Helene Inderbitzin

Helene Inderbitzin

Sun, Fun and nothing to do….

Sun, Fun and nothing to do….
Phú Quốc, Vietnam
Phú Quốc, Vietnam Die Wellen schlagen in unregelmässigen Abständen an den Strand, die Mangroven bieten genügend Schatten und der Strand lockt zu langen Wanderungen, welche recht anstrengend sind in dem sehr weichen Sand. Meine Füsse werden es mir danken und hier merke ich besonders gut, dass sich meine Füsse nach der Operation grossartig regeneriert haben. Es könnte ja auch ganz anders sein. Nach dem Frühstück erkunde ich mal auf beide Seiten „meinen“ Strand um dann schon bald bei einer Massage zu landen. Wie werde ich diese Massagen vermissen wenn ich wieder in der Schweiz bin. Der grosse Vorteil ist auch, dass man gleich mit Kokosöl eingeschmiert ist, sogar der Rücken, und die Sonne dann auch ruhig einmal auf die Haut scheinen darf. Lesen, welch ein Genuss, ich lese in einem Zug mein viertes Buch durch seit ich hier bin. Ich habe Kriminalromane wieder entdeckt, ich fand die eigentlich lange Jahre ziemlich doof, aber jetzt muss ich feststellen, dass es durchaus spannende gibt, ich habe das Glück, dass ich mir zwei solche Exemplare „heruntergeladen“ habe. Ein Spaziergang durch das kleine Dorf, vielmehr der Strasse entlang, bringt etwas Abwechslung. Ich entdecke eine Tapas Bar und geniesse einen kühlen Weisswein mit ein paar Häppchen. Zum Lunch habe ich mir am Strand von einer Verkäuferin Papaya gekauft. Nur scheint es hier ganz und gar unmöglich zu sein eine einzige Portion zu bekommen, obwohl ich nur einen Finger aufhielt zum bestellen, ich bekomme, wie schon gestern, zwei Portionen, so habe ich den Nachtisch für heute Abend bereits im Kühlschrank. Nichts zu tun zu haben ist so verlockend wenn man bei der Arbeit, im Alltag so sehr beschäftigt ist. Die zwei Tage Nichtstun sind für mich jetzt auch ganz OK, aber wie lange? Ich habe eigentlich die Idee dass ich immer mal wieder ein neues Projekt, eine neue Herausforderung brauche, Es kommt auf das Mass an. Dieses Gleichgewicht zwischen Anspannung und Entspannung, das scheint mir für mich richtig. Wie lange könnte ich reisen, ohne dass es mir verleidet? Ich weiss es nicht, bisher war ich noch nie so lange unterwegs dass ich es nicht mehr ausgehalten hätte. Vielleicht wäre es mal einen Versuch wert?

