Südostasien 2017

Reise nach Laos, Kambodscha und Thailand
15. Februar 2017 – 21. März 2017

Trat die kleine Stadt

Trat die kleine Stadt
Tambon Bang Phra, Thailand
Tambon Bang Phra, Thailand Es ist nur eine kleine Stadt wo wir hier gelandet sind, aber so richtig Thailand, (fast) ohne Touristen, kaum etwas ist in unserer Schrift angeschrieben und vor allem hat es keine Tuck Tuck und keine ausrufenden Frauen Madam Massage…. Unser kleines Ressort ist sehr hübsch am Fluss gelegen, das Frühstück auf der Terrasse ist wie üblich recht gut und die Zimmer und die Anlage ist sehr hübsch, das alles für 1’000 baht pro Nacht, also etwa 30 Franken. Gleich auf der anderen Seite der Brücke liegt die Altstadt welche früher vor allem Handels- und Marktplatz war, da die Lage direkt am Fluss sich dazu besonders eignet. Unser erster Gang heute früh führt in das wunderhübsche Museum, es ist sogar alles auch in Englisch angeschrieben und erklärt. Ein Einführungsfilm zu Beginn des Rundgangs durch das alte Haus zeigt uns die Bedeutung dieser kleinen Stadt am äussersten Ende des Landes durch die Jahrhunderte. Immer noch gibt es sehr viel Natur, vor allem wegen der Früchte die hier besonders vielfältig wachsen ist die Gegend bekannt. Der Regenwald rund um Trat ist immer noch sehr intakt und durch den häufigen Regen auch sehr grün. Die Reihenfolge der verschiedenen Könige (Rama I – V) und ihre Besuche hier in Trat werden mit Bildern und Fotos gezeigt, die Bedeutung des Handels und die alten Häuser am Fluss sind auch Teil dieser Ausstellung. Das Schöne ist, dass noch viele dieser alten Häuser stehen und täglich benutzt werden. Auf den alten Fotos sieht man leere Strassen und wie schon oft finde ich es schade dass ich diesen Teil der Welt nicht schon vor 40 Jahren besuchen konnte, damals für mich unerreichbar, aber in den vielen Büchern welche ich über Indochina gelesen habe wurde ich schon damals hierher „geführt“. Nach dem Besuch des Museums ist es draußen sehr heiss und wir geniessen die Kühle in einem kleinen Café. Vor Ende unserer Reise besuchen wir auch einen kleinen Kosmetiksalon, damit wir uns die Pflege hier nochmals angedeihen lassen können, Ein Spaziergang durch die alten Straßen, welche wir nach dem Besuch des Museums noch mit ganz anderen Augen betrachten, lässt den Nachmittag ausklingen. Zum letzten Mal gehen wir in das kleine Restaurant in der Gasse um noch ein Pad Tai zu essen (eines für uns zwei) und die angenehme Kühle des Abends zu geniessen. Morgen schon werden wir zur letzten Station unserer Reise aufbrechen, Peter fasst es richtig zusammen, ich könnte noch lange so weiter reisen und er ist froh dass wir bald wieder zuhause sind. Natürlich freue ich mich auch auf meine Lieben und auf Begegnungen mit allen Freunden, aber ich würde jetzt wirklich noch sehr gerne nach Burma reisen, erneut haben wir tolle Geschichten über die Schönheit dieses Landes gehört. Nun ja, die nächsten Ferien kommen bestimmt,,,..

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Chon Buri – wo sind wir bloss gelandet?

