Südostasien 2017

Reise nach Laos, Kambodscha und Thailand
15. Februar 2017 – 21. März 2017

Flug über Bangkok nach Luang Prabang, Laos

Flug über Bangkok nach Luang Prabang, Laos
Luang Prabang, Lao Peoples Dem Rep
Luang Prabang, Lao Peoples Dem Rep Ist es wirklich erst gestern gewesen, dass wir am Flughafen Kloten in der Bar sassen, bei Klaviermusik, und auf unseren verspäteten Flug nach Bangkok gewartet haben? Es ist gewaltig, am einen Tag sitzt man noch in der kühlen Schweiz und am anderen Abend geht man durch den Night Market in Luang Prabang. Dort wo vor zwei Jahren meine Reise allein durch Vietnam, Kambodscha und Laos endete beginnt diesmal unser Abenteuer Asien. Erinnerungen werden wach, der Duft Asiens tut das seine dazu. Der Flug selber erscheint mir gar nicht besonders lang. Ich mehme an es ist Einstellungssache und zudem schlafe ich auf dem Nachtflug immer mal wieder ein. In Bangkok muessen wir zum anderen Flughafen wechseln, was an und fuer sich kein Problem ist. Der Shuttle Bus ist sogar gratis, was ich bisher nicht wusste. Die Fahrt dauert 45 Minuten und jetzt kommt die erneute Passkontrolle, ein Geduldspiel, aber endlich kñnnen wir etapas trinken und noch aun den letzten Flug nach Luang Prabang warten. Zum Glueck hatten wir trotz Verspaetung beim Abflug genuegend Zeitreserve. Ja und jetzt sitzen wir im schoenen Cocnut Garden Restaurant und essen unser erstes laotisches Essen. Peter hat schon wieder einiges auszusetzen, aber was solls, mir schmeckt es und ich geniesse das Hier und Jetzt. Unser Bungalow liegt in einem schoen angelegten Garten direkt am Fluss. Auf der Veranda gibt es einen kleinen Tisch und zwei Liegematten. So richtig zum Ankommen und Ausruhen. Wenn nur nicht die anfänglichen Schwierigkeiten mit meiner Tastatur auf dem I Pad gewesen wären. Immer machten sich die Zeichen selbständig und schrieben etwas auf Spanisch, was bedeutete, dass ich jedes Wort

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Die schönste Stadt Laos

Die schönste Stadt Laos
Luang Prabang, Laos
Luang Prabang, Laos Aussergewöhnlich früh, bereits um 3.00 Uhr werde ich wach. Eigentlich müsste der Jetlag hier andersrum wirken… Es ist kühl im Bungalow und ich hole noch eine zusätzliche Decke. Auch das Aufstehen macht es später nicht einfacher, es ist kühl bevor die Sonne kommt. Dabei habe ich mich so auf die Wärme gefreut. Das Frühstück wird auf unserer Veranda serviert, richtig gemütlich. Endlich wird es auch wärmer, wie sehnlich habe ich die Sonne erwartet. Der Shuttle bringt uns ins Zentrum von Luang Prabang. Von hier aus gehen wir zu Fuss. Zunächst holen wir uns einen Stadtplan für den Fall der Fälle, danach besichtigen wir verschiedene Wat und den Royal Palace, welcher als Museum ausgestaltet ist. Die Einrichtung scheint recht spartanisch, aber alles, Wände, Fussböden und Decken sind mit Gold und farbigen Mosaiken verziert. Ausgestellt sind auch viele Geschenke anderer gekrönter Häupter. Jetzt ist es aber Zeit für die Überquerung der Bambusbrücke. Der „Eintritt“ kostet mehr als vor zwei Jahren, aber diese private Brücke muss ja auch unterhalten werden. Sie kann nur in der Trockenzeit benützt werden, auch jetzt zieht der Fluss im ansehnlichen Tempo unter uns durch. Auf der anderen Seite zeige ich Peter wo ich letztes mal meinen Workshop im Perlenknüpfen gemacht hatte. Gleich daneben befindet sich das hübsche Restaurant mit den lauschigen Ecken (Kissen auf dem Fussboden und ganz niedrige Tische) aber Peter will natürlich an einem „normalen“ Tisch sitzen. Unter den Bäumen ist es schön schattig, denn obwohl es am Morgen kühl war brennt die Sonne jetzt um 13 Uhr ganz schön vom Himmel. Eine Schweizerin setzt sich an den Nebentisch, welche schon zum sechsten Mal Laos mit Einheimischen bereist, wir erfahren interessante Details ihrer Reisen. Jetzt möchte ich auf der anderen Seite endlich zu meiner Massage kommen. Aber dort angekommen wollen wir zuerst noch den berühmtesten Wat Laos‘ besichtigen. Jett sind wir müde und fahren mit einem Tuck Tuck zur Haltestelle unseres Shuttles, welcher uns wieder zum Hotel bringt. Etwas ausruhen ist angesagt, was in einem richtigen Schlaf endet, so dass wir fast die Zeit zum Abendessen verpassen. Gerade noch 10 Minuten ist die Küche unseres Guesthouses offen, was aber für Fried Rice für Peter und Spring Rolls für mich reicht. Ein Tag im friedlichen, wunderbaren Luang Prabang geht zu Ende. Für morgen haben wir einen Tuck Tuck Fahrer organisiert, ich bin gespannt.

