Helene Inderbitzin

Helene Inderbitzin

Trat die kleine Stadt

Trat die kleine Stadt
Tambon Bang Phra, Thailand
Tambon Bang Phra, Thailand Es ist nur eine kleine Stadt wo wir hier gelandet sind, aber so richtig Thailand, (fast) ohne Touristen, kaum etwas ist in unserer Schrift angeschrieben und vor allem hat es keine Tuck Tuck und keine ausrufenden Frauen Madam Massage…. Unser kleines Ressort ist sehr hübsch am Fluss gelegen, das Frühstück auf der Terrasse ist wie üblich recht gut und die Zimmer und die Anlage ist sehr hübsch, das alles für 1’000 baht pro Nacht, also etwa 30 Franken. Gleich auf der anderen Seite der Brücke liegt die Altstadt welche früher vor allem Handels- und Marktplatz war, da die Lage direkt am Fluss sich dazu besonders eignet. Unser erster Gang heute früh führt in das wunderhübsche Museum, es ist sogar alles auch in Englisch angeschrieben und erklärt. Ein Einführungsfilm zu Beginn des Rundgangs durch das alte Haus zeigt uns die Bedeutung dieser kleinen Stadt am äussersten Ende des Landes durch die Jahrhunderte. Immer noch gibt es sehr viel Natur, vor allem wegen der Früchte die hier besonders vielfältig wachsen ist die Gegend bekannt. Der Regenwald rund um Trat ist immer noch sehr intakt und durch den häufigen Regen auch sehr grün. Die Reihenfolge der verschiedenen Könige (Rama I – V) und ihre Besuche hier in Trat werden mit Bildern und Fotos gezeigt, die Bedeutung des Handels und die alten Häuser am Fluss sind auch Teil dieser Ausstellung. Das Schöne ist, dass noch viele dieser alten Häuser stehen und täglich benutzt werden. Auf den alten Fotos sieht man leere Strassen und wie schon oft finde ich es schade dass ich diesen Teil der Welt nicht schon vor 40 Jahren besuchen konnte, damals für mich unerreichbar, aber in den vielen Büchern welche ich über Indochina gelesen habe wurde ich schon damals hierher „geführt“. Nach dem Besuch des Museums ist es draußen sehr heiss und wir geniessen die Kühle in einem kleinen Café. Vor Ende unserer Reise besuchen wir auch einen kleinen Kosmetiksalon, damit wir uns die Pflege hier nochmals angedeihen lassen können, Ein Spaziergang durch die alten Straßen, welche wir nach dem Besuch des Museums noch mit ganz anderen Augen betrachten, lässt den Nachmittag ausklingen. Zum letzten Mal gehen wir in das kleine Restaurant in der Gasse um noch ein Pad Tai zu essen (eines für uns zwei) und die angenehme Kühle des Abends zu geniessen. Morgen schon werden wir zur letzten Station unserer Reise aufbrechen, Peter fasst es richtig zusammen, ich könnte noch lange so weiter reisen und er ist froh dass wir bald wieder zuhause sind. Natürlich freue ich mich auch auf meine Lieben und auf Begegnungen mit allen Freunden, aber ich würde jetzt wirklich noch sehr gerne nach Burma reisen, erneut haben wir tolle Geschichten über die Schönheit dieses Landes gehört. Nun ja, die nächsten Ferien kommen bestimmt,,,..

