Südostasien 2015

Reise nach Vietnam, Kambodscha, Laos und Thailand
30. Dezember 2014 – 25. Februar 2015

Nationalpark und Wasserfälle

Nationalpark und Wasserfälle
Tambon Tha Duea, Thailand
Tambon Tha Duea, Thailand Heute wäre der Geburtstag meines Vaters, als erstes denke ich an ihn und was wir als Kinder mit Ihm für schöne Reisen machen konnten. Auch wenn es damals noch recht bescheiden mit Zelt oder Wohnwagen nach Italien oder Spanien ging, so bleiben mir diese Ferien in guter Erinnerung. Vielleicht habe ich damals schon gelernt in den Ferien großzügig zu sein (auch mit mir selber) und sich auch einmal etwas besonderes zu gönnen. Ein Schlagwort meines Vaters höre ich heute noch: „besser einmal gut gelebt als ewig schlecht“. Nach diesem Motto habe ich mir wieder eine Reise geleistet unterlege viel Neues und Schönes, auch diese Erinnerungen werden bleiben wenn die Reise,welche sich langsam dem Ende zuneigt, beendet ist. Das Frühstück, welches für vorsorglich im Tesco Lotus eingekauft hatten, kann auf der Terrasse mit Blick auf die Reisfelder eingenommen werden. Die Reisbauern sind schon mit setzen der neuen Reispflanzen beschäftigt. Sie bücken sich die ganze Zeit und mit ihren typischen Hüten sieht das sehr romantisch aus, nur wie schmerzen ihre Rücken am Abend? Im Mekong Delta in Vietnam gibt es drei Reisernten, weil der Boden so fruchtbar ist und auch das aussäen ist deutlich einfacher, dort muss man die Reis Setzlinge nicht wie hier in Thailand zunächst 10 cm groß vorziehen und dann setzen, man kann die Reiskeimlinge etwa 1 cm groß im Wasser ziehen und dann aussäen wie Weizen. Das mühsame setzen fällt dort ganz weg. Hier in Thailand gibt es hingegen nur eine oder zwei Ernten pro Jahr. Die Fahrt durch den Nationalpark führt uns zum höchsten Berg Thailands mit einem schönen Weg durch den Regenwald. Hier sehe ich wieder einen Nebelwald wie damals in Costa Rica. Unterwegs halten wir immer wieder bei verschiedenen Wasserfällen welche immer noch relativ viel Wasser führen. Der ganze Nationalpark ist über 489’000 km2 groß, wir können nu einen kleinen Teil durchfahren und die steilen und kurvigen Straßen erfordern höchste Konzentration. Zum Glück kann ich daneben sitzen und die immer wechselnde Aussicht genießen. Noch im Nationalpark gibt es einen Wegweiser zu heißen Quellen, das wäre doch was, da gibt es bestimmt auch ein Resort oder Hotel zum übernachten. Weitere 50 km führt die Straße durch schöne Natur. Nur die heißen Quellen entpuppen sich dann als See mit Camping Gelände, welches bevölkert ist mit hunderten von Pfadfindern. Also weiter zum See Mae Tup, er sieht auf der Karte so verlockend aus. Nochmals 50 km bis Doi Tao,wo wir eine Unterkunft suchen. Auch das ist nicht ganz einfach, schließlich entdecken wir am Ende einer kleinen Straße ein kleines Bungalow Resort und für umgerechnet ca. 15 Franken erhalten wir das schönste Bungalow direkt am See. Die Aussicht ist wieder wunderschön, reine Natur, nur der See ist zu einem Fluss „geschmolzen“, da es sehr lange nicht geregnet habe. Es ist kaum zu glauben dass die kleinen Hütten sonst Seeanstoss haben. Ein Restaurant gibt es hier nicht, also nochmals zurück ins Dorf um beim 7 eleven an einem Stand eine Nudelsuppe zu essen und etwas zum Frühstück einzukaufen. Das einfache Leben ist schön, nur hat es hier wieder kein wifi, so dass ich meine Berichte und Bilder nicht online schalten kann. Einfaches Leben ist sehr OK, aber ein funktionierendes WC und Internet dazu wären noch besser.