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Der schönste Wasserfall

Der schönste Wasserfall
Luang Prabang, Lao Peoples Dem Rep
Luang Prabang, Lao Peoples Dem Rep Wie bestellt, um 9.00 Uhr steht der Tuck Tuck Fahrer mit seinem Vehikel vor dem Guesthouse bereit. Wir zeigen ihm den Zettel was wir heute alles sehen und besuchen möchten. Leider kann er die westliche Schrift nicht lesen und versteht nicht viel Englisch. Aber er ist sehr nett und fragt an der Rezeption. Also fahren wir zu dem japanischen Restaurant in welchem am Abend eine traditionelle Tanzshow ist, natürlich zusammen mit einem japanischen Set Menü. Man soll sich Plätze reservieren hat Peter im Internet herausgefunden. Niemand ist da, nette Leute wissen aber dass es um 19.30 Uhr anfängt. OK, also weiter zum botanischen Garten, war wenigstens die Absicht. Wieder weiss unser Fahrer nicht was wir eigentlich wollen, mittlerweile stehen vier Männer auf der Strasse (inklusive Peter) und diskutieren. Nun werde ich aufgefordert auszusteigen, wir müssten das Fahrzeug wechseln, da unser kleines Tuck Tuck nicht zum nun angepeilten Wasserfall fahren könne. Ein anderer Fahrer der ausreichend Englisch spricht ist nun unser Guide. Über staubige und holperige Strassen geht nun die Fahrt, fast eine Stunde lang werden wir hin und her geschüttelt bis wir zum Parkplatz vor dem Kungsgri Wasserfall halten. Wie freue ich mich, hier war ich schon vor zwei Jahren, jetzt sehen wir den schönsten Wasserfall den ich bisher gesehen hatte. Ein hübscher Weg führt von einem Becken zum nächsten, durch den Regenwald spaziert man und jedesmal wenn man denkt das wars, kommt noch ein kristallklares Becken, gespiesen von einem oder von mehreren Wasserfällen. Aber zuoberst erwartet uns der eigentliche Wasserfall, mindestens 100 Meter stürzt sich das Wasser in das kristallklare Becken. In manchen Becken weiter unten kann man schwimmen, aber mir ist es jetzt noch zu kühl. Ein Ort mit solchem Zauber, wunderhübsch, nur steht mir immer wieder der gleiche Tourist vor meine Kamera. Da mich vor zwei Jahren gerade hier mein Akku im Stich liess, freue ich mich besonders auf die Bilder, Eine kurze Fahrt bringt uns auf dem Retourweg zum Schmetterlingsgarten. Eine schöne, gepflegte Gartenanlage erwartet uns, mitten drin der Kungsgri Fluss, wieder mit einigen Treppen. Orchideen, Bäume und Pflanzen säumen unseren kleinen Weg hinunter zum eigentlichen Papillorama. Beim Eingang erwartet uns der Eigentümer, ein Engländer, der uns in anschaulicher Art und Weise noch viele Einzelheiten zu den verschiedeneren Raupen, Puppen und Schmetterlingen erläutert. Es ist spannend, dass zum Beispiel einzelne Raupen ihre Farbe wechseln, je nach Hintergrund wo sie sich verpuppen war uns bisher nicht bekannt. In allen Farben und Formen umschwirren uns die luftigen Tierchen, auch die von Peter gestern vermeintlich gesehenen „Fledermäuse“ sind vorhanden, also doch Schmetterlinge… Wie war das, liebe Barbara, „Dr. Peter Weber weiss alles, vor allem weiss er immer alles besser …“ Die Fahrt mit dem Tuck Tuck geht wieder zurück ins Tal. An einem Fluss halten wir und fahren nun mit einem kleinen Boot (fast ein Einbaum) zu einer Anlegestelle weiter oben. Auch hier gibt es einen Wasserfall (diesmal nur klein, fast ohne Wasser) aber vor allem ein Restaurant mit Getränken gegen den Durst und Fried Rice gegen den Hunger. Ein kleiner Spaziergang bringt uns noch ein wenig höher, bis wir wieder mit dem Boot zu unserem Tuck Tuck gebracht werden. Es gäbe noch einen weiteren Wasserfall, mit nur wenig Wasser wie man uns sagt, also verzichten wir. Schöner als der Kungsgri Fall ist es bestimmt nicht, und jetzt fahren wir gerne zurück nach Luang Prabang. So oder so, jetzt muss ich endlich eine Massage bekommen und Peter kann ich dazu überreden dass er sich gleichzeitig einer Fusspflege unterzieht. Die Massage ist sehr gut, obwohl das Studio etwas schmuddelig ist. Bevor ich mich auf die Matratze legen kann hat der Eigentümer darauf, und auf den glichen Tüchern, seine Siesta gehalten… Ein weiterer Spaziergang durch das Städtchen und ein Apero beim Franzosen lässt den Nachmittag ausklingen. Wir sind ganz nahe beim japanischen Restaurant vom Morgen und gehen frühzeitig, damit wir hoffentlich noch einen Platz für die Tanzshow bekommen. Sehr nett werden wir empfangen. Natürlich können wir jetzt schon essen, man reserviert uns währenddessen einen guten Platz im oberen Stockwerk für die Show. Wie es sich zeigen wird, der beste Tisch ganz vorne wird für uns frei gehalten. Schon jetzt werde ich unterwiesen wie ich mich auf unserer Japan Reise im Herbst zu verhalten hätte. Wärmer Sake ist das Getränk. Das Set Menü kann gewählt werden. Alles schmeckt ausgezeichnet. Die Show selber ist hübsch, mit verschiedenen Kostümen und Tänzerinnen, was besonders angenehm ist, auf jedem Tisch steht eine Erklärung der verschiedenen Tänze und ihre Bedeutung. Mit dem letzten Bus um 20.30 Uhr fahren wir zurück zum Guesthouse. Ein ereignisreicher Tag liegt hinter uns.

