Einkäufe aufessen und trinken, ich selber habe nur noch eine Birne. Das macht nichts, denn ich möchte sehr gerne noch in dem kleinen gemütliche Restaurant sitzen, ein Glas Wein trinken und Tapas essen. Ein schöner Abschluss der kurzen Norwegen Ferien. Die Fahrt zum Flughafen ist kurz, inzwischen kennen wir uns hier aus. Das Mietauto zurück bringen, überhaupt kein Problem. Überhaupt sind hier in Norwegen die Formalitäten kein Thema. Im Hotel geht alles ohne Pass, man bezahlt einfach Bar oder mit Kreditkarte, entweder wenn man ankommt oder bevor man wieder geht. Beim Mietauto geben wir auf dem Couvert nur an dass wir vollgetankt haben, keine Busse und keinen Unfall hatten (nur ankreuzen) und den Kilometer Stand am Ende müssen wir noch ablesen. Dann lässt man das Auto auf dem Parkplatz stehen, bringt das Couvert und den Schlüssel an den Schalter der Mietwagen Firma, fertig. Wir sollen zwei Stunden vor Abflug beim Check-in sein, nur da ist niemand, ausser eine immer länger werdende Schlange wartender Schweizer. Zum Glück habe ich Peter allein zum Schalter der Mietwagen geschickt und bin schon mal in die Warteschlange eingereiht, so komme ich doch ei*****massen frühzeitig dazu unsere Bordkarten in Empfang zu nehmen, nachdem ich etwa eine halbe Stunde vor dem geschlossenen Counter gewartet habe. Draussen vor dem Flughafen gibt es Sitzbänke und inzwischen scheint doch tatsächlich die Sonne wieder. Wir geniessen das schöne Wetter und tauschen aus: Was hat am besten gefallen ? Was am wenigsten ? Was würden wir anders machen nach den gemachten Erlebnissen ? Teilweise ist die Antwort gar nicht so einfach, einerseits ist es das hübsche Haus am Fjord, aber vor allem die Natur, welche uns besonders gefallen hat. Dabei erwähnen wir beide die Spiegelungen der gegenüberliegenden Ufer, Berge, Wälder und Häuser in den spiegelglatten Fjorden und kleinen Seen. Das Licht ist sehr speziell und nicht wirklich dazu beschreiben. Mir am wenigsten gefallen haben die langen Autofahrten. Obwohl ich ganz bewusst meistens nur etwa 2 1/2 Stunden pro Tag eingeplant hatte war es Peter möglich daraus einen ganzen Tag zu machen. Ich selber würde nach den Erlebnissen das Hakon Gästehaus auslassen, direkt nach Alta fahren und dann weiter als Nordkap, da wir sowieso fast immer den ganzen Tag im Auto sassen (was ich mit meiner Planung eigentlich verhindern wollte) hätten wir auch die restliche 240 km noch machen können. Irgendwie müssen wir noch eine Lösung finden für Peters Vorliebe zum Autofahren und meiner Wanderlust. Ich habe da schon eine Idee….. Jetzt sitzen wir im Flieger hoch über den Fjorden, sehr eindrücklich, auf Wiedersehen Norwegen.

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