Südostasien 2015

Reise nach Vietnam, Kambodscha, Laos und Thailand
30. Dezember 2014 – 25. Februar 2015

Vang Vieng und Umgebung

Vang Vieng und Umgebung
Vientiane, Laos
Vientiane, Laos Es gibt so viel Schreckliches, aber wenn dieses Schreckliche einer Freundin und ihrer Familie widerfährt kehrt sich das Mitgefühl in ein Mitleiden. Ich werde von Margareta in den Arm genommen, ich wünsche euch ganz viele Menschen die euch in den Arm nehmen. Meine Arme reichen leider nicht so weit, Schon beim Frühstück treffe ich meine beiden Frauen wieder und wir besprechen, dass wir am Morgen noch eine gemeinsame Tour machen könnten. Margareta nimmt alles in Angriff und schon bald haben wir ein Tuck-Tuck, welches uns aus dem Ort über die Autobrücke in die wunderschöne Landschaft fährt. Das Karstgebirge bietet immer wieder neue spannende Aussichten, in den Dörfern sehen wir das Leben, die Kinder, die Schulen, Tiere auf den Bauernhöfen und vor allem im HMong Dorf wieder schöne Handarbeiten. Ich lasse mir erklären, dass die HMong bis vor etwa 40 Jahren keine Schrift hatten um ihre Geschichte aufzuzeichnen, deshalb wurden die Familiengeschichten, insbesondere die Stammbäume gestickt und so als Decke oder Tasche von einer Generation zur nächsten weitergegeben. Die Dörfer sind sehr sauber und aufgeräumt, die Kinder teilweise sehr scheu, andere sieht man lachen und spielen und auch hier gibt es „Rittiseili“. In unserem Tuck-Tuck wird viel erzählt und ausgetauscht. Ich werde nach Australien eingeladen (lasse ich mir das zweimal sagen?) und die vielen Geschichten und Anekdoten aus dem Lehrerinnenleben in Australien sind spannend. Inzwischen sind beide Frauen pensioniert und unterrichten Englisch hier in einem Waisenhaus. Sie konnten bereits viel bewirken, inzwischen haben alle Kinder Kleider zum wechseln, jedes eine Zahnbürste und ein eigenes Schulbuch. Einfache Dinge, aber wenn man sie vorher nicht hatte, welch ein Unterschied. Bei der blauen Lagune schauen wir den Kindern und Jugendlichen beim plantschen zu. Das Wasser ist wirklich türkisblau und an einer Stelle immer noch ganz tief, so dass die Kinder vom Baum ins Wasser springen können. Andere schwingen sich wie Tarzan an einem Seil übers Wasser und lassen sich fallen. Nach unserer Rundfahrt tauschen wir noch die Adressen und E-Mail aus. Margareta gibt mir eine Adresse in Luang Prabang, sie werden später auch in dieses Guesthouse kommen. Da das Internet im Hotel ziemlich wankelmütig ist, rufe ich an um mir ein Zimmer für die kommenden vier Nächte zu reservieren. Jetzt heisst es Abschied nehmen, mein Bus sollte bald kommen. Der Bus kommt, aber wie könnte es anders sein in Laos, mit einer Stunde Verspätung. Der Minibus ist hoffnungslos überfüllt, aber ich kann vorne neben dem Fahrer sitzen, so dass die Fahrt angenehm ist. Es gibt zwar dann noch Diskussionen mit dem Fahrer, da er uns ausserhalb der Stadt beim Busbahnhof ausladen will, dabei haben wir ein Ticket bis City Center gelöst, wütend fährt er uns weiter in die Stadt, lädt uns aber im Nirgendwo aus, weder Hotels noch Taxis, geschweige denn Tuck-Tuck sind hier auffindbar. Die Rache des gekränkten Fahrers. Nun ich weiss mir zu helfen, ich frage einfach in einem nahegelegenen Geschäft, ob es hier ein Tuck-Tuck gibt, die nette Verkäuferin geht ein paar Häuser weiter und treibt einen Fahrer auf, der zwar ein Vermögen für die Fahrt will, aber ich bin einfach froh dass ich die vier Kilometer nicht mit meinem Gepäck zu Fuss zurücklegen muss. Ein wenig kann ich den Preis doch noch herunterhandeln, Das Guesthouse Ammata ist hübsch und liegt ruhig und doch zentral. Die wunderschönen alten Holzfussböden glänzen und die Einrichtung hat fast schon Antikentouch. Nachdem ich jedoch den ganzen Tag noch nichts gegessen hatte, äusserer ein paar Biscuits im Bus, mache ich mich zuerst auf um ein spätes Abendessen zu bekommen. Wie immer finde ich ein tolles Restaurant in einem Boutique Hotel, nicht weit entfernt und probiere eine neue Art Fisch im Bananenblatt gekocht. Es ist vorzüglich.