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Ferien, Museum, Massage

Ferien, Museum, Massage
Luang Prabang, Lao Peoples Dem Rep
Luang Prabang, Lao Peoples Dem Rep Heute gönnen wir uns erst um neun Uhr zu frühstücken, ein grosses Programm gibt es heute nicht, was für Peter unverständlich ist, für mich aber Ferien bedeutet. Wir fahren mit dem Shuttle um 10 Uhr ins Zentrum. Das Art und Ethnological Museum, welches wir gestern auf dem Weg zum Japaner entdeckt haben, ist unser Ziel. Es scheint heute, Sonntag, alles geschlossen zu sein. Also ein wenig flanieren durch die Strassen, aber da Peter gestern, laut seinem Schrittzähler, 125% seines Solls erreicht hatte, (dabei fand er vor dem Schritte ablesen, dass wir gar nicht so weit gelaufen seien…) will er heute nicht nochmals so weit laufen. Beim Franzosen lässt es sich gut sitzen, am Schatten, denn inzwischen ist es wieder schön warm geworden. Auf dem Weg zum Franzosen finde ich einen hübschen Massage Salon, welchen ich von früher kenne, die bieten auch Maniküre an, Peter kommt nun nicht drum herum, denn ich lasse mir noch so gerne gleichzeitig eine Fussmassage machen. Was für eine Wohltat. Nun ist auch Peter ei*****massen gepflegt (die Haare müssen noch geschnitten werden, und ,,,) aber wie sagt man so schön, steter Tropfen höhlt den Stein. Nun sehen wir auf der Karte, dass das eigentliche Museum sich an einem anderen Ort befindet. Also weiter zu Fuss zum Museum auf dem Berg. Das Museum ist ziemlich klein, zeigt aber auf eindrückliche Art die verschiedeneren ethnischen Völkergruppen mit ihren eigenen Gebräuchen und Kleidungen. Zurück im Guesthouse geniessen wir unser schönes Bungalow am Fluss und die Ruhe, bevor wir am Abend wieder im Zentrum ein „Lao Fondue“ essen. Eine Art Tartarenhut zum Fleisch und Fisch grillieren und Bouillon um Gemüse und Pilze darunter zu kochen.

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Weiter nordwärts direkt in die Natur