]]>

Auf Wiedersehen Kambodscha, willkommen Thailand

Auf Wiedersehen Kambodscha, willkommen Thailand
Tambon Nong Samet, Thailand
Tambon Nong Samet, Thailand Nach dem Frühstück und dem Abschied von Thomas und Linda fahren wir mit dem Boot zur Tatai Brücke um dort in ein Taxi umzusteigen welches uns zur Grenze Ko Kong bringt. Da wir zu viert sind ergibt das einen Fahrpreis von USD 5 pro Person, also durchaus erschwinglich. In Kambodscha müssen sie uns aus dem Land lassen, was mit genauer Kontrolle und Fingerprints gemacht wird. Dann müssen wir ca. 200 Meter zu Fuss zum Grenzbereich Thailand gehen und den dreiseitigen Zettel ausfüllen. Wir kommen „by walkimg“ dort wo die Flugnummer angegeben werden müsste und fliegen weiter mit LX 181. Aber auch nach Thailand lassen Sie uns und einige Meter weiter vorne stehen Minivans nach Trat, unserem Reiseziel für heute. Der Reisepreis für die kommenden 80 km ist etwa CHF 3.20, da kommen wir in Zürich nicht einmal von einem Ende der Stadt zum anderen, Kurz nach Mittag erreichen wir Trat und mit dem Tuck Tuck geht die Fahrt weiter zum BanRimNam Ressort. Eine hübsche Anlage am Fluss und das erste was wir machen ist ausgiebig zu duschen. Es ist schon etwas anderes als mit dem Kübel im Dschungel, obwohl auch das ein besonderes Erlebnis war, Ein Spaziergang durch die hübsche kleine Stadt endet bei einem kühlen Getränk in einer nicht ganz so kühlen Bar. Es hat viele Geschäfte und einen riesigen Daymarket (den Noghtmarket lassen wir für heute). Peter lässt sich seinen Viertagebart abrasieren und jetzt spazieren wir durch die Restaurant Gasse. Erstaunlicherweise gibt es hier keine Tuck Ticks, die Leute sprechen kaum Englisch und fast alles ist nur auf Thailändisch angeschrieben. Noch richtig Thailand ohne allzu viele Touristen, aber trotzdem finden wir einen hübschen Garten um uns ein Fried Rice zu teilen und noch etwas zu trinken, bevor wir in unser Zimmer zurück gehen. Irgendwie ist es schon komisch, Thailand fühlt sich anders an, auch wenn man kaum beschreiben kann wo denn der Unterschied zu Kambodscha oder Laos liegt. Vielleicht ist es grüner, hat die besseren Straßen und Linksverkehr, aber das allein ist es nicht. Vielleicht kann ich es nach einigen Tagen besser beschreiben.

]]>

Wasserfall und Bootsfahrt

Wasserfall und Bootsfahrt
Krong Khemara Phoumin, Cambodia
Krong Khemara Phoumin, Cambodia Peter geht es heute zum Glück deutlich besser und er befolgt sogar die Ratschläge betreffend Frühstück. Auch Linda will ihm nur trockenen Toast bringen, jetzt sage nicht nur ich es, und nachdem er gestern so gelitten hat sieht er wohl auch ein, dass man langsam anfangen muss. Nach dem Frühstück sitzen wir ein wenig auf der Veranda vor unserer Hütte bis ich um 12 Uhr mit dem großen Boot mitfahren kann um die anderen zwei von ihrer Trecking Tour beim Wasserfall abzuholen. So kann ich doch noch ein wenig beim Wasserfall rumklettern und ein Bad im kleinen Becken nehmen. Das Wasser ist zwar auch hier, direkt unter dem Wasserfall, nicht kühl sondern eher lauwarm aber trotzdem eine Erfrischung. Eine Gruppe Frauen sitzen bereits im Becken mit ihren Kindern und wollen unbedingt dass ich mit jeder auf einem Foto bin. Das allein zeigt schon, dass wir hier abseits der üblichen Touristenrouten sind. Die Frauen sind lustig, lachen viel und bedanken sich bei mir. Zuerst hatte ich um die Erlaubnis gebeten ein Bild von ihnen machen zu dürfen, mit Gesten und einem Lächeln, das öffnet auch hier die Herzen, Auf dem Boot esse ich mit den beiden Trecking Rückkehrern die Nudeln, welche Linda für uns bereitet hat. Es schmeckt wieder wunderbar und mit etwas Wasser kann ich es hinunterspülen. Jett binden wir das Kajak für die Beiden los, die werden den Rückweg jetzt auf dem Wasser zurücklegen. Wie gern wäre ich auch mit von der Partie, hier wollte ich unbedingt Kajak fahren, aber ich kann dann ja noch „vor der Haustüre“ ein Kajak nehmen und den Fluss in der Nähe erkunden. Peter möchte noch nicht mit. Nach meiner Rückkehr sitzt Peter auf der erhöhten Terrasse eines Bungalows am Fluss, da es dort mehr Luft hat, wie Linda ihm vorgeschlagen hat. Kaum hier, beginnt es wieder zu regnen, gefolgt von einem Gewitter und nun bin ich froh dass ich nicht im Kajak unterwegs bin. Ein wenig Hängematte, Gespräche mit Linda und auch dieser Nachmittag vergeht wie im Flug. Das Abendessen wird wieder im „Esszimmer“ eingenommen. Wir machen mit den anderen Beiden noch ab wann wir morgen los wollen, damit Thomas das Taxi zur richtigen Zeit bestellen kann. Eine letzte Nacht in unserer Urwaldhütte beginnt.