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Inselleben

Inselleben
Phú Quốc, Vietnam
Phú Quốc, Vietnam Die Stunden fliessen zäh wie Honig ineinander, die Gedanken sind so träge wie mein Körper. schwimmen im Meer wechselt sich ab mit lesen auf dem Liegestuhl am Strand, schwimmen im Swimmingpool und lesen auf dem Liegestuhl am Swimmingpool. Dazwischen mache ich Siesta im Zimmer, leider fehlt mir die Hängematte auf meiner kleinen Terrasse. Die Anlage ist recht angenehm, auch wenn es mir vorkommt, als wäre ich in einer Seniorenresidenz gelandet. Ein einziges Paar ist unter 80 Jahre alt, de anderen sind zum Teil deutlich älter. Eigentlich eine gute Alternative zu einem Seniorenheim in unseren Breitengraden und der Tagessatz ist deutlich günstiger, vor allem wenn man sich die Kosten für den Bungalow durch zwei teilen kann. Es ist schön die alten Ehepaare zu beobachten die sicher schon fast 60 Jahre verheiratet sind und sich hier einen schönen Sommer mitten im europäischen Winter gönnen. Wie schon früher, wenn wir mal das Glück hatten in einem Hotel ein paar Nächte zu übernachten, kann ich sehen wie sich einige Ehepaare nichts mehr zu sagen haben. Sie sitzen einfach am Tisch, essen schweigend ihre Mahlzeit um dann genau so schweigend aufzustehen und sich an den Strand zu begeben, oder eben zur Siesta ins Bungalow. Andere hingegen unterhalten sich, lachen, sprechen mit dem Personal und den anderen Gästen, alle kennen sich, es scheint wirklich eine eingeschworene Gesellschaft zu sein. Nur sehe ich heute, im Gegensatz zu früher auch die Möglichkeit, dass die Vertrautheit, gewachsen über die vielen gemeinsamen Jahre auch eine Art des verstehenden Schweigens hervorrufen kann. Man muss gar nicht mehr miteinander sprechen und weiss doch genau was das Andere möchte. Auch das ist ein wunderschöner Gedanke. Wie schön wäre es wenn jetzt meine Mutter mit mir hier wäre. Wir könnten es zusammen geniessen, lesen, am Strand spazieren und schwimmen. Und unsere Gespräche bei Tisch wären sicherlich anregend. Vielleicht finde ich ja noch eine Ferieninsel bei uns in der Nähe, damit die lange Flugreise wegfällt. Auf jeden Fall werde ich wieder mit ihr nach Bad Wörishofen fahren, ich freue mich schon. Meine Kinder würden mich jetzt auslachen: „jetzt bist du in den Ferien und machst schon Pläne für die nächste Reise“. Tatsächlich freue ich mich schon jetzt auf meine nächsten Reisen, aber ich geniesse wider Erwarten auch die ruhigeren Tage auf der Insel. Mir geht so einiges durch den Kopf, vor allem wie meine Weiterreise aussehen soll. Dabei gab mir letzte Nacht ein Spruch im Facebook zu denken, „stop looking for happiness where you have lost it“ Ich lasse es auf mich zukommen, jetzt ist noch nicht die Zeit für weitere Entscheidungen. Die Lichter beim Swimmingpool gehen an und geben ein angenehmes stimmungsvolles Licht. Wie freue ich mich, dass ich endlich wieder so richtig los schwimmen kann.

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Phu Quoc, Insel im Golf von Thailand

Phu Quoc, Insel im Golf von Thailand
Phú Quốc, Vietnam