Weiter nordwärts direkt in die Natur
Ban Cat, Lao Peoples Dem Rep
Ban Cat, Lao Peoples Dem Rep Nachdem ich endlich in der Nacht schlafen kann ist das frühe Aufstehen heute zunächst recht unangenehm, aber das Frühstück erwartet uns schon auf der Terrasse und die Lebensgeister kommen schnell, ein Tuck Tuck Fahrer erwartet uns bereits vor dem Eingang und bringt uns zum Busbahnhof. Wir sind früh, eine Stunde bevor der Bus fährt, aber wie es sich zeigt ist das nötig um noch vorne einen Platz zu ergattern. Gepäck wird von allen einfach vor dem Bus aufgehäuft, in der Hoffnung dass es dann wirklich mitkommt. Säcke, Taschen, Plastikbeutel, alles nur erdenkliche wird von den Reisenden mitgeführt. Nur eine andere Touristin fährt noch mit. Alles andere sind Einheimische oder Vietnamesen, welche später noch den Bus wechseln um in ihr Heimatland zu kommen. Es ist schon abenteuerlich wie die Plätze verteilt werden. Einige sitzen im Mittelgang, andere auf der Konsole neben dem Fahrer. Und überall wird noch ein Gepäckstück dazwischen geklemmt. Die Fahrt geht um 9 Uhr endlich los, der Fahrer fährt gut und vorsichtig, denn obwohl die Strasse erstaunlich gut ist gibt es viele Kurven, steile Passagen und enge Dörfer durch die wir kommen. Ein Mittagshalt in einem Dorf ermöglicht es auf die Toilette zu gehen und etwas zu trinken. Dazu wählen wir ein Gebäck, ähnlich wie unsere Schenkeli, welche sehr gut schmecken. Weiter geht die Fahrt Richtung Norden nach Oudomxay. Fünf Stunden sind wir unterwegs. Beim Busbahnhof angekommen ist es wie üblich kein Problem ein Tuck Tuck zu finden, nur spinnt der mit dem Preis, wir wollen nicht zurück nach Luang Prabang (er will das dreifache von dem was die ganzen 200 km Busfahrt gekostet hat). Also nehmen wir das Sammeltaxi, wie wir denken, zu unserem Namkat Yolapa Resort. Nach etwa 20 Minuten werden wir gebeten das Sammeltaxi zu verlassen und mit einem anderen Tuck Tuck weiter zu fahren. Hier sehe ich auch den Wegweiser zum Nam Kat Yo Lapa Nationalpark, 17 km zeigt dieser an. Auch hier steht ein Tuck Tuck bereit, will aber wieder viel zu viel. Kurz entschlossen gehe ich mit meiner Buchung ins daneben liegende Guesthouse und bitte die Dame im Ressort anzurufen. Sie gibt mir das Telefon und ich kann erklären wo wir sind und man solle uns bitte abholen. Alles kein Problem, es geht aber etwa 30 Minuten. Ein Bier für Peter und für mich ein Wasser verkürzen die Wartezeit. Mit einem schönen Minivan, eigentlicher Luxus nach unserer Fahrt im öffentlichen Bus, fahren wir nun die letzten 17 km zum Natur Reservat. Ich weiss zwar was ich gebucht habe, trotzdem bin ich überrascht über das tolle Ressort, das schöne Bungalow und die Lage, direkt am Bach, mitten im Dschungel, ein Paradies. Sogar von der Toilette aus hat man Sicht in den Garten. Hier lässt es sich gut sein, auch wenn die beiden Nächte hier wohl die teuersten unserer ganzen Reise sein werden. Was soll’s, wir werden wohl Beide nicht mehr so schnell hierher kommen. Mit einem offenen Hotelbaus werden wir zu unserem Bungalow gefahren. Swimmingpool, Garten, Restaurant, Bar, alles zum Wohlfühlen. Jetzt müssen wir nur noch eine passende Trecking Tour herausfinden, welche morgen für uns beide machbar ist, ich freue mich.