]]>

Vom Luxusressort zur Urwaldhütte

Vom Luxusressort zur Urwaldhütte
Krong Khemara Phoumin, Cambodia
Krong Khemara Phoumin, Cambodia Peter kommt heute mit zum Frühstück und isst ein kleines Konfibrot (was denn sonst?), obwohl ich ihm rate nur einen Toast oder ein Croissant ohne etwas und Tee, natürlich ohne Zucker, zu nehmen. Wie heisst es? … weiss alles besser… Und zur Krönung nimmt er ohne viel überlegen noch seine Blutdruck senkenden Tabletten. Nun man (Frau) kann schon erahnen wie sich diese Mischung später auswirkt. Heute habe ich zum Glück ein Taxi bis zum Tatai River gebucht, da es mit dem Bus zu umständlich und vor allem nicht planbar war. Kurz vor neun wartet der Fahrer schon, unsere kleinen Koffer sind bereits eingeladen. Die Fahrt ist bequem und führt über Land. Es ist schön all diese grünen Wälder und Felder zu sehen. In einem grösseren Ort gehe ich noch in eine Apotheke um elektrolytisches Pulver zu kaufen, da das andere aufgebraucht ist. Schon am Mittag sind wir bei der Tatai River Bridge wo Thomas mit seinem Boot bereits auf uns wartet. Linda, seine Mutter und noch ein Mann sind auch mit an Bord mit vielen Einkäufen welche sie in Ko Kong besorgt haben. Es ist ganz komisch wieder deutsch zu sprechen nach all diesen Wochen. Thomas ist bereits 11 Jahre hier in Kambodscha und seine Mutter kam vor kurzem, da man ihr in Thailand kein Visum mehr geben wollte. Thailand hat schon komische Bedingungen eingeführt, einerseits bekommen die Ausländer nur noch in ihrem Heimatland ein Visum, für wie lange ist mir nicht bekannt und andererseits darf ein Ausländer nur noch zweimal pro Kalenderjahr nach Thailand einreisen. Zunächst dachten wir, es sei um die vielen Reisen der Ausländer zu stoppen, welche jeweils für zwei, drei Tage nach Singapur oder sonst irgendwo hin fliegen, um bei der erneuten Einreise nach Thailand wieder 30 Tage Aufenthaltserlaubnis zu bekommen. Aber neu für uns ist jetzt, dass auch in Thailand wohnhafte Ausländer kein Visum mehr bekommen, was ist wohl der Zweck? Jetzt geht es mit dem Boot den Fluss hinauf zur Neptune Adventure Bungalow. Richtig in die Wildnis kommen wir. Wir bewohnen eine Bambushütte auf Stelzen, Licht gibt es zwar, aber keine Steckdose und kein fliessend Wasser. Unser Bad neben der Hütte ist eine kleine runde Hütte und besteht aus einer Toilette, einem Spiegel und einer blauen Wassertonne als Dusche, zum Händewaschen und zum spülen der Toilette. Zunächst werden wir beim Landungssteg mit Tee und für mich mit einem Pancake versorgt. Aber Peter geht es zusehends wieder schlechter und ich gehe um zu fragen ob wir nicht in unser Bungalow könnten, damit Peter sich hinlegen kann. Man bezieht kurz unser Bett in luftiger Höhe und holt eigens für Peter eine Kokosnuss vom Baum, da dies neben Elektrolyte das beste ist fei Durchfall. Wenn nur diese Treppe runter zur Toilette nicht wäre. Peters Blutdruck ist ganz am Boden und nachdem er geschlafen hat fällt er für kurze Sekunden in Ohnmacht, er verdreht die Augen, ich halte ihn und Rufe laut Nein…. Zum Glück bleibt er mehr oder we***** auf den Beinen und ich kann ihn zurück ins Bett bugsieren. Jetzt zwinge ich ihn einfach zum trinken, es geht nicht anders. Linda und Thomas kümmern sich rührend um uns, aber Peter will einfach nur liegen und sowieso keinen Fisch zu Abend essen. Ich bin auf der Veranda in der Hängematte, denke an die anderen Male als ich so in einer Hängematte und in „meinem“ Fischerhäuschen“ liegen durfte. Es ist ganz ruhig um mich herum, nur Naturstimmen hört man ab und zu. Riesige Schmetterlinge fliegen vorbei, irgendwo höre ich sogar einen Specht klopfen. Es tut so gut wieder einmal ganz auf sich zurück geworfen zu sein, da ich mit dem Akku in I Pad und Handy etwas sparsam sein muss kann ich nicht einmal lesen. Internet gibt es hier auch keins, so dass meine Berichte erst später veröffentlicht werden können. Es ist schön dass es noch solche Oasen der Ruhe gibt. Wie wenig man eigentlich braucht zeigt sich immer wieder auf so einer Reise, insbesondere wenn man an so einem abgeschiedenen Ort wohnt, wenn auch nur für zwei Nächte. Ich hoffe einfach dass es Peter morgen besser geht und er endlich genug trinkt. Gegen Abend überrascht uns ein heftiges Tropengewitter, einmal schlägt der Blitz nur etwa 20 Meter von uns weg ein, es knallt, es rauscht und zum Abendessen muss ich durch die zu Bächen gewordenen Wege waten. Das Essen schmeck sehr gut, es gibt Fisch (Barakuda), Kartoffeln und Salat. So richtig zur „Fischerhütte“ passend. Auf dem Weg zurück zum Bungalow begleitet mich der Küchenangestellte um für Peter eine heiße Bouillon und nochmals eine Kokosnuss zu bringen. Wir werden richtig verwöhnt,