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Luang Prabang

Luang Prabang
Luang Prabang, Laos
Luang Prabang, Laos Im Guesthouse Ammata gibt es kein Frühstück, so dass ich mir ein geeignetes Café suchen muss, vielmehr gibt es davon so viele in nächster Nähe, dass die Auswahl schwer fällt. Der Morgen ist noch rech kühl, trotzdem will ich draußen sitzen. Hier gibt es sogar Birchernüesli mit Früchten, also setze ich mich an den kleinen Tisch und lasse mich verwöhnen, Weiter zu Fuß der Straße entlang, welche gesäumt ist von Andenkenläden, welche teils den üblichen Touristenkram anbieten, andere Geschäfte gibt es mit hübschen alten Bronze-, Silber und Holzskulpturen. Auch wunderschöne Ständer mt Elefantenglocken hat es, und die großen Gong an Ständern gefallen mir nach wie vor sehr, die sind leider viel zu groß um in meine Handtasche zu passen, Zunächst kaufe ich mir einen Stadtplan, da ich im Guesthouse keinen erhalten konnte. Schon nach wenigen Kilometern ist man in einem anderen Ort. Der Mekong, der immer noch mein Begleiter ist, zieht mich magisch an. Ich gehe über eine kleine Bambusbrücke und entdecke eine kleine Seidenweberei. Es gäbe wieder schöne Schals zu kaufen, nur sind meine Familie und Freunde mittlerweile wohl mit Schals eingedeckt, ich bin es sowieso. Das Nationalmuseum ist gar nicht weit von meinem Guesthouse entfernt, die ersten Bilder entstehen hier in diesem schönen Gelände. Gleich gegenüber erhebt ich der Hügel Phousi Hill mit weiteren Tempeln. Auch um diese Stufen hochklettern zu dürfen muss ich bezahlen. Die Sicht vom Hügel gibt jedoch einen guten Eindruck der Dimensionen von Luang Prabang. Auch hier ist es einfach sich zurecht zu finden. Man kann sich problemlos am Mekong orientieren und dazwischen gibt es hübsche Straßen mit alten französischen Häusern. Überhaupt kommt man sich ein wenig wie in Frankreich vor, auch in den Restaurants wird französisch gesprochen und die Speisekarten führen zuerst die französische Bezeichnung der Getränke und Speisen bevor alle nochmals in englisch geschrieben ist, In einem versteckten Winkel finde ich fast einen „Wasserfallgarten“ direkt am Mekong und ich sitze neben dem niedrigen Tisch und versuche mich mal wieder im Schneidersitz, es braucht noch ein wenig Übung, wie ich feststellen muss. Wie meist bestelle ich mir nur eine Vorspeise, alles andere wäre viel zu viel. Ich erhalte kleine Pouletstücke gebraten mit frittierter Minze. Auch dieses Gericht schmeckt sehr gut und ich habe inzwischen tausend Ideen was ich alles kochen und ausprobieren könnte. Ich finde es spannend zu entdecken wie verschieden die asiatische Küche und die entsprechenden typischen Gerichte sind. Bis jetzt schmecken mir die Gerichte in Kambodscha und Laos am besten, sie sind mit vielen Kräutern und Zutaten gut gewürzt aber nicht so scharf wie in Thailand oder so fad wie in Vietnam. Toll finde ich auch die Art und Weise die Speisen in Bananenblätter einzuwickeln und dann zu dämpfen. Finde ich wohl im Globus Bananenblätter? Nach einem weiteren langen Spaziergang gehe ich heute etwas früher in mein Zimmer, damit ich an diesem Sonntag meine Familie im Skype erwarten kann. Es ist schön zu hören welche Begeisterung meine Berichte bei meiner Mutter auslösen. Inzwischen habe ich doch einige „Mitreisende“, wenn auch nur virtuell. Der Abend beginnt mit einem Spaziergang durch den Night Market und endet in einem schönen alten Hotel Restaurant auf der Terrasse mit Sicht auf die schön beleuchtete Straße, auf die Musik und auf die Darbietungen der Apsara Tänzerin. Diese Tänzerinnen hatte ich ursprünglich in Thailand erwartet und jetzt finde ich sie in Vietnam, Kambodscha und Laos. Wieder endet ein Tag voll schöner Erlebnisse und Begegnungen in diesem Land des Lächelns.