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Ein Tag im Paradies

Ein Tag im Paradies
Muang Xay, Laos
Muang Xay, Laos Heute müssen wir uns mit dem Frühstück nicht beeilen, im Garten beim Restaurant werden wir fürstlich bedient und können zusätzlich noch vom Buffet holen. Der Bach rauscht durch die ganze Anlage, der Duft der vielen verschiedenen Pflanzen und Blumen vermischt sich zu einem bezaubernden Aroma. Die Luft ist lau, am Morgen noch etwas kühl, aber da die Sonne scheint wird es bald angenehm warm. Eigentlich hatte ich die Unterkunft gebucht um hier auf eine Trecking Tour zu gehen und Peter in einem schönen Umfeld mit seinem Lesestoff allein zu lassen. Nur waren wir gestern zu spät um noch einen Guide zu buchen und heute möchte Peter mit dem Fahrrad eine Tour machen. Da kann ich ja auch mit, denke ich, bis ich versuche mit dem Rad hier zurecht zu kommen. Ein Herrenrad mit Stange, für mich schon echt schwierig zum aufsteigen, aber indem ich das Rad hinlege und zuerst die Füsse in die richtige Position bringe, schaffe ich auch das. Jetzt sind aber die Gänge so hart eingestellt, dass ich diese gar nicht bedienen kann. Ich halte an und drücke mit der ganzen Hand dagegen, bis ich bei 3 alles eingestellt habe. Ich kann jetzt zwar ei*****massen anfahren, die kurze Strasse vom Hotel komme ich auch gut rauf, aber jetzt geht es schon wieder steil nach unten, über Löcher im Weg und direkt danach durch einen Fluss, nach welchem sofort wieder eine Steigung beginnt. Ich gebe auf… So macht es keinen Spass. Ich bin nun mal keine gute Fahrradfahrerin, da ich das nicht als Kind gelernt habe und inzwischen habe ich mich wohl zu sehr an mein E-Bike gewöhnt. Nun denn, hier lässt es sich auch so gut sein. Badehose an und Swimmingpool ausprobiert. Auf den Liegestühlen daneben erhalten wir weiche Matten und ein Badetuch. Eine Pina Colada darf natürlich auch nicht fehlen. Sogar Peter macht etwa eine Viertelstunde lang mit, da der Sonnenschirm Schatten spendet. Es hat hier nur wenige Gäste, man wähnt sich fast allein auf der Welt, inmitten einer unendlichen Natur. Die Berge umrahmen das Ganze und das Plätschern des Baches ist allgegenwärtig. Hierher komme ich ganz bestimmt nochmals, auch wenn die Anreise etwas umständlich ist. Es hat zwar keinen Strand hier, aber sonst lässt es sich mit dem Seven Senses auf Koh Yao Noi vergleichen, welches ganz einfach unerschwinglich ist. Ich sitze ein wenig an der Sonne, gehe zu Peter ins Restaurant und wieder in unser schönes Bungalow auf die Terrasse am Bach. Wo ich auch bin, was ich sehe und entdecke, einfach Zeit zum geniessen. Das SPA kann ich jetzt auch in aller Ruhe ausprobieren. Eine traditionelle Lao Massage hatte ich noch nie, also nichts wie los, auch wenn sie hier etwa das doppelte kostet Als sonst üblich, wie Peter mir vorrechnet. Von den ca. 14 Franken für eine Stunde können wir zuhause nur träumen. Eine kleine, zierliche Frau mit erstaunlicher Kraft in den Händen und Füssen macht hervorragende Arbeit. Wie werde ich diese Massagen wieder vermissen! Dazwischen lese ich die Berichte meiner Kinder, schaue mir die Fotos von Bali und Mexiko an, wo sie zurzeit sind und freue mich, dass sie sich schon jetzt solche Reisen leisten können. Woher haben sie ihre Reiselust bloss??? Meine Gedanken gehen aber ich zu meinem jüngsten Enkelkind, er wird schon so gewachsen sein wenn ich ihn das nächste Mal sehe. Es ist schön so an die Familie zu denken und zu erkennen dass alles gut ist, so wie es ist, Ich sende allen in der kalten Schweiz sonnige, warme Grüsse aus dem Norden Laos.

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200 km nach Luang Prabang / 200 km nach Vang Vieng