]]>

Philosophie am Strand über Freundschaft

Philosophie am Strand über Freundschaft
Krong Preah Sihanouk, Cambodia
Krong Preah Sihanouk, Cambodia Ich sitze am Strand auf meiner bequemen Liege, habe einen grossen Früchteteller neben mir und überlege mir, was mich wohl heute früh so geärgert hat, als ich im Facebook schon wieder so einen langen Text vorfand in dem geschrieben steht, dass sowieso kaum jemand den langen Text zu Ende lesen wird, aber die wahren Freunde würde man erkennen, denn diese würden diesen Text kopieren und posten. Was hat das mit wahrer Freundschaft zu tun? Meine spontane Reaktion war ein Bild vom Strand hier mit einem kurzen Resümee über wahre Freundschaft im Facebook zu veröffentlichen. Ich selber bediene eigentlich zum ersten Mal das Facebook indem ich Fotos rauflade und mal einen Gruss oder eben ein „Like“ hinterlasse. Bisher hatte ich mein Account lediglich um zu sehen wo meine Kinder und Freunde sind, so konnte ich die Filme meiner Enkel beim Skifahren sehen, auch wenn ich am anderen Ende der Welt bin. Dank Sofia sehen wir auch wie es in der Rebhalde aussieht und dank meinen Cousinen kann ich ein wenig Basler Fasnacht mitverfolgen. Es ist schön zu sehen, dass ab und zu jemand meine Show mit den Bildern aus Laos und Kambodscha gut findet, alles andere überlasse ich nicht dem Facebook. Meine Freunde wissen genau dass ich eine treue Freundin bin, und das teilweise schon über Jahrzehnte, andere darf ich erst seit kurzem zu meinen Freunden zählen. Oft bleibt etwas wenig Zeit um mit den Lieben zu verbringen, aber das wird sich hoffentlich nach meiner endgültigen Pensionierung ändern, ich habe das fest vor, auch wenn alle etwas anderes erzählen, man habe gar keine Zeit mehr. Das erstaunliche ist doch, dass Freundschaft über Jahre bleibt, obwohl das Leben die Wege zeitweise ganz und gar in andere Länder führt. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich eine Freundin das erste Mal nach etwa 10 Jahren wieder sah und wir uns unterhalten und verstanden haben, als hätten wir erst gestern „auf Wiedersehen“ gesagt. Wenn wir das grosse Glück haben ist es, wie ein Spruch aus dem Facebook sagt: „Freundschaft ist eine Seele in zwei Körpern“. Ich darf und durfte dieses grosse Glück einige Male in meinem Leben erfahren und darf es noch teilen. Aber auch die „kleinen“ Freundschaften sind wertvoll, machen sie doch das Leben lebenswert und den Alltag erhellen sie mit kleinen, manchmal zufälligen Begegnungen. Wie geniess ich es jeweils mit Freunden ein Glas Wein zu trinken und zuzuhören, wie es ihnen ergeht. Wie schön sind gemeinsame Ausflüge und Wochenenden, wie gerne höre ich mir die „geheimen“ Sorgen an. Ich freue mich aufs heimkommen, einfach nur deshalb um all die Lieben, Freunde und Familie wieder zu sehen und zu hören wie es ihnen geht. Wenn ich allerdings daran denke wie kalt es Zuhause ist, dann bin ich im Moment ganz gerne noch am Strand und lasse mich massieren.

