Schwefel, Dampf und kochendes Wasser

Schwefel, Dampf und kochendes Wasser
Guanacaste, Costa Rica
Guanacaste, Costa Rica Frühstück gibt es hier nur bis 8 Uhr, ein klein wenig später kommen wir zum Restaurant, nichts zu wollen, wir müssen ohne Frühstück zum Eingang des Nationalparks fahren. Dort hat es ein kleines Restaurant, hier gibt es wenigstens Wasser und Chips, nicht gerade was ich mir zum Frühstück wünsche, aber die Bananenchips sind nicht ganz so voll Fett wie die anderen. Beim Eingang zum Nationalpark bezahlen wir den Eintritt und müssen unsere Namen, samt Passnummer dort lassen, am Ende der Tour sollen wir uns wieder im Office abmelden, sonst wird eine Suchaktion gestartet. Eine sichere Sache also. Leider können wir nur einen Teil des Trails um die Fumadores machen, alles andere wird erneuert und umgebaut. Es soll alles Rollstuhl gängig gemacht werden, eigentlich eine tolle Sache, ich mag es den Leuten ja gönnen, nur das Dschungelfeeling auf den jetzt noch schmalen, zum Teil matschigen und steilen Wegen wird definitiv darunter leiden. Baulärm und Traktoren begleiten uns zu Beginn der Tour, auch können nur die mit Spannseilen markierten Wege begangen werden, dahinter ist Baustelle. Zum Glück kommt man dann aber doch recht schnell weiter zum Colorado Fluss, welchen man über eine kleine Hängebrücke passieren kann (das letzte Mal musste ich noch durch den Fluss einen Weg suchen), danach wird es ruhig, die Natur hat uns wieder. Auf dem Weg sehen wir grosse Ameisenstrassen, bunte Raupen und wunderschöne Blumen und Pflanzen. Der Höhepunkt aber sind die vielen verschiedenen Stellen an welchen Rauch, Schwefel oder kochende Lava zu sehen sind, eindrücklich auch ein „kochender“ See. Wir besuchen all die Abzweigungen zu den verschiedenen Fumadores und geniessen das schöne Wetter. Es ist sehr feucht und warm und schon bald sind wir ganz verschwitzt, aber das gehört einfach dazu. Auf dem gleichen Weg geht es wieder zurück zum Parkeingang. Ich könnte noch einen 10 km Marsch zum Wasserfall machen und Peter später treffen, aber irgendwie fühle ich mich müde. Ein Mittagsschlaf von etwa vier Stunden wird eingeschaltet und es dauert seine Zeit bis ich wieder richtig wach werde. Nach dem kleinen Abendessen treffen wir eine nette Dame welche die Gruppe für ARA TOURS führt. Sie hat lange in der Schweiz gelebt und lebt nun seit acht Jahren in Costa Rica, kennt das Land aber bereits seit 17 Jahren. Sie gibt uns einige Tipps was wir während unseres Aufenthalts in La Fortuna alles unternehmen könnten. Ich notiere mir die vielen Namen damit ich mich daran erinnern kann. Es ist spannend die vielen Erlebnisse und Orte miteinander zu besprechen und die Erfahrungen auszutauschen, immer klarer wird auch für mich dass ich wieder eine Reise nach Costa Rica organisieren werde, Peter hat schon ganz viel Ideen wer da alles mitkommen könnte….

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