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Zurück nach Chiang Mai

Zurück nach Chiang Mai
Chiang Mai, Thailand
Chiang Mai, Thailand Die Sonne am Morgen zeigt uns erneut das Unglaubliche. Wie ist es möglich dass so ein großer See zu einem schmalen Fluss zusammen schrumpft? Das Frühstück am Seeufer, das keines ist, ist ganz speziell. Die Bootsanlegestelle steht mitten im Nirgendwo und die Häuser auf Stelzen muten befremdend an. Dass nette kleine Häuschen das uns für eine Nacht beherbergt hat muss nun geräumt werden. Zum Glück haben wir das Auto direkt vor der Türe, so können unser vielen Flaschen, Taschen etc. problemlos verstaut werden. Warum müssen Männer immer so viele Vorräte einkaufen? Die Fahrt zurück nach Chiang Mai auf Nebenstraßen führt wieder an Wasserfällen vorbei, welche allerdings auch ausgetrocknet sind. Ein weiterer Nationalpark wird durchquert und ausnahmsweise erreichen wir das Tagesziel um 15.00 Uhr, so dass vor meinem nächsten Termin beim Zahnarzt noch etwas Zeit bleibt um anzukommen, endlich die E-Mails zu checken und ein wenig auszuruhen. Der Termin, fast der letzte, erweist sich als großer Erfolg, die Krone sitzt einwandfrei und nur die Stelle am Kiefer mit dem verbliebenen Eiter schmerzt noch ein wenig. Endlich kann ich Peter dazu bewegen sich einer Maniküre und Pediküre bei einem der vielen Studios zu unterziehen und er ist begeistert und weiß eigentlich gar nicht mehr weshalb er sich zunächst so gesträubt hat. Ich selber benötige eine Maniküre und nachdem wir nun so gepflegt sind machen wir uns auf die Suche nach einem hübschen Restaurant, was hier ja gar nicht schwer ist. Nun geht es bald weiter südwärts Richtung Bangkok wo uns Jim, eine thailändische Freundin, welche viele Jahre in der Schweiz lebte, erwartet. Ich bin gespannt Bangkok diesmal mit einer Führung aus „erster Hand“ zu erleben, denn Jim ist in Bangkok aufgewachsen. Das Hauptandenken an Chiang Mai wird definitiv mein neuer Zahn sein, teurer als jedes Souvenir, aber durchaus praktisch.

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Sukhothai

Sukhothai
Tambon Mueang Kao, Thailand
Tambon Mueang Kao, Thailand Heute gilt es endgültig Abschied zu nehmen von Chiang Mai mit einem letzten Kontrollgang zum Zahnarzt, alles ist bestens. Auf der Schnellstraße fahren wir Richtung Süden mit nur einer kleinen Pause bis Sukhothai. Am frühen Nachmittag erreichen wir diese berühmte Tempel Stadt und schauen uns zuerst die Tempel entlang der ehemaligen Stadtmauer an. Alles ist riesig und man kann sich kaum vorstellen wie groß diese Stadt im 13. bis 16. Jahrhundert war. Das kleine Guesthouse liegt ganz in der Nähe der großen Tempelanlage und wir können in ein paar Minuten den Eingang zu Fuß erreichen. Wir mieten Fahrräder, um möglichst das ganze Gelände zu erkunden. Es ist spannend die vielen verschiedenen Tempel und Buddha Statuen zu bestaunen und dank der bereits etwas fortgeschrittenen Stunde hat es auch kaum mehr Touristen. Immer neue Tempelgruppen können besichtigt werden, teilweise sind sie durch Wasserkanäle von den Wegen getrennt aber mit kleinen Holzbrücken verbunden. Alles wurde mit Ziegeln gebaut, nur für die Wege hatte man damals teilweise Lavasteine zur Verfügung. Eine frische Kokosnuss als Erfrischung, denn hier ist es deutlich wärmer als im Norden und weiter geht die kleine Rundfahrt mit dem Fahrrad. Ich genieße es wieder einmal Fahrrad zu fahren, auch wenn die Qualität der hiesigen fahrbaren Untersätze etwas zu wünschen übrig lässt. Ein Bummel durch das Städtchen, mit anschließendem Abendessen und schon ist wieder ein kostbarer Tag meiner Reise vorbei. In Thailand habe ich sehr viel gesehen (aus dem Autofenster), aber auch bei den Stopps hier und dort, nur sind für mich die Autofahrten meist zu lang, ich komme gerne an einem Ort an und gehe dann zu Fuß, oder wie heute per Fahrrad, auf Entdeckungsreise. Thailand ist riesig und die Distanzen nicht zu unterschätzen, und leider kommt man, wie schon früher festgestellt, ohne Auto nicht so gut von A nach B. Natürlich gibt es Busse, aber um auf diese Art zu reisen braucht es mehr Zeit. Also wie immer, Vor- und Nachteile gegenüber stellen und sich dann entscheiden. Den Abend lassen wir bei Kerzenschein auf der Terrasse ausklingen.