]]>

Sonne, Strand und Meer

Sonne, Strand und Meer
Krong Preah Sihanouk, Cambodia
Krong Preah Sihanouk, Cambodia Irgendwann heute nach dem Frühstück entscheide ich mich „meinen“ Tag zu geniessen, schliesslich nützt es Peter gar nichts wenn ich mich auch schlecht fühle. Was hat mir meine Freundin Ruth mit auf den Weg gegeben? Ich sei schliesslich die wichtigste Person in MEINEM Leben, was ja nicht heisst dass ich mich nicht um Andere kümmere. Ich gehe zum Strand, lasse mir den Liegestuhl am Schatten mit einem Tuch richten und bestelle mir Wasser und Fresh Spring Rolls welche ich so liebe, es ist wunderbar wie man hier verwöhnt wird, ein Nicken, ein Winken genügen und schon steht ein Kellner neben dir um dich nach deinen Wünschen zu fragen. Auch wenn ich das Kopfteil lieber etwas nach unten stellen würde, schon wird das für mich gemacht. Schwimmen im Meer, lesen, einfach etwas dösen und dazwischen einen Iced Cappuccino, was will man mehr? Eigentlich bin ich keine Badeferien-Frau, aber malss so dazwischen zwei, drei Tage am schönen Strand auf dem Liegestuhl zu verbringen ist echt schön. Es ist erstaunlich wie schnell die Zeit vergeht, Peter geht es zum Glück deutlich besser und am Abend kommt er sogar mit zum Strandrestaurant. Leider lässt er sich nicht davon abhalten gleich zwei Cocktails zu bestellen, in der Nacht rächt sich sein Darm….

]]>

Ein Tag am Meer

Ein Tag am Meer
Krong Preah Sihanouk, Cambodia
Krong Preah Sihanouk, Cambodia Eigentlich weiss man es, man erwartet es auch fast auf einer Asienreise und dann kommt es immer überraschend. Mitten in der Nacht fängt es an. Den armen Peter hat es schlimm erwischt. War es das Eis im Drink am Strand oder die mit Vanille gefüllten Biskuits? Man wird es nie wissen, aber jetzt leidet er und kommt nicht mehr zur Ruhe. Den ganzen Tag liegt Peter im Bett, mit Fieber, Kopfschmerzen, Durchfall und Erbrechen. Zum Glück habe ich elektrolytisches Pulver mit damit das Schlimmste hoffentlich vermieden werden kann. Ich bleibe lange bei ihm im Zimmer, aber irgendwann muss ich ein wenig an die Luft, denn Peter friert und will keine Klimaanlage anmachen. Später ist es ihm dann zu heiss, aber jetzt sieht er wenigstens nicht mehr ganz so grau aus im Gesicht. Einen Fruchtshake am Strand und etwas lesen, dann wieder zurück ins Zimmer um zu sehen wie es Peter geht. Gegen Abend kann ich die gewaschenen Kleider in der Laundry holen und Peter noch mehr Wasser bringen. Jetzt muss ich aber noch eine Fussmassage machen lassen, bevor ich im Restaurant am Strand Chicken mit Cashewnuts esse. Jetzt hoffe ich auf eine ruhigere Nacht, vor allem für Peter, zum Glück sind wir hier und müssen nicht weiter reisen, das ginge ganz einfach nicht. Ich wünsche allen von Herzen eine gute Nacht.