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Workshop in Luang Prabang

Workshop in Luang Prabang
Luang Prabang, Laos
Luang Prabang, Laos Der Morgen begrüßt mich wieder recht kühl, aber mein Birchernüesli im Café wartet auf mich. Gestern habe ich auf der anderen Seite der Brücke ein Plakat gesehen mit einer Notiz, dass man im Garden Eden auf der andere Seite der Bambusbrücke Workshops besuchen könne um seinen eigenen Schmuck herzustellen. Eigentlich habe ich Lust mal so etwas zu probieren. Nur wo ist dieser Garten Eden? Ich frage überall nach, in Schmuckgeschäften, bei Agenturen, zuletzt am Ende der Stadt im Tourismusbüro, niemand kann mir weiterhelfen. Also bleibt mir nichts anderes übrig als nochmals über die Brücke zu gehen um das Plakat etwas genauer zu studieren. Und siehe da, auf dieser Seite der Bambusbrücke gibt es auch ein solches Plakat mit der Nachricht „Cross the Bridge“, also mache ich das nochmals und suche diesmal auf der richtigen Seite, es ist gar nicht weit, fast bei meinem versteckten „Wasserfallgarten“ finde ich schließlich ein hübsches Schmuckgeschäft. Ja hier kann man von morgens um 9.00 Uhr bis abends um 6 Uhr gratis einen Workshop besuchen und ein Schmuckstück seiner Wahl selber anfertigen. Man bezahlt einfach den Preis, der ein Stück im Laden kosten würde. Ich bin begeistert und mache mich sofort auf die Suche nach dem schönsten Stück. Ich wage mich an ein Armband mit silbernen Perlen und blauen Halbedelsteinen. Sehr nett werde ich in die Kunst des zuschneidens, auffädeln und verknoten der verschiedenen Materialien eingeführt. Die dünnen Silberfäden müssen jeweils dreifach durch die Perlen und Steine geführt werden, es macht riesig Spaß ein wenig zu basteln und das schöne Ergebnis zu sehen. So habe ich ein echtes Souvenir aus Laos, welches ich sogar selber herstellen kann. Die etwa 6 Wochen alte Perserkatze findet die Fäden natürlich auch ganz toll und wie alle Katzen, kommt sie sofort zu mir auf den Schoß. Dort sitzt sie, spielt immer mal wieder mit meinem Ärmel oder den Fäden und fühlt sich ganz und gar wohl. Am liebsten würde ich sie mit nach Hause nehmen. Soll ich noch eine Halskette, wie sie ausgestellt ist, anfertigen? Ja warum nicht, ich lasse mir die neue Technik zeigen und schon bin ich wieder beschäftigt. Offensichtlich sei ich eine gelehrige Studentin, man sehe dass ich mit meinen Händen schon andere Dinge gemacht hätte. Auch die Halskette wird hübsch und der Verschluss wird von meiner netten Lehrerin fachmännisch angebracht. Sie gibt mir den Tipp, wenn ich doch nach Thailand gehe solle ich mir für zu Hause Perlen, Steine und das entsprechende Garn samt Silberdraht kaufen, dort sei es sehr günstig. In meinem „Wasserfallgarten“ gleich gegenüber bestelle ich einen gedämpften Fisch im Bananenblatt und einen Fruchtsalat, ich brauche eine kleine Pause, und tatsächlich schlafe ich sogar ein wenig ein in meiner gemütlichen Lounge nach dem Lunch. Frisch gestärkt will ich noch eine andere Technik der Schmuckherstellung erlernen, und so wird es fast 6 Uhr bis ich meinen Workshop wieder verlasse. Endlich mal wieder einen ganzen Tag Zeit zu haben etwas Kreatives zu tun, welche Wohltat. Nun habe ich zwar den Wasserfall und das Cave noch nicht gesehen, dafür etwas mit meinen Händen geschaffen, was mir viel Freude bereitet hat. Schon wieder etwa Neues, ich möchte tatsächlich Material für solche Basteleien einkaufen und mitnehmen. Nach der gebückten Haltung auf dem kleinen Stuhl ist doch jetzt eine Massage genau richtig. Ich versuche mal eine mit heißen Kräuterstempeln, wieder eine neue wohltuende Erfahrung. Immer wieder Neues zu erleben und zu entdecken scheint ein Motto meiner Reise zu sein. Was werde ich wohl noch alles sehen?