Chon Buri – wo sind wir bloss gelandet?
Chon Buri, Thailand
Chon Buri, Thailand Der Morgen beginnt noch ganz harmlos. Vom Tuck Tuck, welches das Hotel für uns organisiert hat, werden wir zum Busbahnhof in Trat gebracht. Da hier wirklich kaum jemand ein paar Brocken Englisch spricht zeige ich einfach meine Tickets und man zeigt mir einen grossen Bus auf dem Gate 3. Wir sollen aber noch nicht einsteigen, zuerst wird der Bus innen und außen nach Bomben oder Drogen durchsucht, Polizei und Militär scheinen auch hier sehr gegenwärtig, Eigentlich war ich der Meinung dass wir einen Minivan bestellt hatten, aber ich habe nicht mehr nachgefragt und grundsätzlich ist auch dieser Größe Bus OK. Der Fahrer weist sogar Peter den anderen Sitz ganz vorne zu, da es für uns zwei doch ziemlich eng ist auf den kleinen Bänken. Die Bus Begleiterin kommt zwar umgehend vorbei um uns auf unsere Plätze zu verweisen, aber der Fahrer gibt ihr zu verstehen, dass es so in Ordnung ist. Erst kurz vor Chon Buri steigen die Passagiere zu, welche diese beiden Plätze reserviert haben, jetzt müssen wir wechseln. Nach vier Stunden gibt es die erste Pause um bei einer der üblichen „Raststätten“ etwas zu trinken und die Toilette zu benützen. Nach gut fünfeinhalb Stunden erreichen wir die Kreuzung in Chon Buri bei welcher wir aussteigen sollen um mit einem Tuck Tuck weiter zu fahren. Die Leute auf der Straße bei den Geschäften sind sehr nett und fragen wo wir denn hin wollen. Ich erkläre die Lage unseres kleinen Hotels, hinter dem Central Plaza Chonburi. Niemand kennt es und als wir uns nach einem Tuck Tuck oder einem Taxi erkundigen erhalten wir bloß ein lachendes no no als Antwort. Man will uns mit Motorbikes hinbringen, aber das geht nun wirklich nicht mit unseren Koffern. Ein junges Mädchen deutet uns wir sollen mitkommen. Um einige Ecken und durch Straßen führt sie uns zu diesen öffentlichen Tuck Tuck, welche eine bestimmte Strecke fahren, auch diesem Fahrer erkläre ich, dass wir zum Central Plaza müssen. Ja das sei richtig. Also fahren wir, eingequetscht in diesem Vehikel etwa zwanzig Minuten bis zum Central Plaza, welches uns zum Glück eine junge Frau sagt. Und jetzt? Ein riesiges Einkaufszentrum liegt vor uns, von hier soll es drei Gehminuten sein, aber in welche Richtung? Mit unserem Plan aus dem booking.com kommen wir nicht weiter. Die junge Frau aus dem „Bus“ hilft uns und ruft im Hotel an um zu fragen wie wir hinkommen. Sie will uns jetzt den Weg zeigen. Zuerst alle Treppen hinauf zur Überführung, dann darauf über die Strasse und am anderen Ende wieder alle Treppen nach unten, uff geschafft, denken wir. Jetzt führt uns Oi durch die riesige Shopping Mall, hier ist es wenigstens kühl. Man kann sich gar nicht vorstellen wie weitläufig hier alles ist, aber zum Schluss erreichen wir den Big C und gehen hinunter zum Parkhaus. Draussen, am Ende einer Sackgasse entdecken wir schliesslich unser Log Book Room and Café. Mit Oi teile ich die Facebook Adresse, damit sie uns besuchen kann, wenn sie das nächste Mal in der Schweiz ist, es ist schön dass es solch hilfsbereite Menschen gibt, Wir fragen wie üblich nach einem Plan, den gibt es hier nicht. Die Besitzerin gibt uns aber bereitwillig Auskunft über die Möglichkeiten von Strand, Tempel und Walking Street. Sie will uns nachher sogar ein wenig die Gegend zeigen, bevor sie selber nach Bangkok fährt. Sehr nett werden wir kilometerweit herum gefahren. Immer wieder hat es Eibahnstrassen oder Absperrungen, ich habe die Richtung gänzlich verloren. Das schöne Restaurant am Meer ist bereits ausgebucht und jetzt weiß man noch ein anderes am Bansaeng Beach. Wir fahren und fahren, entlang