San José und seine Museen

San José und seine Museen
San José, Costa Rica
San José, Costa Rica Die Nacht war kurz, denn um 5 Uhr früh wird man hier schon wach, es wird hell und die fremde Stadt wartet auf uns. Zuerst noch die Organisation mit dem Safe, Pass und Dollar „einsperren“ und nur das Geld für den Tag mitnehmen, wie üblich auf Reisen. Mein Stadtplan von früher kann wieder gute Dienste leisten. Patrik unser Gastgeber zeigt uns kurz die wichtigsten Sehenswürdigkeiten, ich konnte schon gestern Nacht die richtige Richtung nennen, denn wir sind wirklich nur ein paar Meter von der Fussgängerzone, den Museen und dem Theater entfernt. Zuerst gibt es in der Bäckerei einen Cappuccino und eine Art Croissant mit Füllung, dann geht es weiter zu Fuss in die Fussgängerzone. Die Geschäfte sind noch geschlossen, aber die Sonne scheint und es ist schön angenehm warm. Das quirlige Treiben um uns ist faszinierend zu sehen. Colones, die Landeswährung beziehen wir an einem ATM und nun noch eine SIM Karte für meinen I-Pad, damit wir ihn im Notfall auch als Navigationsgerät auf unserer Reise benützen können. Eine kleine Pause dazwischen mit einem Papaya Saft vis a vis des schönen Postgebäudes lässt so richtig das Ferienfeeling kommen. Sonne, Menschen und lautes Geschrei vom Platz, alles ist so ganz anders und doch so vertraut. Das Gold-Museum ist unser nächstes Ziel. Von der Central Bank of Costa Rica wurde es nach einer Restauration vor drei Tagen wieder eröffnet, Glück muss der Mensch haben. Auch hier kommen mir einige Sequenzen noch sehr bekannt vor, von meinem letzten Besuch vor acht Jahren. Es ist kaum vorstellbar wie viele Exponate hier ausgestellt sind. Alles Fundstücke aus Costa Rica. Man fragt sich automatisch wie die Menschen vor Jahrhunderten solch feine Gravuren in Steine meisseln konnten oder Silber, Gold und Bronze zu Münzen, Schmuckstücken oder Kultgegenständen verarbeiten konnten, die hatten ja keine Hightech Gerätschaften, sondern nur Lederriemen, Holz, Sand und Steine. Wir verbringen etwa 2-3 Stunden in diesem Museum. Fajitas und Nachos als kleine Vorspeise reicht uns zum Mittagessen. Wir studieren die Strassenkarte Costa Ricas, welche wir unterwegs noch gekauft hatten. Es gibt so viele Möglichkeiten, so viele Richtungen und Wünsche. Für heute Nachmittag sehen wir das Jademuseum vor. Auch dieser moderne Steinquader inmitten der alten Häuser ist ein Besuch wert, auf sechs Stockwerken werden hier Tausende von Exponaten ausgestellt und erklärt. Filme und besondere Tag und Nacht Räume zeigen die verschiedenen Bio Diversitäten in Costa Rica, sowie auch hier Ton-, Silber-, Gold- und natürlich Jade-Gegenstände aus den Jahrhunderten. Für Kinder gibt es ein extra Sandkasten Gebilde, in welchem sie sich als Archäologen mit Pinsel gerüstet betätigen können. Auch hier verbringen wir Stunden und jetzt gehen wir nur noch kurz in den Supermarkt um Wasser, Bier und ein paar Crackers einzukaufen, welche wir dann in unserem Casa Leon im Garten zu uns nehmen, bevor wir dann zum relativ frühen Abendessen ins Restaurant Fleur de Lys aufbrechen. PURA VIDA….

]]>

Schreibe einen Kommentar