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Mönche und Wasserfall

Mönche und Wasserfall
Luang Prabang, Laos
Luang Prabang, Laos Das Wichtigste in Luang Prabang ist wohl die frühmorgendliche Prozedur der Bettelmönche, wie sie aus ihrem Kloster kommen und entlang der wartenden Gläubigen und Almosengeber mit ihren Töpfen gehen, um Reis (sticky rice) und anderes Essen zu empfangen. Das tönt gar nicht so spannend, nur wenn es scheint als ob Hunderte in ihren orangen Tüchern in einer Kolonne daherkommen, ist es ein besonderes Schauspiel. Dafür lohnt sich das aufstehen vor sechs Uhr morgens, und es wäre schade das zu verpassen. Ich bin schon früh da und erhalte das Angebot von einem Ehepaar, dass ich doch auf ihrer bereitgestellten Bank Platz nehmen soll. Von hier kann man alles wunderbar beobachten. Wenn nur nicht die vielen Touristen wären, welche, trotz Mahntafeln überall „respect our cultur“‚ man solle Abstand zu den Mönchen halten, viel zu nahe hindrängen um Fotos und Filme zu machen, als wenn es keine Zoom gäbe. Es ist schade, so wird es vermutlich in Kürze notwendig sein Absperrungen anzubringen. Schon bald gehe ich von meinem Standplatz beim Wat weiter der Straße entlang mit den Mönchen und weiter vorne ist es vorbei mit dem Gedränge, zum Glück kann ich jetzt auch einige Fotos und einen kleinen Film aufnehmen. Ich wünsche den Menschen hier, dass sie diese Kultur noch lang weiterleben können, die Stimmung ist merklich „gottesfürchtig“, dort wo das Gedränge wegfällt. Die letzten Mönche kann ich von „meinem“ Café aus beobachten, während ich heute ausgiebig frühstücke. Wie wäre es heute mit dem Wasserfall? Ich verabrede mich mit einem Tuck-Tuck Fahrer auf 13.00 Uhr, dann erwarte er noch andere Personen, so dass ich nicht die ganze Fahrt allein bezahlen muss. Jetzt habe ich Lust auf die Jagd nach schönen Fotosujets zu gehen. Ich bin ganz verschieden unterwegs wenn ich alleine reise. Manchmal gibt es Tage, da bin ich so beschäftigt mit Schauen dass kaum Zeit für eine Aufnahme bleibt, und dann wieder gehe ich mit gezückter Kamera durch immer neue Straßen, eben auf der Jagd nach schönen und spannenden Sujets, die meine Wahrnehmung des Ortes einfangen. Ich gehe zuerst durch die ganze Stadt der mittleren Hauptstraße entlang, um dann dem Mekong und dem kleineren Nam Khan zu folgen. Ich möchte hier auch einen Fehler aus meinen früheren Eintragungen korrigieren, die Bambusbrücke führt nicht über den Mekong, sondern eben über den Nam Khan, den kleineren Fluss. Ich glaube Luang Prabang ist eine der schönsten Kleinstädte in Asien, was mir auch andere Reisende bestätigen. Die vielen alten Teakholz Häuser, die schönen Parks und Gärten, voll von Blumen und anderen Dekorationen. Überall wunderhübsche Gästehäuser und Restaurants an den Ufern, und dann die Aussicht! Ich könnte hier noch tagelang flanieren und würde vermutlich noch viel Schönes entdecken. Natürlich gibt es manchmal am Ufer auch Abfall, was we***** schön ist, ich schaue jedoch großzügig darüber hinweg oder mache ganz bewusst auch Bilder davon, es ist ja nicht immer alles NUR schön. Nach Capuccino und Kuchen in der Luang Prabang Bakery ist es Zeit für mein Tuck-Tuck und die Fahrt zum Wasserfall. Esther, Johan und Margaret aus Holland sind meine Begleiter. Sie kommen aus Myanmar und berichten so viel Schönes, das muss auch eine Reise wert sein. Die Fahrt zum Wasserfall dauert etwa 40 Minuten und führt durch eine schöne Landschaft mit Reisfeldern, Gemüsefeldern, Dörfern und Wälder. Die Gegend ist sehr abwechslungsreich, und obwohl ich denke, dass ich eigentlich schon genug Wasserfälle gesehen habe, schon allein für dieses Erlebnis hat sich die Fahrt gelohnt. Welche Überraschung – der Park um den Wasserfall Tat Kuang Si ist nochmals ein noch nie da gewesenes Erleben sondergleichen. Zunächst komme ich zum Bären Rescue Center um dann dem Weg weiter zu folgen. Eine hellblau türkis schimmernde Wasserfläche erwartet mich, ein kleiner Wasserfall ergießt sich hinein. Viele baden im kühlen Nass, wie ich sehe geht der Weg aber noch weiter. Wieder neue kleine Wasserfälle, welche sich über immer andere Formationen von Felsen hinab ergießen und wieder schöne Wasserbecken bilden. Es ist wunderhübsch und ich denke dass ich jetzt sicher alles gesehen habe. Weit gefehlt, es geht noch manchen Weg und viele Treppen hinauf, bis ich zum großen Wasserfall komme. Immer wieder denke ich, dass dies jetzt wohl die schönste Sicht war, aber die nächste, ist die nicht noch schöner? Es ist so friedlich und schön an einem fast nicht besetzten Plätzchen zu sitzen und dem Rauschen der Fälle zu lauschen und das unglaubliche türkis des Wassers zu sehen. Zurück in Luang Prabang gehe ich ins Guesthouse um auf Margareta und Jeannine zu warten, welche ungefähr um diese Zeit ankommen müssten. Und siehe da, kaum 10 Minuten später große Begrüßung. Der Abend ist gerettet, Austausch von Neuigkeiten, gemeinsames Abendessen und viele lustige Geschichten.