200 km nach Luang Prabang / 200 km nach Vang Vieng
Vang Vieng, Lao Peoples Dem Rep
Vang Vieng, Lao Peoples Dem Rep Gestern Abend nach dem Abendessen gab es noch eine besondere Überraschung für uns Gäste. Die Einwohner des Khmu Dorfes neben dem Ressort haben uns zu einer Tanzshow eingeladen. Mit zwei Bussen werden wir die paar hundert Meter zum Dorf gebracht. Durch das Dorf kann man nur zu Fuss gehen. Hier beim Hauptplatz warten die jungen und alten Tänzerinnen und Tänzer in ihren Trachten, uns wird in Tänzen die ganze Geschichte von Reis Aussaat, Pflege und Ernte erzählt. Zusätzlich erhalten wir Informationen über das Dorf, welches vom Hotel für die Mitarbeiter und ihre 21 Familien erbaut wurde. Offensichtlich war es früher, vor dem Bau der Strasse, oft sehr schwierig überhaupt hierher zu kommen. Am Schluss der Vorführung werden die Gäste gebeten auch mitzumachen. Ein lustiges, authentisches Spektakel, an welchem wir hier teilnehmen können. Leider müssen wir diesen idyllischen Ort am anderen Morgen schon verlassen. Der Shuttlebus bringt uns um 7.00 Uhr nach Oudomxay an den Busbahnhof. Danach heisst es wieder möglichst vorne Plätze reservieren, denn auch hier fährt der Bus erst um 9.00 Uhr los. Eine Stunde früher, und schon sind viele Plätze im Bus belegt. Aber auch diese Stunde geht vorbei mit dem üblichen Gepäck aufs Dach packen. Sogar drei Fahrräder müssen diesmal mit. Die laotischen Mitreisenden sind sehr angenehm, ruhig und zuvorkommend. Die Anderen sind zum Teil sehr laut und machen ein Riesentheater bis sie alles verstaut haben. Der Busfahrer ist wieder sehr gewissenhaft und fährt angenehm ruhig die langen 5 Stunden bis Luang Prabang. Dort werden wir schon vom Mitarbeiter des Thongbay Guesthouses erwartet, welcher für uns den „private car“ nach Vang Vieng organisiert hat. Das Gepäck vom Dach wird in den komfortablen Minivan umgeladen und weiter geht die Fahrt Richtung Vang Vieng. An der Busstation kaufen wir noch Getränke, jetzt geniessen wir die Fahrt mit allem Komfort. Auch diese Strecke führt quer durch die Berge und soll ca. sechs Stunden dauern. Uns begegnen kaum Dörfer, ab und zu kleine Ansiedlungen. Wir fragen uns wovon diese Menschen wohl leben? Sicherlich hat es einige Handwerker, ab und zu sehen wir kleine Gärten, aber reicht das? Auf einer Passhöhe machen wir einen Halt, wie üblich wartet der Minivan, wie der Bus, bei einer kleinen Ausfahrt mit ein paar Büschen, dies als Pinkelpause für Männlein und Weiblein. Zum Glück kann ich es jeweils noch gut eine Stunde aushalten bis wir irgendwo eine Toilette antreffen. Immer wieder nicke ich ein, ich kann jetzt sogar meine Beine auf den Sitzen ausstrecken, denn Peter will viel lieber vorne mitfahren. Viel früher als erwartet kommen wir nach Vang Vieng in unser Champalao The Villa. Ein traditionelles Haus mit einer extrem steilen Treppe, welche zu unserem Zimmer führt. Das Zimmer mit Dusche ist einfach aber durchaus hübsch eingerichtet, mit allem was man braucht. Für ca. 30 Dollar pro Nacht durchaus erschwinglich und mal was ganz anderes. Den Luxus lassen wir jetzt erst mal hinter uns. Denn jetzt sind wir im „Crazy Vang Vieng“, mit den vielen jungen Rucksack-Touristen, den vielen Bars mit lauter Musik, der Insel mitten im Fluss und der wunderschönen Natur rund herum. Den Abend lassen wir in einem Restaurant am Fluss ausklingen, mit nicht allzu lauter Musik, dafür mit einem Kellner der keine Ahnung hat. Das Essen schmeckt allerdings sehr gut, nur die Rechnung danach müssen wir zweimal korrigieren. Was machts. Es ist warm, die Menschen sind fröhlich und der Heimweg zu unserem Guesthouse versüsst sich Peter mit einer Crêpe (Mango und Nutella, wie kann man bloss?). Wir versuchen noch die Tour für morgen zu organisieren, die grosse Höhle, von welcher uns die Kanadier in Namkat Yolapa erzählten, soll unser Ziel sein. Aber niemand kennt die Höhle. Irgendwann geben wir auf und verschieben das Suchen auf morgen.