]]>

Ren Ressort am Meer

Ren Ressort am Meer
Krong Preah Sihanouk, Cambodia
Krong Preah Sihanouk, Cambodia Der Bus heute ist nicht ganz so toll, es ist heiss und alles ist vollgestellt mit Gepäck. Bis zum letzten Platz ist alles besetzt, und der eine Amerikaner hört sich gerne sprechen, der bringt es doch tatsächlich fertig die ganzen fünf Stunden, welche die Fahrt dauert, auf die beiden Personen hinter ihm einzureden. Da ich weit hinten, direkt auf der Achse sitze, bekommt mir diese Fahrt nicht so besonders, aber zum Glück kann ich gegen Ende etwas schlafen. Die Busfahrt endet in Sihanoukville am Busbahnhof und mit dem Tuck Tuck fahren wir weiter zu unserem Ressort. Es liegt am schönsten Strand von Kambodscha Otre 2 (laut Reiseführer) und die Zimmer sind hübsch mit einem kleinen Sitzplatz zum Swimmingpool hin. Zuerst ans Meer, wie habe ich mich darauf gefreut. Der Strand ist nicht gerade menschenleer, aber das wäre ja auch etwas viel verlangt, jedoch kann man weit gehen auf dem feinen Sand und die Liegestühle sind nur gerade vor den wenigen Ressorts angeordnet. Durchaus ein Platz zum Ausruhen, Stadt hatten wir genug. Der Nachmittag m Strand ist angenehm, da wir hier am Schatten liegen und immer eine leichte Brise geht. Das Wasser ist fast so warm wie in der Badewanne, also nicht wirklich zum abkühlen. Auch hier gibt es die Damen welche unbedingt Maniküre oder Pediküre machen wollen und die Verkäufer von Bootstouren lassen auch nicht lange auf sich warten. Ich möchte mich jedoch heute nicht schon wieder verplanen lassen, obwohl es Peter schwer fällt nicht zu wissen was morgen sein wird. Vor dem Abendessen spazieren wir die kleine Strasse hoch um die anderen Restaurants und Ressorts anzusehen. Wunderschön, direkt am Strand essen wir etwas Kleines. Danach sitzen wir noch auf unserer Terrasse und geniessen den milden Abend, bereits in 10 Tagen werden wir in der kalten Schweiz wohl voll Sehnsucht an diesen Abend denken.

]]>

Schattenpuppen – Shopping Mall und Abschied

Schattenpuppen – Shopping Mall und Abschied
Phnom Penh, Cambodia
Phnom Penh, Cambodia Heute wollen wir wirklich die sagenhaften Schattenpuppen ausfindig machen. Zunächst gilt es also einen Tuck Tuck Fahrer zu finden der die ziemlich entfernte Gegend kennt und bereit ist uns dorthin zu fahren. Vor unserem Hotel haben sich alle abgesprochen, also gehen wir zwei Straßen weiter und werden fündig. Ziemlich weit, am anderen Ende der Stadt entdecken wir schließlich das Theater, welches in einem Hinterhof aufgebaut ist. In einer Baracke daneben arbeitet der Künstler und öffnet nur für uns seine Werkstatt. Sehr schöne Arbeiten sind ausgestellt und wir kaufen eine kleine Apsaratänzerin, geschnitzt aus Leder und schön eingefärbt. Diese Figur wird in Zukunft unseren Gang zieren und uns immer an die Reise nach Kambodscha erinnern. Obwohl die Figur recht klein ist passt sie nicht in unsere Koffer. Zum Glück habe ich meine faltbare Reisetasche mit, von nun an wird unser Gepäck nicht mehr ganz so leicht sein, Auf mein Bitten hin machen wir einen kurzen Halt bei der neuen Shopping Mall, einerseits ist es dort schön kühl und ich schaue auch gerne mal ein bisschen was es hier alles zu kaufen gäbe. Peter „deponiere“ ich in einem Restaurant im dritten Stock, obwohl er sich zunächst bereit erklärt mit mir mitzukommen. Aber das rede ich ihm aus mit der Begründung, dass wir dann nur durch die Gänge hasten, das hat nichts mit „lädele“ zu tun. Natürlich schaue ich mir nur einen Bruchteil der Geschäfte an, einerseits will ich ja gar nichts kaufen und andererseits meldet sich dann doch nach ei***** Zeit das schlechte Gewissen dass ich Peter so lange allein lasse. Die Preise sind wie in Europa, ausser die kleinen Stände auf den Gängen bieten die üblichen Billigwaren an. Es ist schon immens was in so einer riesigen Mall alles angeboten wird. Auf dem Rückweg laden wir unseren Fahrer zum Mittagessen ein und versuchen zu erfahren wie und wo er lebt und wie lange er als Tuck Tuck Fahrer hier in Phnom Penh darbietet. Es ist immer wieder spannend mit den Menschen hier ins Gespräch zu kommen. Unter anderem fragen wir ihn ob er eine gute Dental Clinic kennt, gleich einen Block weiter von unserem Hotel aus befindet sich das RoomChang Dental Hospital. Peter fährt zurück zum Hotel und ich werde von unserem Tuck Tuck Fahrer direkt zur Klinik gefahren. Was für ein Erlebnis, man wird empfangen wie in einem 5-Sterne Hotel, dann soll man in den achten Stock fahren, dort muss man die üblichen Fragen über Medikamente, Allergien etc, ausfüllen, die ID abgeben und schon wird man von einem Zahnarzt begrüßt der mich in ein toll eingerichtetes Behandlungszimmer führt und sich erst jetzt nach meinen Wünschen erkundigt. Rundum versorgt, mit Röntgenbildern und allem, verlasse ich etwa 40 Minuten später die Klinik, das alles für USD 59. Da ich das letzte Mal vor zwei Jahren in Thailand beim Zahnarzt war wurde es höchste Zeit für eine Kontrolle. Natürlich könnte der eine Zahn eine Krone vertragen, aber das kann bis zur nächsten Reise warten. Auch so geht der Nachmittag rum und zum letzten Mal suchen wir ein Restaurant in Phnom Penh. Heute darf es indisch sein und wir erwischen wiederum ausgezeichnetes Essen. Morgen geht es weiter,