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Auf Wiedersehen Laos und Hallo Thailand

Auf Wiedersehen Laos und Hallo Thailand
Chiang Mai, Thailand
Chiang Mai, Thailand Am Morgen sitze ich gemütlich oben auf der Veranda, genieße die Ruhe, den Garten und die gemütlichen Sitzecken, welche ich dank Margareta und Jeannine entdeckt habe. Da mein Zimmer im Erdgeschoss des Guesthouses liegt bin ich bisher noch nie auf die Idee gekommen ins obere Stockwerk zu gehen. Jeannine und Margareta haben hier ihr Zimmer und ich warte auf sie, damit wir unser letztes gemeinsames Frühstück genießen können. Da ich schon zwei Stunden warte werde ich immer hungriger, also schreibe ich kurz einen Zettel und schiebe ihn unter der Türe durch, damit sie mich finden wenn sie aufwachen. Im Café bestelle ich ein großes Frühstück und kaum eine Viertelstunde später kommen die beiden auch. Es bleibt noch Geld nach dem bezahlen und ich MUSS wohl oder übel noch Souvenirs einkaufen gehen, bevor ich mich von meinen australischen Frauen verabschiede und mich vom Guesthouse zum Flughafen fahren lasse. Meine letzte Station in Laos für dieses Mal, jetzt heißt es Abschied nehmen. Es gäbe noch so viel zu besuchen, zu erkunden und zu bestaunen. Dieses Land werde ich auf jeden Fall wieder besuchen, in Gedanken organisiere ich schon mein nächstes Reise-Angebot, vielleicht mit dem Titel „Höhepunkte im fernen Osten“ oder so ähnlich, da wird Luang Prabang ganz bestimmt mit ins Programm aufgenommen. Mein Flug führt mich heute nach Chiang Mai in den Norden von Thailand wo mich mein „Guide“ Spezialist für Nordthailand, erwartet. Wir mieten ein Auto und fahren zum bereits reservierten Hotel Chang Thai House, etwas außerhalb des Stadtzentrums, ruhig gelegen und hübsch ausgestattet mit den von mir so geliebten traditionellen thailändischen Möbeln. Mein erster Besuch gilt einer Dental Clinic, da mich seit etwas mehr als einer Woche mein Zahn quält und sich inzwischen Eiter gebildet hat. Zum Glück gab mir Margareta eine Clinic an, da sie regelmäßig von Australien nach Chiang Mai zum Zahnarzt fliegt. Wie sich herausstellt, muss eine Wurzelbehandlung samt Krone gemacht werden und ich erhalte einen Termin für morgen und Antibiotika samt Schmerzmittel. Die Röntgenbilder zeigen ein Loch unter einer Füllung, was bei der Kontrolle ohne Bilder nicht zu sehen war. Die Reisepläne müssen nun wohl oder übel um meine Termine herum gemacht werden. Aber aus Kostengründen bin ich froh, dass diese Behandlung jetzt notwendig wird, da ich damit viel Geld einsparen kann. Am Abend gibt es einen kleinen Bummel mit Abendessen in der Nähe des Hotels.