Phú Quốc, Vietnam Mein Flug heute Morgen bringt mich auf die Insel. Phu Quoc ist die grösste Insel Vietnams und liegt im Golf von Thailand. Mit einer Höchstlänge von 50 km und einer Höchstbreite von 25 km ist sie Heimat für etwa 70’000 Einwohner. Sie soll wie Ko Samui vor 30 Jahren sein. Ich bin gespannt was mich erwartet. Ist es wirklich so toll wie die Bilder verheissen? Flüge als solche gehen zwar deutlich schneller als Busfahrten, jedoch erscheint es mir anstrengender. Zuerst die Fahrt im Taxi zum Flughafen, dann die Suche nach dem richtigere Check In Schalter, anstehen in der Kolonne, Sicherheitskontrolle, Weg zum richtigen Gate und wieder warten. Im Flugzeug wieder warten bis der Start endlich erfolgen kann, kurzer Flug von einer Stunde, dank Handgepäck sofortiges ankommen. Insgesamt bin ich bis jetzt bereits vier Stunden unterwegs. Da ich keine Hotelreservation habe bespreche ich mit einem Taxifahrer, dass er mich zu einem ruhigen Resort, „nice and cheap“ bringen solle. Ich brauche keine vier Sterne, ich möchte nur ein Bungalow am Strand, mit einem Restaurant in der Nähe wäre optimal. Der Taxifahrer versichert mir, dass er solche Orte kenne und mich zu zwei drei Ressorts bringen will, Taximeter hat er auch. Also los, auf ins Inselparadies. Bei einer Abzweigung erzählt er mir, dass dort unten am Strand Bungalows seien, ich aber doch zuerst noch die Perlenzucht anschauen könne, es sei gratis. Da ich weiss dass der Taxifahrer irgendwelche Vergünstigungen erhält wenn er Kunden bringt, tue ich ihm den Gefallen und lasse mir gerne die verschiedenen Perlen zeigen. Der grosse Verkaufsraum mit wunderschönen Stücken soll zum kaufen einladen, nur ich will ja reisen und nicht mein ganzes Geld in enem Schmuckstück anlegen. Natürlich gibt es bei der Abzweigung dann doch keine Bungalows. Ich werde nacheinander zu zwei grossen Resorts in der Stadt geführt, hier sei es nah zum Night Market und zum Strand auch nur zwei Kilometer…. Hier will ich nicht bleiben, die Anlagen sind mir viel zu gross und ich brauche keinen Night Market, ich hatte genug Märkte so far, Eine weitere lange Fahrt bringt mich endlich aufs Land, zu einem wunderschönen Strand, mit einem sensationellen Resort, das „nice“ eindeutig gegeben, aber „cheap“? Auch hier will man mir Discount geben wenn ich fünf Nächte bleibe, eine Nacht kostet „nur“ USD 525 im günstigsten Bungalow, Seaview Bungalows sind leider schon alle ausgebucht. Geld scheint die Welt wirklich zu regieren, es ist für mich unvorstellbar, dass man so viel Geld für eine einzige Nacht ausgeben soll, insbesondere wenn man bedenkt, dass ich die letzten 14 Tage für den Preis einer einzigen Nacht hier übernachtet habe. Nach 2 1/2 Stunden Taxifahrt durch die halbe Insel resigniere ich. Ich gebe mich mit einem nicht all zu grossen Resort, neben xxxx anderen, zufrieden. Es ist zwar nicht das was ich mir gewünscht hätte, aber der Garten ist recht hübsch, es hat einen Swimmingpool und ein Restaurant. Ein Strand Bungalow wäre zwar noch frei, aber für den Unterschied von USD 50 pro Nacht gehe ich gerne die paar Schritte zum Strand. Ich bin nun in einem recht bescheiden eingerichteten Bungalow für USD 70 pro Nacht untergebracht und stelle fest, dass ich schon weit hübschere Zimmer für nicht mal einen Drittel hatte. Ich bin offensichtlich ins St. Moritz von Vietnam gekommen und die Erwartungen, welche die schönen Bilder im Internet auslösten, wurden bis jetzt ganz und gar nicht erfüllt, ich weiss zwar nicht wie Ko Samui vor 30 Jahren war, ich habe es das erste Mal vor 9 Jahren gesehen, doch scheint mir der Artikel über die Insel sehr rosa gefärbt zu sein, Nun auch der erste Eindruck kann täuschen, wie wir alle wissen, ich habe ja einen Strand, einen Swimmingpool, genug zu lesen mit, und vielleicht entdecke ich doch noch meinen „Traumstrand“.