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Crazy Vang Vieng

Crazy Vang Vieng
Vang Vieng, Lao Peoples Dem Rep
Vang Vieng, Lao Peoples Dem Rep Der Hahn hinter dem Haus findet um 3.00 Uhr schon dass es Morgen ist, und er ist laut und gibt nicht auf… Ich schliesse die Türe zur Dusche, jetzt wirds etwas leiser und lässt uns nochmals schlafen. Im Haus selber gibt es kein Frühstück, aber gleich daneben gibt es ein Café mit ca. 20 verschiedenen Frühstücks Variationen. Fruchtsalat mit Joghurt und Müesli ist mal etwas Abwechslung, was ich gerne geniesse, Ein Spaziergang zum Zentrum und zu verschiedenen Tour Anbietern ist nun angesagt. Endlich kennt jemand die grosse Höhle, welche man mit dem Schiff durchfahren kann. Diese befindet sich aber etwa 40 km südlich von Vang Vieng Richtung Vienetiane und Tours werden nur von dort aus angeboten, immerhin haben wir jetzt den Namen „Kong Lor Cave“. Jetzt müssen wir nur noch herausfinden wie wir am besten dorthin kommen. Der nette Mitarbeiter zeigt uns auf dem Plan, wo wir ein Longtailboot mieten können. Wir haben nämlich keine Lust eine der hier angebotenen Touren mitzumachen. Eigentlich bin ich mit dem Vorsatz hierher gekommen diesmal Kajaking zu machen. Nur möchte Peter seine Haut nicht der Sonne aussetzen, was ja weiter nicht tragisch wäre, er könnte ja am Schatten warten. Nur wenn ich die Horden sehe, welche zum Kajaking oder Tubing aufbrechen, da vergeht mir die Lust. Da ich weiss, dass wir mindestens einmal auf unserer Reise quasi zu einem „Privatfluss“ kommen werden, verschiebe ich mein Vorhaben gerne. Aber jetzt gehen wir zur Anlegestelle für die Longtailboote und werden so den Fluss hinauf und wieder zurück gefahren. Gemütliche Sitze, sogar gepolstert, befinden sich auf diesem Boot. Dem Ufer entlang, durch recht wenig Wasser geht nun die Fahrt. Verschiedene Bambusbrücken führen über den Fluss. Wir sehen auch die Stationen, wo man Kajaks mieten könnte, aber gleichzeitig kommen uns ganze Horden stromabwärts entgegen und wir sind froh dass wir davon abgesehen haben. Die Sicht vom Fluss auf den Ort und die Natur rundherum ist schön. Die Lage von Vang Vieng ist wirklich einmalig, eingebettet in diese Karstbergr, und immer begleitet vom Fluss. Ein Spaziergang durch den Ort mit Halt für eine Fussmassage für mich und Haare schneiden für Peter und natürlich Zeit für Drinks in einer der Bars lassen auch den Nachmittag verstreichen. Zurück im Guesthouse will ich meinen Blog schreiben und hole im Zimmer meinen I Pad. Was muss ich sehen? Meine Tasche ist offen, mein rotes Portemonnaie auch, alles ist durchwühlt, aber zum Glück sind die darin befindlichen Karten noch alle da, auch mein Schirm, mein Sonnenbrillen Etui und die Papiertaschentücher sind zwar in Unordnung, aber noch alles da. Zum Glück habe ich die Pässe und das Bargeld, welches wir gerade nicht benötigen, abgegeben für den Safe. Ich bin mir noch unsicher, ob ich es dem Manager gegenüber überhaupt erwähnen soll, aber ja, ich denke schon, auch wenn wir zum Glück keinen Schaden davon getragen haben, ein Wermutstropfen auf unserer Reise. Wir entdecken ein kleines Restaurant am Fluss mit ganz leiser Musik, selbstgezimmerten Tischen und Bänken und einem Lagerfeuer draussen im Garten. Hier sitzen wir gemütlich, es ist nach wie vor schön warm, so lässt es sich leben.

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Smile Beach und blaue Lagune

Smile Beach und blaue Lagune
Vang Vieng, Lao Peoples Dem Rep
Vang Vieng, Lao Peoples Dem Rep Der Tag beginnt mit einem gemütlichen Frühstück im Café. Ein Spaziergang durch das bereits bekannte Dorf bringt uns diesmal über eine Bambusbrücke zum Smile Beach mit kleinen schattenspendenden Häuschen mit Hängematten. Gestern vom Boot aus haben wir diese kleine Idylle entdeckt, fernab von Bars und lauter Musik, es hat zwar auch Musik, aber nicht so laute. Wir liegen in den Hängematten und beobachten die Fischer, die Frauen beim Wäsche waschen, die Kühe mit ihren Kälbern, welche hier zur Tränke kommen und natürlich sehen wir auch wieder die in Herden auftretenden Kajaks mit ihren Touristen, Nun wollen wir doch noch etwas für „gemeine“ Touristen machen. Wir mieten ein Tuck Tuck um zur blauen Lagune zu fahren, welche etwa 8 km ausserhalb bei einer Höhle liegt. Über die etwas grössere Bambusbrücke für Autos müssen wir Brückenzoll zahlen. Auch auf dieser Strecke hat sich in den zwei Jahren sehr viel verändert. Wo das letzte Mal einzelne Familien mit ihren Kühen und Hühnern wohnten gibt es jetzt noch mehr Restaurants und Guesthouses, Kinder kommen von der Schule und überall hat es Verkehr. Die blaue Lagune ist heute gar nicht so blau, aber die vielen Japaner finden es ganz toll vom grossen Baum zu springen und im blauen Nass zu verschwinden. Die Höhle liegt etwa 120 Meter höher, über Treppen erreichbar und wie angeschrieben ist sei sie sehr gefährlich, man müsse einen Guide und eine Taschenlampe mieten, da es teilweise 500 m in die Tiefe geht. Nun denn, auch darauf möchte Peter verzichten, er habe ja schon viele Höhlen in seinem Leben gesehen und das Bier am Schatten ist allzu verlockend, Zurück in Vang Vieng gehen wir zum Koreaner um einen Hot Pot zu bestellen. Diesmal sogar mit Crevetten und Fisch für mich, es ist immer ein besonderes Erlebnis das viele Gemüse, die Reisnudeln und die Blätter in der Suppe zu kochen und auf der Höhe des „Gugelhupfs“ das Fleisch und den Fisch zu braten. Bevor wir zum Hotel kommen muss ich nochmals nach vorne um Geld aus dem ATM zu holen (nur der rote nimmt unsere Bankkarte). Peters Bestellung für einen Pancake mit Bananen und Nutella nehme ich gerne auf, diesmal kaufe ich mir auch einen, allerdings ohne Nutella, sondern mit Honig. So klingt auch dieser letzte Abend in Vang Vieng aus, der Trubel war ganz lustig, aber jetzt freue ich mich auf die Kong Lor Höhle, welche wir morgen auf dem Weg nach Vienetiane besuchen werden. Alles einpacken, Wecker stellen und gute Nacht.