dieser Strände die ein Albtraum sind. Liegestuhl an Liegestuhl, dazwischen Sonnenschirme, und hier sollen wir morgen den ganzen Tag verbringen? „You better go Shopping“ sagte mir und Barbara vor drei Jahren die Dame in Bangkok als es überall kein Durchkommen gab wegen den Streiks, das übernehme ich heute für morgen. Am Kreisel zum Beach werden wir mit dem Hinweis entlassen, das es hier plenty of Restaurants gäbe. Wir gehen die Straße entlang, so plenty scheinen die nicht zu sein, es hat vor allem riesige Ressorts. Endlich finden wir ein Restaurant, es hat zwar keinen Menschen an den Tischen, aber inzwischen bin ich fast am verdursten und auch die leicht bekleideten Mädchen hier schrecken uns nicht ab. Wir bestellen zunächst einen Drink und erwähnen ausdrücklich dass das Essen erst eine halbe Stunde später serviert werden soll. Was passiert, ein Drink und ein Essen kommen wenig später auf den Tisch, wir sagen nochmals, dass wir zuerst etwas trinken wollen, man nimmt das Essen wieder mit, aber auf den zweiten Drink müssen wir noch lange warten…. Nun was lange währt,,,, wenigstens schmecken die Drinks und Peters Mischung aus Erdbeere und Cider ist so gross dass wir beide davon trinken und ich neben meinem Wasser jetzt noch etwas mit Geschmack habe. Jetzt können sie das Essen bringen, und es kommt fast sofort, nur ist alles kalt, die haben doch tatsächlich meine Prawn Tempura und Peters Fleisch mit French Fries einfach hingestellt und kalt werden lassen. Kalte Tempura schmecken nicht einmal mir und wir lassen alles stehen und bezahlen. Wir fragen, ob man uns ein Taxi rufen könne, denn hier gibt es keine Tuck Tuck und Taxis sehen wir nur vereinzelt, und wenn dann sind sie schon besetzt. Wie Peter hier mit Wifi herausgefunden hat ist unser Hotel gute zwei Stunden zu Fuss entfernt, nur wie sollen wir dahin kommen? Man kann uns kein Taxi rufen und Uber kommt nicht bis hierher zum Strand, wie wir auf der Webseite sehen. Es bleibt nichts anderes als wieder zurück zum Kreisel zu gehen um dort in einem Café das Wifi zu benutzen. Hier gibt es auch eine Kleinigkeit zu essen und jetzt klappt es tatsächlich mit Uber, meinen wir. Wir sollen zwei Straßen weiter oben hinkommen, was wir machen. Beim Treffpunkt angekommen ist dort niemand. Da wir hier keinen Empfang mehr haben finden die uns auch nicht. Nach einigem Hin und Her gehe ich in das hübsche Café hier und frage einfach nach dem Passwort, denn jetzt möchte ich nur zurück. Sehr nett gibt man mir das Passwort auf Peters Handy und jetzt können wir draussen sehen, dass der Fahrer doch zu unserem ersten Café gefahren ist und jetzt dort wartet. Mit der Verbindung sollte er jetzt sehen wo wir sind, aber nach ei***** Zeit bekommen wir die Meldung dass der Uber Fahrer die Fahrt annullieren musste…. Also nochmals buchen, jetzt ist aber mit Peters Handy etwas.nicht in Ordnung, Netzwerkfehler. Die nette Bedienung aus dem Café kommt zu uns auf die Strasse da wir hier immer noch stehen und gibt das Passwort erneut ein, diesmal auch auf meinem Handy. Damit kann ich ohne Probleme buchen. Tom, der nette Uber Fahrer holt uns in wenigen Minuten hier ab und fährt uns zu unserem Hotel. Er spricht recht gut Englisch und will uns morgen Nachmittag die Gegend zeigen. Wir vereinbaren einen Termin, denn tatsächlich, hier ist man ohne Auto aufgeschmissen und ein halber Tag Shopping wird reichen, Müde wie lange nicht sinke ich ins Bett, heute ist nicht mein Tag und aus heutiger Sicht kann ich nur sagen, Chon Buri ist auf unserer langen Reise bisher der einzige Ort den ich liebend gerne auslassen würde, ich habe nicht einmal ein Bild gemacht. Der nächste Tag kann nur besser werden!