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Ayutthaya die alte Hauptstadt

Ayutthaya die alte Hauptstadt
Ayutthaya, Thailand
Ayutthaya, Thailand Der Morgen in Sukhothai beginnt mit einem Frühstück in einem kleinen Restaurant, da das Homestay zwar hübsche, einfache Zimmer anbietet, aber kein Frühstück. Die Fahrt nach Ayutthaya dauert sieben Stunden, obwohl wir nur eine kurze Mittagspause einschalten. Die Gegend wird nun zunehmend flacher, die Berge bleiben im Norden zurück. In Ayutthaya beziehen wir nur kurz unser Bungalow um sofort den historischen Park und die umliegenden Tempel zu besuchen. Die alte Stadtmauer ist auch hier sehr eindrücklich groß. Wie muss früher diese Hauptstadt geblüht haben. Die Abendsonne bescheint die Tempelgruppen und -Türme, die dazwischen liegenden Parks und Weiher sind wunderschön. Alles ist weit auseinander, so dass wir mit dem Auto fahren. Leider wird es viel zu schnell dämmrig, so dass wir nicht mehr viel sehen können, aber es gibt ja einen Night-Market und Peter weiss ganz am Ende der vielen Stände ein Strassen-Restaurant mit dem Angebot von Hot Pot. Man bekommt ein Tongefäss mitten auf den Tisch mit glühender Holzkohle und darauf ein Tontopf mit Bouillon. In diese Bouillon kommen nun verschiedene Gemüse und Kräuter, sowie Pouletstücke und Rindswürfel. Man tut alles in den Topf, den Deckel drauf und lässt es drei Minuten kochen. Auch kann man scharfe oder we*****e scharfe Sauce wählen. Ein Abend mit viel Ideen aber auch einem wehmütigen Abschiednehmen. Denn nun folgt „nur“ noch Bangkok vor dem endgültigen Heimflug über Singapur. Einerseits freue ich mich sehr auf meine Familie, Mutter, Kinder, Enkel und Freunde, andererseits würde ich gerne noch ein wenig die Sonne und Wärme genießen. Das Thema kommt auf, ob ich meine Entscheidung bereue nicht mehr im Winter in Thailand zu leben, und ich kann leichten Herzens sagen, NEIN. Ich kann jederzeit nach Thailand oder in ein anderes asiatisches Land reisen, allein und es geht mir gut dabei. Ich kann mit Freunden reisen und es geht mir auch gut. Ich brauche keinen Haushalt zu führen, sondern kann ganz einfach die Türe hinter meinem Bungalow oder Zimmer zumachen und mich auf das nächste Ziel freuen. Ich werde sicher, so lange es meine Gesundheit zulässt, Reisen in möglichst viele wunderschönere Gegenden dieser Welt unternehmen, davon kann mich nichts und niemand abbringen. Dabei höre ich immer meinen Mann im Auto in voller Lautstärke singen: „What a wonderfull world“ …..

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Fahrt nach Bangkok und erste Eindrücke