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Saigon, Vietnam

Saigon, Vietnam
Ho Chi Minh City, Vietnam
Ho Chi Minh City, Vietnam Für mich ist diese Stadt immer noch Saigon, wie für viele Einheimische auch. Man spricht viel von Saigon und der Name begegnet mir überall. Zunächst gehe ich durch den Ben Thanh Market, der ganz in der Nähe meines Hotels liegt. Auch dieser Markt ist riesig und ich gehe einfach mal quer durch, inzwischen habe ich schon so viele Märkte gesehen. Immer wieder versuche ich irgendwie über die breiten Strassen zu kommen um zum Saigon River zu gelangen. Auch hier nicht ganz einfach, und bei der „Flusspromenade“ angekommen, die grosse Enttäuschung, es gibt nur eine „Autobahn“ mit ganz wenig Fussweg entlang des Flusses. Also wieder zurück Richtung Oper. Der zoologische Garten samt botanischem Garten liegt nicht weit entfernt und ich beabsichtige einen Besuch. Als ich nach dem nächsten Weg frage sagt man mir, dass heute alles geschlossen sei. Ich gehe nicht nachschauen ob das stimmt, ich gehe davon aus. Mein Fussmarsch geht weiter zur Kathedrale Notre Dame, gleich daneben befindet sich das alte Post-Offiice, was durchaus sehenswert ist. Das Revolutions- und das Kriegsmuseum besuche ich nicht. Es gibt auch hier, wie in Hanoi, ein Frauenmuseum, allerdings recht spartanisch ausgestellt, kein Vergleich mit Hanoi, dafür kostet es keinen Eintritt. Ein Rikschafahrer bringt mich zu einer etwas verdeckten Pagode und zum Independence Palace. Eine Rundfahrt auf dem Saigon River darf auch nicht fehlen. Es ist aber traurig zu sehen wie sich an einigen Stellen am Fluss der Abfall stapelt. Ich sehe einige wenige alte Schiffe, vor allem gibt es Frachtkähne, mit den entsprechenden Containern, ein Kreuzfahrtschiff liegt auch vor Anker. Ich habe noch viel Zeit und finde das Museum of Fine Art, welches wirklich sehenswert ist. Und nach dem stundenlangen Laufen ist jetzt eine Fussmassage fällig. Eine wohltuende Stunde lang massiert mir das Girl nicht nur die Füsse, sondern auch Arme, Beine, Kopf und Gesicht samt Nacken. Ich bekomme sogar eine Gurkenmaske während der Massage. Das war bisher wohl die beste Massage die ich erlebt habe. Sehr kräftig, bis auf meine Zehen, welche sehr sorgfältig gedehnt werden. Damit ich morgen nur mit kleinem Gepäck reisen kann bringe ich den Rest in mein Hotel, welches ich für die zwei Nächte nach dem Ausflug zur Insel gebucht habe. Ausnahmsweise leiste ich mir mal eine etwas teurere Bleibe. Beim Abgeben des Koffers hat in der Lounge ein kleines Orchester zur Happy Hour gespielt, leider hat mein Taxi draussen auf mich gewartet, sonst hätte ich gerne den Klavierklängen bei einem Drink gelauscht. Also, jetzt bin ich reif für die Insel…., da kommt mir die Frage in den Sinn, welche oft gestellt wird, was würdest du auf eine einsame Insel mitnehmen? Ich hoffe sehr und nehme für sicher an, dass „meine“ Insel nicht einsam sein wird, und ich nehme ausser Bikini, Pareo, Flip Flop nur noch Shorts und zwei Strandkleider mit. Mit meinem iPad habe ich ja meine etwa 20 Bücher und meinen Blog mit dabei. Also bald mehr vom hoffentlich einsamen Strand…..