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Lamphun und Chiang Mai

Lamphun und Chiang Mai
Chiang Mai, Thailand
Chiang Mai, Thailand Die erste Autofahrt geht heute Morgen Richtung Lamphun, der Weg zur BERNINA Fabrik sollte gemäß Tom Tom ca. eine Stunde dauern. Wir werden vom Geschäftsführer um 10.30 Uhr erwartet. Lamphun ist auch kein Problem für den Tom im und das Auto, nur in welcher Industriezone und an welcher Straße ohne Namen finden wir die Fabrik? Wir sind schon froh wenn wir einen jungen Thai finden der genug Englisch spricht um uns den Weg zu beschreiben, wie in Thailand üblich werden die Wegbeschreibungen mit groben Richtungen angegeben. Nach dem Adlersystem, kreisen, immer mehr einkreisen stehen wir um zwölf endlich vor dem Portal der Fabrik. Alle sind in der Mittagspause aber von einer freundlichen Empfangsdame und dem Display mit dem „welcome“ werden wir begrüßt. Die Ausstellung der aktuellen und älteren Modelle der Nähmaschinen ist ansprechend beim Empfang anzusehen. Wir werden in die Kantine zum Schweizer Geschäftsführer geführt und erhalten eine Nudelsuppe samt Wasser und Kaffee. Da Peter vor 25 Jahren hier in Lamphun als Geschäftsführer die Fabrik in Thailand geplant und nach diversen Verhandlungen mit den Behörden erfolgreich die erste Halle erstellt hat, ist es spannend zu sehen was aus diesen Anfängen geworden ist. Es is eindrücklich zu sehen wie die verschiedenen Arbeitsabläufe in den schönen sauberen Hallen gut ineinander greifen, welche Standards hier immer wieder geprüft werden und mit welcher Präzision die kleinsten Teiles in die verschiedenen Modelle der Nähmaschinen eingebaut werden. Ich bin ganz begeistert von der neuesten 7 er Serie, aber mein spaßeshalber vorgetragener Wunsch, als Andenken eine Nähmaschine mit nach Hause zu nehmen, wurde höflich ignoriert. Leider darf ich in der Fabrik selber keine Fotos machen, was verständlich ist, deshalb habe ich auch gefragt. Eine Erfolgsgeschichte, ein schönes Erlebnis wenn man sehen kann was aus den eigenen Ideen und Anfängen geworden ist, Jetzt Fahren wir zur großen Tempelanlage Wat Pha Thathariphunchai und lassen uns von der Pracht blenden. Die Bilder können keinen wirklichen Eindruck wiedergeben, aber als Erinnerung und ein kleines Beispiel sind sie gut zu nehmen. Wie in allen Tempeln muss man auch hier die Schuhe ausziehen, und schon allein durch diese Geste entsteht eine gewisse Ehrfurcht und die Menschen hier leben ihren Glauben inbrünstig. Überall hat es Räucherstäbchen und Blumen. Der große Gong wird gerade von einem Mönch geschlagen und die Glocke vor dem Tempel wird von den Gläubigen selber angeschlagen. Leider müssen wir uns nun beeilen und zurückfahren, da mein nächster Zahnarzt Termin in Chiang Mai ansteht, fast zwei Stunden werde ich behandelt, aber auch das geht vorbei. Deshalb kann ich heute auch nicht von einem vorzüglichen Abendessen berichten, das lasse ich gerne ausfallen.

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Reisetag nach Chiang Saen

Reisetag nach Chiang Saen
Tambon Wiang, Thailand
Tambon Wiang, Thailand Autos haben sicher gewisse Vorteile, man kommt überall hin wo es eine Straße hat und man muss sich nicht nur mit den bestehenden Buslinien begnügen, jedoch wenn man den ganzen Tag fährt um wieder an die Grenze von Laos zu gelangen, finde ich das eher ermüdend. Ich fahre zwar wieder auf der „falschen Seite“ der Straße als wenn ich nie etwas anderes getan hätte. Der Verkehr in Nordthailand ist deutlich dichter als ich es vom Süden her gewohnt bin. Die Straßen sind durchwegs gut bis sehr gut und die Gegend ist sehr abwechslungsreich. Bekannte Einkaufszentren wie Makro, Big C, Tesco Lotus begegnen mir in den Aglomerationen der Städte, zum Glück muss ich nicht mehr Stunden damit zubringen dort einzukaufen, ich kann mich in den hübschen kleinen Restaurants einfach bedienen lassen. Die Städte im Norden sind sehr ähnlich, nur irgendwie größer und moderner als im Süden. Die buddhistischen Tempel prägen auch das Straßenbild, was immer hübsch anzusehen ist, Auf der Fahrt weiter in den Norden zum Mekong !!! (Ich hatte doch schon Abschied genommen) kann die Strecke auch abseits der Schnellstraße durch die Berge gewählt werden. In diesen Bergdörfern leben Minderheiten der Karen, welche früher nur vom Opium Anbau gelebt hatten. Der König förderte Projekte, damit diese Volksgruppen zwar ihre Kultur weiter bewahren aber von anderen Enten leben können. Die Fahrt über die Pässe mit schöner Straße ist sehr abwechslungsreich und gibt immer wieder Blicke frei auf Reisfelder weiter unten, Dörfer, welche sich an die Berghänge anzulehnen scheinen und führt vorwiegend durch schönend Wald. Wieviele Tiere werden hier wohl beheimatet sein? Nun kommt die Stadt Chiang Rai, auch diese viel viel größer als ich erwartet hätte. Bei der Durchfahrt sieht man viele moderne Häuser und große Einkaufszentren. Mal sehen was diese Stadt auf der Rückfahrt zu bieten hat. Am Abend, es wird schon fast dunkel erreichen wir Chiang Saen. Das Hotel liegt direkt am Mekong und auf der anderen Seite des Flusses liegt Laos. Am Ufer des Mekong genieße ich einen Fisch mit Gemüse um anschließend gleich todmüde ins Bett zu sinken. Busse haben auch ihre Vorteile, man kommt nicht müde an und kann am gleichen Tag noch vieles entdecken.