Fahrt nach Bangkok und erste Eindrücke
Bangkok, Thailand
Bangkok, Thailand Die letzte Autofahrt dieser Reise führt in die Hauptstadt Bangkok. Die vielen Abzweigungen und Autobahnkreuze sind zwar gut beschildert, trotzdem ist es nicht ganz einfach den Flughafen in Bangkok zu finden, vor allem wo in aller Welt muss denn das Mietauto zurück gegeben werden? Auch sollte der Benzintank noch vor der Rückgabe ganz gefüllt werden. Aber so gegen Mittag ist alles geschafft und mit dem Sky Train geht es in die Innenstadt. Eine Tuck-Tuck Fahrt entfernt liegt das von mir schon im letzten Sommer gebuchte Hotel Mandarin an der Rama IV Road. Ein elegantes Ambiente erwartet mich, die Bedienung an der Rezeption ist deutlich das erste Mal für diese Aufgabe bestimmt. Es dauert ziemlich lange bis meine Buchung gefunden und meine Kreditkarte belastet ist, aber wir haben ja alle einmal angefangen und das freundliche Lächeln entschädigt für so manches. Das Zimmer ist geräumig und die WC Spülung muss von mir gleich ausprobiert werden. Mit verschiedenen Tasten kann man alle möglichen Dusch- und Trocknungsvorgänge starten und wieder beenden, sobald man aufsteht beginnt die Spülung. Was es alles gibt! Eine Tuck-Tuck Fahrt darf in Bangkok natürlich nicht fehlen und der obligate Schmuck Shop muss besichtigt werden, damit der Fahrer seine Benzingutscheine erhält. Ein Stoffgeschäft mit wunderschöner Seide ist das nächste Ziel, welche Farbe? Wieviele Meter? Ich entscheide mich für drei Meter von dem schönen uni blau, meine Nähmaschine wartet ganz verwaist zu Hause. Ein Spaziergang in der Nähe des Hotels soll ein wenig Abwechslung bringen und der Wein und die Pizza bei einem Italiener lassen mich an meine erste Reise nach Thailand denken, wo ich zusammen mit Sohn und Schwiegertochter vorwiegend Italienisch gegessen hatte. Wer hätte damals gedacht dass ich heute, neun Jahre später, wieder in Bangkok bin und diese quirlige Stadt genieße,

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Bangkok mit Jim

Bangkok mit Jim
Bangkok, Thailand
Bangkok, Thailand Schon vor dem Frühstück steht Jim in der Lobby und strahlt. Gemeinsam gehen wir zum schönen Buffet und erste Erlebnisse werden ausgetauscht. Das Frühstücksbüffet ist riesig, die Entscheidung fällt schwer, soll man zuerst bei den Broten, bei den Früchten, bei den Eierspeisen oder doch lieber mit Wurst und Käse beginnen? Suppen, Reis und diverse Fleisch und Nudelgerichte gibt es neben diversen Fruchtsäften zur Auswahl. Jim soll einen Vorschlag für die heutigen Besichtigungspunkte in Bangkok machen, als erstes schlägt sie das Jim Thompson House und Museum vor. Das habe ich noch nie gesehen und ich bin gespannt. Gleich hinter den großen Einkaufszentren, von mir bisher nie beachtet, liegt der Eingang zum Jim Thompson House. Zuerst kann man zuschauen wie die dünnen Fäden der Seidenraupe von diesen abgespult werden. Danach werden die Fäden als Stränge aufgespult und gefärbt. Eine Tänzerin gibt ihr Können zum besten. Jim Thompson wurde im Jahr 1906 in Amerika geboren und wurde während des zweiten Weltkriegs als Armeeangehöriger nach Asien gesandt, wo er sch in Thailand verliebt hat (verständlich). Nachdem er den Dienst in der Army quittiert hatte beschloss er sich ganz in Bangkok