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Ho Chi Minh City, Vietnam

Ho Chi Minh City, Vietnam
Ho Chi Minh City, Vietnam
Ho Chi Minh City, Vietnam Heute erlebe ich die Vietnamesen von einer andren Seite. Beim Check-In am Flughafen, beim Ein- und Aussteigen aus dem Flugzeug, ein Riesengedränge und Geschubse, jeder und jede will der / die Erste sein. Nichts von Rücksichtnahme oder geduldigem Warten. Ich bin wieder die einzige Touristin, was schon ein eigenartiges Gefühl auslöst, der Flug dauert aber nur etwa eine Stunde und die Grossstadt Ho Chi Minh City schluckt mich. Was für ein Unterschied zum beschaulichen Leben auf dem Land, von dem ich komme. Zunächst muss ich am Flughafen dem Taxifahrer vor der Fahrt ca. 15 USD in die Hand drücken, was für hiesige Verhältnisse ein immenser Preis ist. Ich habe allerdings noch keine Ahnung, wie weit es bis zum Hotel ist. Nach einer Weile merke ich, dass der Taxizähler zwar eingeschaltet ist, aber auf 12’000 Dong stehen bleibt (etwa 50 Rappen). Nun ich weiss mir wie immer zu helfen. Ich zücke mein kleines Notizbuch und Bleistift und notiere mir schon mal die Taxigesellschaft, samt Taxinummer und den angeschriebenen Fahrpreis. Nun habe ich eine grosse Schrift und der Fahrer sollte das ja auch durchaus mitbekommen. Er brummte etwas von „Taximeter died“, ich liess durchblicken dass ich ja schon bezahlt hätte und mir alles aufschreibe. Auf einmal war der „tote“ Taximeter am laufen, und das mehr als doppelt so schnell wie angeschrieben. Trotz Umwegen (ich merke sehr wohl wenn man mich zum zweiten Mal um den gleichen Häuserkomplex fährt) erreicht der Fahrpreis keine 300’000 Dong. Beim Hotel angekommen gibt’s ohne weiteres Rückgeld, ich muss nicht mal danach fragen. Das erspart mir eine e-mail Reklamation bei der Taxizentrale und dem Fahrer Ärger. Auch im Hotel sind die Angestellten zwar korrekt, aber nicht ganz so freundlich wie bisher erlebt. Das ist mal was anderes, ich bekomme gerade noch einen Stadtplan in die Hand gedrückt, das ist das höchste der Gefühle. Zum Glück bin ich im Zentrum, so dass ich einfach zu Fuss losgehen kann. Auch hier eine riesige Markthalle und Strassenmärkte an allen Ecken und Enden, aber auch zum ersten Mal seit ich in Vietnam bin Bettler, welche recht penetrant Geld fordern. Meine erste Tat ist eine Reiseagentur anpeilen um meine letzten 10 Tage in Vietnam sinnvoll zu planen, so dass ich noch möglichst viel sehe. Ich verrate heute noch nicht mehr, damit es eine Überraschung bleibt. Durch Märkte und Strassen schlendere ich ohne bestimmtes Ziel, bis ich den Tower sehe, wie sich herausstellt das höchste Gebäude in Vietnam mit einem Restaurant im 50. Stockwerk, ich muss fürs Restaurant nicht mal eine Eintrittskarte kaufen. Spontan entscheide ich mich, nun auch in Ho Chi Minh City im höchsten Gebäude zu dinieren (Bitexco Financial Tower). Es ist ein Luxus, den ich mir hier aber leisten kann. Ein Mojito zu Beginn, gleichzeitig die vielen Lichter der Stadt, ich denke an die anderen Tower die ich letztes Jahr geniessen konnte, das Hyatt Regency in Dubai, im schönen Drehrestaurant am Silvester mit Barbara, voll Verheissung für das neue Jahr, der Münchner Fernsehturm im Olympiagelände mit Theresia, was für ein Highlight im Mai. Und nun sitze ich hier und staune. Vergangene Nacht konnte ich nur wenig schlafen, da ich durch ein liebes Telefon mitten in der Nacht geweckt wurde, was ja nichts macht, ich habe Ferien. Da konnte ich mich mal in aller Ruhe durch Facebook klicken und habe aus Plausch einen kleinen Test gemacht, der aufzeigen soll dass der Körper und die Seele nicht gleich schnell altern. Mein emotionales Alter wurde dann mit 17 Jahren angegeben, da ich noch Träume und viele Pläne hätte, gerne reise und unternehmungslustig sei. Es ist doch toll, dass wir heute so viele Möglichkeiten haben, mit 17 wäre mein emotionales Alter wohl eher viel höher ausgefallen, da konnte ich mir auch noch nicht vorstellen, dass ich einmal so in der Welt herumkommen könnte, z.B. ein Flug nach Übersee war damals unerschwinglich und die Träume waren automatisch viel kleiner. Fazit: TRÄUME DEINE TRÄUME, ABER LEBE SIE AUCH, dann bist du wieder 17…… Werde ich in diesem Jahr tatsächlich Amerika und Japan bereisen? Ich freue mich schon auf die neuen Reise Blogs und viele neue Eindrücke.