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Chon Buri – letzter Tag unserer Reise

Chon Buri – letzter Tag unserer Reise
Chon Buri, Thailand
Chon Buri, Thailand Zunächst müssen wir warten bis das Central Plaza um halb elf öffnet, obwohl wir eigentlich vorhatten dort in einem Café zu frühstücken, deshalb haben wir hier im Hotel nichts bestellt. Aber auch so wird es Zeit und wir können hinüberwechseln ins Shopping Center. Tee und Biskuit hatten wir schon, also geht es ans shoppen. Bei den I Phones etc. lässt es sich gut verweilen, auch Peter findet seinen Gefallen daran. Da die Preise jedoch gleich hoch sind wie bei uns und mein Handy ja durchaus noch brauchbar ist, möchte ich nicht so viel Geld ausgeben. Die gute Kamera im neuesten Handy wäre höchstens ein Argument, aber wir kommen in diesem Jahr ja noch nach Japan und Hongkong, mal sehen. Jetzt findet Peter kein Bier, da es fast nur japanische Restaurants im Center gibt, also möchte er lieber im Hotel auf mich warten. Ich selber gehe durch das Center, riesig, aber irgendwie ist Shopping ohne meine Freundin gar nicht so lustig. Ich suche etwas für unsere Enkel, aber auch das ist schwierig, entweder hat es nur etwas für Babys oder gar nichts (auf jeden Fall nichts was den europäischen Geschmack auch nur annähernd trifft. Dann besser gar nichts. Ein Friseurbesuch steht noch an und eigentlich hatte ich ursprünglich im Kopf an diesem letzten Ort noch Massage zu geniessen, aber auch das fällt ins Wasser. Chon Buri ist eine reine Industriestadt mit etwa 5 Mio Einwohnern (nicht 20’000 wie im Reiseführer erwähnt). Am Nachmittag holt uns unser Uber Fahrer von gestern ab um noch einen Tempel und die Strände zu besichtigen. Viel mehr gibt es hier wirklich nicht zu besichtigen. Der Tempel wird von einem Mönch nur für uns aufgeschlossen und wiederum gibt es hier weisse Blumen für den verstorbenen König. Es ist gewaltig wie dieser König in den Herzen seines Volkes Immer noch weiterlebt. Die Blumen sind auch hier, wie überall, frisch und wunderschön. Den Abend verbringen wir in einem Steakhouse, welches uns Tom empfohlen hat, er holt uns nach dem Essen auch wieder ab um uns ins Hotel zu fahren. So geht auch dieser letzte Ferientag zu Ende….
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Flug nach Hause

Flug nach Hause
Zürich, Switzerland
Zürich, Switzerland Früh heute morgen bringt uns die nette Angestellte des Hotels mit ihrem Privatauto zum Flughafen Suvarnabhumi in Bangkok, etwa eine Stunde Fahrt. Das Einchecken geht reibungslos, jetzt geht es ans Warten. Nach der Security gibt es zum Glück eine schöne Shopping Meile, welche ich jedoch von früher schon aus dem FF kenne und deshalb für mich nicht besonders reizvoll ist. Mein Shopping Bedarf ist ja von gestern noch gedeckt. Der Sitz im Flugzeug ist zwar mit Swiss wieder ziemlich eng, aber irgendwie scheinen die langen Flugstrecken gar nicht so lang wenn man sich darauf einstellt, und zudem sind wir ja jetzt gewohnt lange in den Bussen zu fahren. Wir überlegen gemeinsam, was uns an dieser Reise besonders gefallen hat. Natürlich auch, dass wir ein anderes Mal Chon Buri bestimmt auslassen werden (ich habe ja das Mandarin Oriental in Bangkok im Kopf für ein nächstes Mal), aber alles in allem war es eine spannende und abwechslungsreiche Reise, welche uns Beiden gefallen hat. Sehr froh bin ich, dass ich wirklich ein gutes Händchen mit den Gästehäusern und Hotels hatte. Jedes war speziell, anders und jedes in seiner Art wunderschön. Auf Wiedersehen Asien….

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