nieder zu lassen und das traditionelle Seidengeschäft weltweit bekannt zu machen. Thai Seide sollte bald in aller Munde sein. Sein berühmtes Haus, bestehend aus sechs verschiedenen Teakholz Häusern wurde bald zu DER Adresse für Seide und Kunst. Das Haus selber ist ein Museum und wir werden durch den Garten und die verschiedenen Flügel des schönen, mit vielen Skulpturen, Bildern und Wandteppichen geschmückten Hauses geführt und erfahren mehr über die gezeigten Möbel, Geschirr und Kunstgegenstände. Alles ist sehr eindrücklich und ich kann mir gut vorstellen wie es ist hier zu leben. Jim Thompson selber wurde leider bei einer Reise durch den Dschungel in den Cameron Highlands als vermisst gemeldet und man weiß bis heute nicht, was ihm zugestoßen ist. Der Museumshop zeigt wunderschöne Dinge aus Seide. Es gibt Kissenbezüge, Schals, Taschen und selbstverständlich auch Kleider, leider nicht für mein Portemonnaie. Im Restaurant daneben gibt es Frühlingsrollen und der nächste „Wunschort“ wird besprochen. Wir fahren mit dem Taxi zum Wat Pho, wo der riesige liegende Buddha mit den Perlmutt Fußsohlen liegt. Natürlich hat es heute, an einem Sonntag und chinesischem Neujahr viele Touristen. Trotzdem ist es eindrücklich den riesigen Buddha und die verschiedenen Tempel und Stupas mit den aufwändigen Verzierungen und den Garten zu besichtigen. Mit einem Tuck-Tuck fahren wir weiter zu einem Markt am Fluss. Wieder einmal durchquere ich einen thailändischen Markt mit all den Früchten, Kräutern und Gemüsen, am liebsten würde ich all die wohlriechenden Kräuter einkaufen um zu kochen. Mit dem Schiff fahren wir auf dem Fluss bis zu einem „besonderen“ Anleger. Das „andere“ Mandarin Hotel, das MANDARIN ORIENTAL ist unser nächstes Ziel, Jim kennt sich hier gut aus und die Lobby, mit all den Blumen und gemütlichen Sitzecken lässt mich eine Einladung zu einem Apero aussprechen. Hier muss ich einfach ein wenig sitzen und genießen. Die Lobby, das Gartenrestaurant am Fluss, die schönen Vitrinen und Geschäfte, ein Genuss. Im alten Flügel des Mandarin Oriental gibt es an wunderschönen Tischen mit ebensolchen Sesseln Afternoon Tea, schade habe ich das nicht vorher gewusst, sonst hätte ich nicht widerstehen können. Ich liebe diese Atmosphäre und das gediegene Ambiente. Ich glaube das Hotel für meinen nächsten Bangkok Aufenthalt steht schon auf meiner Wunschliste. Nur werde ich mich vermutlich auch das nächste Mal mit einem Afternoon Tea und einem kurzen schnuppern begnügen müssen, so viele Lektionen kann ich gar nicht geben….. Weiter geht es mit Jim zur Sukhumvit, per Taxi, wo sie ein koreanisches Restaurant weiß. Es liegt in der Nähe ihres Hotels, dem Honey Hotel, vielleicht eine preisgünstige Alternative für das nächste Mal. Im koreanischen Restaurant gibt es wieder eine neue Spezialität, welche ich noch nie hatte. Mitten im Tisch ist ein Holzkohlengrill fest installiert, dort wird Fleisch grilliert, dazu gibt es ganz viele kleine Schüsseln mit allen möglichen Saucen, Salaten, Gemüse. Es schmeckt vorzüglich. Bei guten Gesprächen, noch besserer Laune geht ein ereignisreicher Tag in Bangkok zu Ende. Ein kurzer Abschied von Jim, „bis zum nächsten Mal im Rotblattstübli“ und schon geht es per Taxi wieder in „mein“ Mandarin Hotel.