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Hiking im Yok Don Nationalpark

Hiking im Yok Don Nationalpark
Buôn Đôn, Vietnam
Buôn Đôn, Vietnam Der Morgen beginnt mit Frühstück inmitten all der Forst- und Nationalpark-Ranger in Uniform. Unsere Tour sollte um 8 Uhr starten, dann verzögert sich alles um eine Stunde. Macht nichts, ich habe ja Ferien. Ich hatte gestern noch ein langes Gespräch mit einer Studentin, welche hier ihr Praktikum macht. Dieser Park setzt sich sehr ein für die Erhaltung des riesigen Waldgebietes, samt Flora un Fauna. Es hat im Park Tiger, Elefanten (wilde), schwarzschenklige Kleideraffen, Gaur, Siam Krokodile und Kragenbären, neben verschiedenen Wildkatzen und über 245 Vogelarten. Einige dieser Tiere galten lange als ausgestorben, umso schöner ist es, dass es hier noch Vorkommen gibt. Jetzt bin ich schon drei Wochen unterwegs und es war noch nie langweilig. Das Land bietet so viel Abwechslung, und wenn ich einmal kurz keinen so glücklichen Moment habe, weil alte Wunden schmerzen, kann ich darauf zählen, ein SMS oder ein Mail von lieben Menschen erreicht mich immer genau dann wenn ich es brauche. Vielen Dank euch allen, die ihr an mich denkt und mir manchmal ein kleines Lebenszeichen zukommen lässt. Ich forme hier gerne das alte Sprichwort passend um: auf Reisen lernt man die wahren Freunde kennen. Mit Sonnenschutz und Insektenmittel versehen geht es auf zur Tour. Ich bin gespannt was ich alles sehen werde. Tuyen führt mich durch den Wald, und erklärt die Pflanzen, wofür sie als Heilmittel gut sind und welche giftig sind. Sie zeigt mir auch wo die Minderheiten im Nationalpark ihr Vieh weiden, Futter für die Tiere sammeln und Früchte des Waldes holen können. Es gibt Absprachen zwischen dem Hauptquartier des Parks und den Dörfern ringsherum, es ist ein geben und nehmen, und vor allem ein gemeinsames Schutzprogramm für die Umwelt. Yok Don ist der grösste Nationalpark Vietnams und umfasst 1’155 km2 Fläche. Der Weg führt zunächst durch den weissen, dann durch den gelben und anschliessend durch den roten Wald. Tatsächlich kann man an der vorherrschenden Farbe im Wald den Namen erkennen. Weiter führt mit Tuyen durch den „Klick-Klack“ Wald, dieser Name kommt daher dass die grossen dürren Blätter beim Drauftreten dieses Geräusch machen. Ich sehe viele Orchideen, welche man hier allerdings nicht sammeln darf, Vögel in allen Grössen und Farben, vor allem höre ich sie. Kreuz und quer führt mich meine Führerin, inmitten eines Bambuswaldes machen wir kurz Rast um die mitgebrachten Früchte zu essen. Das erste Mal esse ich Tamarinden direkt aus der Schote, bisher kannte ich nur die Tamarindensauce, wusste aber eigentlich nicht so genau aus welchem „Gewürz“ diese hergestellt wird. Von verschiedenen Süssigkeiten kenne ich den Geschmack auch. Bei der Wanderung durch die vielen welken Blätter beschleicht mich der Gedanke nach Schlangen, beruhige mich aber, dass es wohl hier keine Schlangen gibt wenn meine Führerin so unbeschwert los marschiert. Erst eine Stunde später offenbart mir Tuyen dass es zu dieser Jahreszeit viele Schlangen gäbe. Nun ja, ich bin zum Glück keiner begegnet. Viel zu schnell vergeht die Zeit und wir schlagen uns zum Fluss durch wo wir auf unser Boot warten, welches uns wieder zum Headquarter zurück bringt. Tuyen und ich vernetzen uns auf Facebook, was für eine tolle Sache. Wir haben besprochen dass ich beim nächsten Mal, wenn ich wieder komme, mindestens 2 – 3 Tage im Park unterwegs sein möchte. Das Wissen um die Heilpflanzen in der Natur finde ich ganz toll und ich erinnere mich an mein Vorhaben in Thailand die Heilpflanzen zu studieren. Nun Thailand wird es nich mehr sein, aber vielleicht gibt es irgendwo auf der Welt die Möglichkeit einen Workshop zu besuchen. In der Schweiz gibt es ja auch viele Heilpflanzen, welche ich kaum kenne. Es macht mich neugierig. Das erste Mal habe ich ein Ticket für die Weiterreise und würde eigentlich gerne noch etwas bleiben. Aber der Süden, mit dem Mekong Delta wartet auf mich und nachdem mir gestern die Studentin Bilder von dort gezeigt hat, bin ich froh dass mein Visum noch nicht so schnell abläuft.