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Zwischen Chiang Saen und Chiang Rai

Zwischen Chiang Saen und Chiang Rai
Mueang Chiang Rai, Thailand
Mueang Chiang Rai, Thailand Heute geht es zuerst zu, „Golden Triangle“ dem Dreiländereck wo Thailand, Laos und Myanmar nur durch den Mekong getrennt aneinander stoßen. Es hat natürlich auch verschiedene Tempel und viele Touristen. Sich vorzustellen, dass ich gerade eben noch auf der anderen Seite des Mekongs, etwas südlicher war, unbeschreiblich. Verschiedene Tempel auf Hügeln und in der kleinen Stadt Chiang Saen dürfen auf der Führung durch diesen Landesteil nicht fehlen. Bei einem Wat gehe ich die vielen Stufen einer Naga Treppe hinauf um ganz oben den Tempel und die Aussicht zu bewundern. Die Tempelanlage ist groß und es hat auch Wassertempel, die mir immer besonders gefallen. Hier möchte ich die Legende der Naga erzählen. Das ist die große Schlange, welche im Mekong wohnt. Sie war so angetan von den buddhistischen Tempeln und Mönchen, dass sie eines Tages aus dem Mekong zu den Mönchen kam und auch gerne ein Mönch sein wollte. Die Mönche mussten ihr jedoch sagen, dass sie kein Mensch sei und deswegen kein Mönch werden könne. Naga bat daraufhin, dass sie doch fortan die Tempel bewachen dürfe, seither hat es bei jedem Tempel bei der Treppe zum Eingang eine ein- oder mehrköpfige Naga, welche den Tempeleingang bewacht. Die Fahrt im Auto geht weiter auf kleinen Nebenstraßen dem Ufer des Mekongs entlang. Diese Straßen führen durch Reisfelder, Berge, Dörfer und immer wieder Wälder. Die Gegend ist wunderhübsch und auf einem der Pässe finden wir eine Teeplantage, wo wir im angenehmen Säuseln des Windes einen Tee kredenzt bekommen. Ich kaufe eine Packung, um dann Zuhause von diesem aromatischen Tee genießen zu können. Weiter geht die langsame Fahrt immer noch dem Mekong entlang, bis ein View Point mit einer Reklametafel auf sich aufmerksam macht. Die Sicht auf den noch relativ schmalen Mekong und die umliegende Landschaft ist traumhaft, die Spring Rolls herrlich und zum Nachtisch gibt es noch einen iced Cappuccino. Die Atmosphäre hier ist wirklich traumhaft, sogar die Toilette mit Aussicht lässt nichts zu wünschen übrig. In Thailand trifft man nicht allzu oft auf kleine Restaurants, welche Wert aufs Äußere legen, die Hauptsache ist jeweils dass das Essen und die Getränke gut und günstig sind, aber manchmal findet man, wie hier, eine löbliche Ausnahme und man möchte am liebsten einen Liegestuhl um noch lange zu bleiben. Anstatt die etwa 60 Kilometer bis Chiang Rai auf der Schnellstraße fahren wir ca. 200 wunderschöne Kilometer. Hier zeigen sich nun so deutlich die Vorteile dieser Reiseart, ohne Auto könnte man diesen Landstrich nicht erkunden, höchstens noch mit dem Motorbike, aber nachdem ich heute wieder einen Unfall mit diesen Vehikeln gesehen habe ist mir die Lust dazu vergangen. Chiang Rai wird am Abend erreicht und dank GPS findet das Auto den Weg zum Homestay Chiang Rai, es liegt weit außerhalb der Stadt und ist auch ein Schnäppchen. Mit schönem Garten und Swimmingpool lädt es zum After Dinner Whisky im Gartenhaus am Pool ein. Ein Tag voll schöner unvergesslicher Eindrücke neigt sich dem Ende zu.