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Shopping in Bangkok

Shopping in Bangkok
Bangkok, Thailand
Bangkok, Thailand So vieles ist für heute geplant, ich will allen etwas mitbringen und welcher Ort wäre besser geeignet für eine ausgiebige Shoppingtour als Bangkok? Die geplante Route durch die verschiedenen Shoppingcenter kann nur gar nicht eingehalten werden, denn die sechs Stockwerke des MBK bieten so viel, dass ich bereits nach etwa vier Stunden so viele Tüten und Taschen habe, dass nach einer kleinen Mittagspause in einem vietnamesischen Restaurant und dem Besuch in einem Kosmetiksalon eine Taxifahrt zum Hotel notwendig wird um „abzuladen“. Jetzt kommt das schönste am Einkaufen, das auspacken, begutachten, für gut befinden und am richtigen Ort versorgen, eine neue Handtasche mit passendem Portemonnaie für mich darf natürlich nicht fehlen. Alles andere soll für all die lieben Menschen.eine kleine Überraschung sein, deshalb bleibt es hier unerwähnt. Ich versuche schon mal alles in meinem Koffer unterzubringen und ich bringe ihn tatsächlich noch zu. Zum Glück kann ich mit Singapore Airlines 30 kg Gepäck mitnehmen, ich glaube es ist mehr als 20 kg, sonst hätte ich wieder Probleme mit dem Übergepäck. Wie anders ist dieses Jahr die Heimreise. Ich freue mich, dass ich eine so schöne Reise mit all den vielen großen und kleinen Erlebnissen machen konnte, ich bin unendlich dankbar für die vielen Begegnungen mit lieben Menschen, für die guten Gespräche und freundlichen Worte. Kein Streit, keine Tränen, nur rundum Wohlbefinden und so viele glückliche Momente, dass es mir fast unverschämt vorkommt, Die Feedback und Kommentare zu meinem Blog haben mich jeweils riesig gefreut und motiviert hier weiter meine Erlebnisse und Gedanken niederzuschreiben. Für mich ist mein „Tagebuch“ zu einem lieben Begleiter geworden und ich merke erst jetzt wie sehr mir dieses Tagebuch führen gefehlt hatte, jahrelang habe ich früher meine Gedanken und kleinen Erlebnisse handschriftlich in vielen Tagebüchern fest gehalten, dann auf einmal nicht mehr. WARUM? Ich weiß es nicht, auf jeden Fall werde ich es in Zukunft nicht mehr ganz unterlassen, denn für mich ist es eine tolle Art zu reflektieren, die Gedanken zu sortieren und vor allem die vielen glücklichen Momente festzuhalten. Vielleicht hat es auch etwas mit dem Lied im alten Gesangbuch zu tun: „…. Zähl die Gnadengaben, danke täglich dran, was Gott dir Gutes hat getan….“ China Town darf auf einem Bangkok Besuch natürlich nicht fehlen. Die Fahrt im Taxi dauert ziemlich lange, nicht weil der Weg so weit wäre, sondern weil der Feierabend Verkehr hier besonders schlimm ist, für die ersten 700 m braucht das Taxi etwa eine halbe Stunde, aber irgendwann geht auch der schrecklichste Verkehr in ein kontinuierliches Rollen über. In China Town will ich doch noch meine Perlen, Steine und Verschlüsse für das Basteln von Schmuck kaufen. Und tatsächlich, es hat viele Geschäfte, aber die wollen mir nichts mehr verkaufen, sie haben alle bereits geschlossen, es ist wenige Minuten vor sechs Uhr, und um sechs wird alles dicht gemacht. Ein Geschäft finde ich dann doch noch, nur die wollen mir auch nichts verkaufen, ich spreche kein Thai geben Sie mir zu verstehen, ich zeige auf die Dinge, welche ich ausgesucht habe und auf den aufliegenden Taschenrechner, in meinen Augen kein Problem, ich kann mich nach wie vor mit Händen und Füßen verständlich machen, aber die wollen mir tatsächlich nichts verkaufen und ich muss ohne Perlen und Steine den Laden wieder verlassen. Nun ja, ich war ja sonst sehr erfolgreich heute. Seafood gibt es hier an allen Ecken, in zwar hässlichen Restaurants, welche aber so gut besucht sind, dass es kaum einen Platz gibt, ich hatte noch gar keine Prawn Cake auf dieser Reise und bestelle mir eine kleine Vorspeisen Portion, leider schmecken sie nicht ganz so gut wie die in Krabi, und sie liegen so schwer auf, dass ich nicht mal diese kleine Portion essen kann, das erste Mal auf dieser Reise macht mir das Essen zu schaffen, aber ein Cognac im Hotel räumt meinen Magen wieder weitgehend auf. Eine kleine Unpässlichkeit kann mir aber weder den Tag noch die Reise verderben, und das gehört halt auch irgendwie zu einer Asienreise. So geht auch dieser zweitletzte Tag zu Ende und ich kann es kaum glauben, das,ist bereits mein 56. Eintrag hier.

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Bangkok und Heimreise über Singapur