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Yok Don Nationalpark

Yok Don Nationalpark
Buôn Đôn, Vietnam
Buôn Đôn, Vietnam Ungefähr um 8.00 Uhr soll der Bus Richtung Buon Don fahren. Ungefähr um acht Uhr bin ich an der Haltestelle und versuche herauszufinden welchen Bus ich denn nun stoppen soll. Eine junge Vietnamesin sitzt auf der Bank und wartet offensichtlich auch auf einen Bus. Da sie nur gerade yes und no sprechen kann, muss ich mich mal wieder mit Händen und Füssen verständigen. Sie holt ihr iPhone hervor und gibt mir die Google Übersetzung zu lesen. Wir hätten den Bus verpasst, und ich müsse einen pink/grünen Bus nehmen, der mich zum Nationalpark bringe. Wieder erlebe ich die selbstverständliche Hilfsbereitschaft. Alle sprechen auf mich ein und wollen helfen, nur verstehe ich leider nur gerade Yok Don, denn das ist mein Ziel. Die Fahrt im Bus führt mich durch das „richtige“ Vietnam. Eingepfercht inmitten von Marktfrauen mit ihren Körben, Männern mit Taschen und Säcken in allen Grössen, Farbkübel dürfen auch nicht fehlen, sitze ich und schaue die schönen Dörfer und Landschaften an, durch die wir fahren. Neben den üblichen kleinen Beton-Häuschen in Garagengrösse gibt es auch hübsche kleine Villen mit gepflegten Vorgärten. Die Landschaft ist geprägt von Landwirtschaft, vor allem Reisfelder, aber auch Viehwirtschaft und Gemüse- und Getreidefelder, soweit das Auge reicht. Obwohl ich meinen Zettel dem Fahrer gezeigt hatte, fährt er am Nationalpark vorbei, zum Glück kann ich hier die Schrift lesen, so dass ich laut Stopp rufen kann. Der Eingang des Nationalparks ist gut beschildert und ich finde die Rezeption, of course hat man ein Zimmer für mich, einen Guide kann ich sicher für morgen haben, heute solle ich doch erst mal Elefanten Trecking machen, vielleicht könne ich am Abend mit einem Guide in den Wald. Auf meine Frage, ob ich denn auch alleine erste Erkundigungen machen könne, riet man mir davon ab, es sei zu nahe der kambodschanischen Grenze. Die Gästehäuser und das Restaurant des Parks wirken etwas heruntergekommen, Aber mein Zimmer für vier Personen finde ich recht hübsch, besonders liebe ich die rund ums Haus gehende Veranda, wo man gemütlich im Schatten sitzen kann. So habe ich mir früher das Leben in den Tropen immer vorgestellt. Ganz erstaunt ist man hier dass ich beim Mittagessen keine „westlichen“ Wünsche habe und sogar mit Stäbchen essen kann. Eine kleine Mittagspause wird vorgeschlagen und um 14.00 Uhr geht es zu den Elefanten, welche auf der anderen Seite des Flusses stationiert sind. Ich besteige meinen Elefanten, was etwas Mut erfordert, da das Tier einfach nicht näher ans Gerüst kommen will. Meine Beine sind wieder etwas zu lang für das Eisengerüst rund um den Sitz und ich schlage immer wieder meine Schienbeine an bis ich eine bequemere Position finde. Ich wusste ja, dass es nicht einfach nur sitzen ist, sondern vor allem festhalten. So steil bin ich noch nie zu einem Fluss heruntergestiegen. Aber das Erlebnis nachher auf dem Elefantenrücken mitten im Fluss in der schönen Natur zu stehen, einmalig. Wieder habe ich einen Führer der gerne fotografiert, diese Bilder sind alle auf meinem Fotoapparat. Wer Lust hat kann sie gerne nach meiner Reise bei mir anschauen. Ich habe sensationelles Glück mit dem Wetter. Gestern, als ich mich gegen einen weiteren Strandtag entschieden hatte, hat es, kaum war ich im Bus, geregnet. Bei meiner Ankunft schien dann die Sonne und heute ist strahlendes warmes Wetter, schöner könnte es nicht sein. Den Abend verbringe ich bei der Party am Lagerfeuer zu der ich eingeladen bin.