]]>

Stadtrundfahrt und Schifffahrt

Stadtrundfahrt und Schifffahrt
Phnom Penh, Cambodia
Phnom Penh, Cambodia Eigentlich haben wir schon alles gesehen in dieser Stadt, trotzdem lassen wir uns von einem Tuck Tuck Fahrer zwei Stunden lang die Stadt zeigen. Das Killing Field und das Foltermuseum soll er aber auslassen, da war ich einmal kurz drin, musste es aber fast sofort verlassen, das muss ich mir nicht nochmals antun. Zunächst fahren wir zum Wat Phnom, welches am anderen Ende auf einem Hügel liegt. Danach gehen wir ein wenig durch den Central Market. Ich frage nach einem I Phone, jedoch gibt es hier nur die I Phone 5 und das habe ich. Der Preis würde stimmen, aber funktioniert es dann auch? Ich will es lieber nicht herausfinden. Beim Königspalast und im Nationalmuseum waren wir schon, also geht die Fahrt weiter zu einem ganz neuen großen Einkaufszentrum, an welchem wir lediglich vorbeifahren. Jetzt kommen wir noch durch einen Stadtteil, welchen wir noch nicht besucht haben. Hier wachsen riesige Wolkenkratzer in den Himmel, ein ganz neuer Stadtteil ist am entstehen, Wir werden wieder zu dem Khmer Restaurant gebracht, in welchem wir gestern bereits sehr gut gegessen haben. Es scheint eine Abmachung zwischen dem Besitzer und den Tuck Tuck Fahrern zu geben, aber das macht nichts, wir wollen sowieso nur eine Kleinigkeit essen. Im Anschluss geht Peter ein wenig zum Hotel zurück und ich besuche einen SPA. Wie werde ich das Zuhause vermissen. Gegen Abend lassen wir uns zum Night Market fahren, um am Mekong ein Schiff zu nehmen, welches uns eine Stunde rund um die Mekong Island und zurück fährt. Sunset Cruise nennt sich das, und bei Dämmerung erst kommen wir zurück zur Schiffstation. Jetzt endlich gehen wir in „mein“ Restaurant direkt am Mekong. Ganz altes Dachgebälk mit offenen Terrassen zum Fluss, Musik und Tanz als Darbietung und wunderbares Essen. Ich frage nach einem Tisch an der Riverfront, und tatsächlich, wir ergattern den letzten freien Tisch ganz vorne. Peter findet zwar die bequemen Sessel viel zu tief unten und zu weit vom Tisch entfernt um zu essen, aber ich bemerke einfach, er solle es doch erst einmal probieren. Nach diesem wunderbaren Essen, ich bestellte mir Chicken Amok, gehen wir denn ganzen Weg entlang dem Mekong zurück zu unserem Hotel. Zweiimal machen wir Rast in einer kleinen Kneipe oder Bar, Cranberrysaft schmeckt hier ausgezeichnet, aber beim zweiten Mal weiß ich einfach nicht mehr wie in noch mehr Wasser in mich hineinschütten soll, ich bestelle einfach Nichts Morgen wollen wir auf die Suche gehen nach den „Shadow Puppets“.

]]>