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No Cave – direkt Hauptstadt Vientiane

No Cave – direkt Hauptstadt Vientiane
Vientiane, Laos
Vientiane, Laos OK, das erste Mal in meiner Reise-Karriere wurde ich ganz und gar falsch beraten, ob absichtlich oder nicht, spielt eigentlich keine Rolle. Wie von mir gebucht werden wir bei unserem Guesthouse mit einem „private car“ abgeholt. Die Fahrt soll nun zuerst zum Kong Lor Cave gehen und danach nach Vientiane in unser Hotel, eine gute Idee fand ich bei der Buchung, so machen wir gleichzeitig einen Ausflug und wir kommen zum nächsten Ort. Der Fahrer spricht leider kein Wort Englisch, obwohl man mir das versichert hatte. Wir versuchen nach ca. 1 1/2 Stunden Fahrt herauszufinden wie lange die Fahrt bis zum Cave noch dauert, denn eigentlich haben wir aufgrund der vielen Telefonate, welche der Fahrer mit unserem Ticket in der Hand tätigt das Gefühl dass er keine Ahnung hat wo es hingehen soll. Er kann uns auch jetzt keine Auskunft geben. In der Raststätte schaut Peter mit seinem Handy nach und jetzt findet er das Kong Lor Cave, Fahrtzeit ab hier ist angegeben mit 7 Stunden, gleichzeitig sehen wir die Öffnungszeiten; geschlossen ab 15 Uhr. Also müssen wir wohl oder übel erkennen, auch wenn wir jetzt gleich wieder losfahren erreichen wir die Höhle heute während den Öffnungszeiten nicht mehr. Ich zeige dem Fahrer er soll mich mit seinem Office verbinden, mit jemandem der Englisch spricht. Schliesslich wurde ich falsch beraten. Wir hätten anstatt den „private car“ genau so gut ein normales Ticket für einen Minivan kaufen können um nach Vientiane zu gelangen, und zusätzlich musste ich noch einen Aufpreis für den „Umweg“ zum Kong Lor Cave bezahlen. Wenigstens diesen Aufpreis will ich zurück. Die Diskussionen gehen hin und her, aber endlich einigen wir uns, dass wir wirklich nicht zu einem Wasserfall gehen wollen, sondern direkt zum Hotel in Vientiane und dass wir den Aufpreis zurück erhalten. Uff, schade, ich habe mich so gefreut. Diese Höhle muss wirklich etwas besonderes sein. Ein Grund mehr um nochmals nach Laos zu reisen, das nächste Mal ohne feste Buchungen, denn nur dann kann man vor- oder nachgeben. Die gesamte Fahrt nach Vientiane dauert nur ca. vier Stunden. Das S Park Design Hotel ist ganz speziell mit alten Autos und vor allem Töffs dekoriert und liegt etwas ausserhalb des Zentrums, was den Vorteil hat dass es ruhig ist, aber auch jeweils ein Tuck Tuck braucht um in die kleine Innenstadt zu gelangen. Auch hier wollen die Tuck Tuck Fahrer viel zu viel für kurze Strecken, aber ein wenig handeln kann man. Das Zentrum ist bald erkundet, das Museum schliesst schon bald, also auch das verschieben, und für den Night Market am Ufer des Mekong ist es noch früh. Ich versuche im Greendiscovery Reisebüro, wo ich letztes Mal meine Trecking Tour mit Homestay gebucht hatte einen Ausflug für morgen zu buchen. Leider sind fast alle tollen Ausflüge in einem ganz anderen Landesteil, auch die Kong Lor Höhle wird als dreitägige Tour angeboten, und dasjenige in und um Vientiane ist viel zu teuer, da kommen wir auch mit den überteuerten Tuck Tuck noch viel günstiger. Dabei ist es schon früher Abend geworden und einen Teil des riesigen Night Market durchlaufen wir, bis wir zu einem Restaurant kommen welches Fleisch auf dem heissen Stein anbietet. Gemütlich sitzen wir auf der Terrasse mit Sicht auf das Wirrwarr der Elektro Kabel und den Mekong, davor die roten Stände des Night Markets. Das Essen und der Wein schmecken gut, danach lassen wir uns wieder zum Hotel bringen und verhandeln noch für den kommenden Tag.

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