Bangkok und Heimreise über Singapur
Bangkok, Thailand
Bangkok, Thailand Es ist tatsächlich schon der letzter Tag meiner langen Reise, auch zwei Monate gehen so schnell vorbei, man glaubt es kaum. Das Packen ist heute nicht ganz so einfach, müssen doch warme Sachen für die Ankunft in Zürich griffbereit sein, und trotzdem ist es heute sehr heiss in Bangkok, so dass die Flip-Flop und das Sommerkleid noch ihre Berechtigung haben. Wie ich mich bereits erkundigt habe, kann ich mich vor der Heimreise beim Swimmingpool im Hotel duschen und umziehen. Also Sommerkleid und Flip-Flop an und auf zum letzten Tag in Thailand. Der Vimanmek Palast mit den wunderschönen Gold- und Bronzearbeiten und den prunkvollen Sälen ist das erste Ziel des heutigen Tages. Der Tuck-Tuck Fahrer, welcher schon vor zwei Tagen bestellt wurde kommt zwar etwas verspätet, aber er kommt. Der Wimanmek-Palast ist ein gänzlich aus Teakholz gefertigtes Bauwerk im Zentrum von Bangkok, der Hauptstadt von Thailand. Das Gebäude diente früher als königliche Residenz. Das Queen Sirikit Institut hat fast zu jedem Anlass (Geburtstage der königlichen Majestäten, Jahrestage etc.) jeweils ein besonderes Stück angefertigt. Besonders eindrücklich ist ein goldener Wasserbehälter, welcher über einen Meter hoch und breit ist. Rundherum ist er noch mit unzähligen Diamanten besetzt. Es hat so viele Kostbarkeiten ausgestellt, das grün-blau schimmernde „Metall“ sind die Flügel des Prachtkäfers, welche für diese Arbeiten verwendet werden. Der Zoo liegt ganz in der Nähe, aber die Hitze ist heute sehr gross, wie um mir noch eine Handvoll Wärme mitzugeben, und der Marmortempel Benchamabophit ist auch eine noch nicht gesehene Möglichkeit. Beim Mittagessen sehe ich, dass ich ganz in der Nähe des Bayoke Towers bin und ich beschliesse kurzfristig den dortigen Markt zu besuchen, da ich für meine kleinen Enkelinnen noch „Hochzeitskleider“ kaufen will. Wir werden im Oktober eine Hochzeit feiern und ich hoffe sie haben Freude daran. Für die Benzingutscheine für den Fahrer gehe ich mal wieder durch einen Andenkenshop, er hat mich ja auch zum Markt geführt. Danach ist es schon Zeit sich durch den Verkehr zu kämpfen um rechtzeitig im Hotel zu sein. Es ist unglaublich wie dieser Fahrer sich durch all den Verkehr schlängelt, ich bin froh, dass ich hier nicht selber fahren muss. Der Flug über Singapur nach Zürich verläuft ohne Probleme, auch wenn die Flugzeit durch diesen Umweg etwas länger dauert. Zürich, ich komme….
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Mein Daheim hat mich wieder

Mein Daheim hat mich wieder
Zürich, Switzerland
Zürich, Switzerland Nach dem langen Flug lande ich pünktlich in Zürich und dank dem kurzen Heimweg mit dem Zug bin ich schon bald in meinem Zuhause angelangt. Es gibt bereits einiges zu erledigen, Telefonanrufe, Einkaufen, Stundenpläne kopieren und in die Agenda eintragen etc. Der Alltag hat mich wieder. Und trotzdem, ich fühle mich wie auf Flügeln (nicht die vom Flieger), alles fällt leicht und ist in kurzer Zeit erledigt. Es ist schön dass ich für alles nicht viele Wege machen muss, die Schule, die Post, der Apple Shop, der Coop, alles liegt nur wenige Minuten zu Fuss oder per Bahn von meinem Zuhause entfernt. Es fällt auf, dass die Verkäuferinnen nicht lächeln, aber alles geht zügig und schnell. Da stellt sich für mich die Frage, was genau möchte ich in meinen Alltag mitnehmen? Was will ich behalten? Ich möchte die tiefe und echte Lebensfreude nicht mehr verlieren, ich möchte öfter ein Lächeln auf den Lippen meiner Mitmenschen sehen (vielleicht kann ich ja ein wenig dazu beitragen), ich möchte viel Zeit mit meiner Familie, mit meinen Freunden verbringen, aber auch mehr Zeitinseln für mich selber frei halten. Behalten möchte ich all diese Erinnerungen, das Gefühl, dass ich keine Angst vor dem Alleinsein haben muss, denn es geht mir gut in meiner Gesellschaft und „bewaffnet“ mit IPad oder Tagebuch ist es wunderbar die Gedanken aufzuschreiben, und die Tage sind so angefüllt mit glücklichen Momenten, man muss sie nur sehen. Ich bin dankbar, dass ich die Gabe zum Sehen und zur Lebensfreude habe, denn ich glaube genau meine Begeisterungsfähigkeit macht mich auch zu einer beliebten Reisegefährtin. Vielen Dank an alle, die mich hier in Gedanken begleitet haben. Auf die nächste Reise und den nächsten Blog….. Helene
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