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Fahrt nach Chiang Mai

Fahrt nach Chiang Mai
Chiang Mai, Thailand
Chiang Mai, Thailand Das Frühstück in dem hübschen Homestay Chiang Rai am Swimmingpool ist gemütlich und die vielen Früchte und die guten Gespräche versüssen schon den Morgen. Eigentlich wäre dies ein Ort um ein wenig zu verweilen aber die Tage eilen hin und meine Zahnarzt Termine sind fix, also geht die Fahrt weiter Richtung Chiang Mai, Wir wählen die Route durch den Nationalpark Doi Luang. Der Wasserfall Tan Tong auf diesem Weg soll sehr imposant sein. Zunächst führt uns die Straße 1 wieder in den Süden, entlang der üblichen Ortschaften, Einkaufszentren und der endlos scheinenden Landschaft, welche zunächst nur in der Ferne von Bergen begrenzt ist. Es ist Thailand, es könnte irgendwo sein, nur fällt mir erneut auf dass hier im Norden die Vorgärten viel gepflegter sind und so viele blühende Büsche und eine ungeheure Blumenpracht zeigen. Besonders hübsch sind auch die Mittelstreifen der Autotrassen bepflanzt. Teilweise hat man das Gefühl dass man an einer endlos scheinenden Hecke aus bunten Blumen entlang fährt. Weiter südlich bei Pha Yao Nehmen wir die Abzweigung durch den Nationalpark. Eine Mittagspause in einer schönere Gegend tut gut und die Frühlingsrollen von gestern, welche wir einpacken ließen, schmecken auch heute noch gut. Weiter geht die Fahrt über die Pässe zum Wasserfall. Hier gibt es ein Restaurant mit Tischen und Bänken mitten im Wasser um sich im Sommer Kühlung zu verschaffen, indem man die Füße und Beine ins sehr kühle Nass strecken kann. Kurz vor Chiang Mai machen wir erneut Rast in einem Café und die Diskussionen über Gott und die Welt wollen kein Ende nehmen, so dass wir wieder erst gegen Abend das Hotel in Chiang Mai erreichen. Jetzt möchte ich aber unbedingt etwas von dieser Altstadt sehen, nicht nur die Zahnarztpraxis von innen, also fahren wir mit dem Tuck-Tuck in die Innenstadt. Die Walkingstreet mit Sonntagsmarkt ist jedoch so vollgestopft, es ist kaum ein Duchkommen, so dass wir eine ruhigere Straße suchen, ein kleines französisches Restaurant entdecken und bei einem Glas Wein, einem Filet Mignon und weiteren Gesprächen den Abend ausklingen lassen, Wieder habe ich nichts von der Altstadt gesehen, eine Pendenz für morgen bleibt…..

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Nationalpark Doi Inthanon

Nationalpark Doi Inthanon
Tambon Khuang Pao, Thailand
Tambon Khuang Pao, Thailand Die Altstadt von Chiang Mai mit den kleinen Gassen kann zwischen den zwei Zahnarzt Terminen heute Morgen und am frühen Nachmittag ein wenig erkundet werden. Die Orientierung hier ist auch einfach, denn rund um die Altstadt sind die Überreste der alten Stadtmauer und ein quadratischer Wassergraben. Eine Seite ist etwa einen Kilometer lang und inmitten dieses Vierecks sind die größeren und kleineren Gassen angeordnet, ab und zu ein Tempel, immer wieder kleine Cafés und Restaurants wobei auch die großen Ketten Starbucks und Black Canion Coffee nicht fehlen. Zum Glück finde ich ein Café mit dem Angebot von verschiedenen Frucht Lassi, denn mit dem Strohhalm kann ich zum Lunch so wenigstens ein Mango Lassi trinken. Am Nachmittag fahren wir Richtung Nationalpark Inthanon durch die Aglomeration von Chiang Mai. Bei einem Tesco Lotus halten wir an um Wasser und ein paar Snacks einzukaufen. Wie komisch, alle Tesco Lotus sind in Thailand gleich angeordnet, man findet sich sofort zurecht und kann gezielt auf das Gestell mit Taschentücher, Wasser und diversen Snacks zusteuern. Der Ort Chom Thom ist schnell gefunden, jetzt haben wir aber keine Adresse des reservierten Bungalows sondern nur ein Bild und eine ungefähre Ortsangabe. Kein Problem, wir fragen die Menschen und werden freundlich zwei Kilo rechts und ein Kilo links geschickt. Nur dort ist zwar eine kleine Brücke über einen Bach aber sonst nur Reisfelder und Wald. Bei einer Gärtnerei fragen wir erneut, wieder kann niemand englisch aber man gibt uns gerne eine Richtung an, wieder falsch. So geht das noch einige Male bis wir endlich durch Zufall die Bungalows hinter einem Restaurant an der Hauptstraße entdecken. Gleich daneben liegt die Tankstelle an welcher wir gleich zu Beginn der Suche vor zwei Stunden gefragt hatten! Das Bungalow entpuppt sich dann als wahre Perle, die kleine Terrasse geht nach hinten hinaus und gibt den Blick frei über Reisfelder und Berge. Eine wunderschöne Stimmung hier nach dem Abendessen zu sitzen und einfach in die unendliche Natur zu schauen.

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