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Buon Ma Thuot, Vietnam

Buon Ma Thuot, Vietnam
Buôn Ma Thuột, Vietnam
Buôn Ma Thuột, Vietnam Im Perfume Grass Inn, meinem Hotel in Na Thrang erhalte ich am Morgen mein Flugticket für den 20. Januar, meinen Busfahrschein für die 5-stündige Fahrt heute Morgen. Gestern kurz mit dem Chef besprochen, heute da. Die Leute sind sehr hilfsbereit und buchen für alle Hotelgäste gleich die nächste Tour, wohin das auch gehen soll. Ein Taxi bringt mich zum Busbahnhof, auch in diesem Bus bin ich die einzige Westlerin, schon mal ein gutes Vorzeichen, die Sitze sind für Vietnamesen gemacht, ich muss meine Beine etwas anziehen. Die Busse sind alle sehr sauber, da könnte sich die schweizerische ÖV eine Scheibe davon abschneiden. Die Fahrt ist sehr abwechslungsreich, jetzt geht es in die Provinz Da Lat, die Stadt mit gleichem Namen lasse ich links liegen, von den Vietnamesen wird sie zwar sehr geschätzt als Stadt des ewigen Frühlings oder als Stadt der Liebe besungen, ich selber brauche jetzt etwas ohne Touristenrummel. Die Gegend selber ist auf meiner Fahrt auch zu sehen. Das vier Sterne Hotel aus meinem Reiseführer ist schnell gefunden, sie haben ich eine kleinere Dependance, welche für meine Ansprüche vollkommen genügt. Nur hier bekomme ich im Hotel keine Informationen über eine Tour zum Nationalpark, das sei heute nicht möglich. Jetzt wird es spannend. Werde ich wohl etwas finden oder muss ich unverrichteter Dinge weiterfliegen? Ich lasse mich ins Zentrum der Stadt Buon Ma Thuot bringen, in der Annahme, dass ich in dem kleinen Zentrum bestimmt eine Touristeninfo finden werde, die sind ja immer ganz gross angeschrieben. Nun ja, das Zentrum, wie die ganze Stadt, entpuppt sich als gross, weit und breit keine Information, nur Strassen, Plätze, nochmals Strassen. Denn hier gibt es nun mal tatsächlich, wenn überhaupt, nur vietnamesische Touristen, und die kennen sich aus. Mit meinem kopierten Stadtplan aus dem Hotel komme ich auch nicht weiter. Ich sehe ein Reisebüro für die hiesige Airline und gehe kurz entschlossen hinein, vielleicht können die mir sagen wo ich mich hinwenden kann. Mir wird ein Stuhl angeboten, da die drei Damen zu wenig englisch sprechen rufen sie eine Freundin an, welcher ich am Telefon mein Anliegen schildern kann. Sie sagt mir, dass ich im Hotel Dom San gewiss eine Tour buchen könne. Das Telefon wieder zurück, alles wird nochmals laut und gestenreich entgegengenommen, und dann ruft man mir ein Taxi, welches mich zu besagtem Hotel bringen soll. Dem Taxifahrer erklären die Damen auch noch ganz genau wohin er mich bringen soll. Alle sehr hilfsbereit, ohne lange zu fragen, es wird einfach geholfen. Im Hotel Dom San angekommen gibt es ein Tourbüro, und ohne Probleme könne ich eine Tour buchen. Man übergibt mir ein ganzes Buch mit möglichen Touren, samt den Preisen. Das Alleinreisen hat auch seine Schattenseiten, die Preise für die Ausflüge im Auto als Einzelperson sind ganz schön happig, es sind ja 40 km ein Weg, und da ich im Park übernachten will, müsste der Fahrer vier mal diese Strecke fahren. Auf meine Frage, „gibt es denn keinen Bus?“ gibt man mir die erstaunte Antwort, „wollen Sie denn mit dem öffentlichen Bus hinfahren? Ja natürlich, alle 30 Minuten fährt einer. Kosten ca. CHF 2.“ wortreich wird erfrläutert wo ich einsteigen könne, an welcher Strasse, was am Bus angeschrieben steht. Und immer wieder die Frage der Leute hier, wie alt ich sei. Sie können es kaum fassen, dass ich alleine unterwegs bin und dann noch mit dem Bus fahre. Da auf meiner Stadtplan-Kopie die Strasse nicht so gut zu erkennen ist, gibt man mir einen schönen neuen Stadtplan, packt ihn aus dem Plastik und zeichnet nochmals die Strasse ein wo der Bus halten soll. Wieder alles gratis. Ich erhalte auch einen Zettel für den Busfahrer auf vietnamesisch, damit er mich am richtigen Ort aussteigen lässt. Seit dem Frühstück heute Morgen habe ich nichts mehr gegessen, unweit finde ich ein hübsches Café. Ich werde nett begrüsst, zu einem schönen Tisch geführt und man bringt mir die Getränkekarte. Leder hat es keine Speisen. Kein Problem, auf der anderen Strassenseite sei ein gutes Restaurant, und nach wenigen Minuten hatte ich die Speisekarte des Restaurants in der Hand und das vorzügliche Essen wurde mir hier ohne Aufpreis serviert, es sei ja nur über die Strasse! Gut gelaunt, nach so viel erfahrener Hilfsbereitschaft wandere ich durch die Strassen, schaue die teils hübschen Häuser und die grossen Parkanlagen an, und bewege mich so ins etwa 4 km entferne Hotel zurück. Zu Fuss entdeckt man viel, und ich finde auch Bushaltestellen, mit genau meinem Bus für morgen, gar nicht so weit vom Hotel entfernt. Ich bin gespannt ob alles klappen wird. Meinen Abend verbringe ich bei einem kleinen Abendessen, mit kleinem Spaziergang in der Nähe des Hotels (ein weiterer Nachteil des Alleinreisens, je nach Ort kann man abends nicht mehr so gut in den Ausgang gehen). Ich will auch noch meinen kleinen Rucksack für den Park packen und das grosse Gepäck hier im Hotel lassen. Ich fand genau so einen praktischen Rucksack in Hoi An, wie ich leider in Thailand zurücklassen musste. Auch meine Blutegel-Strümpfe wären jetzt von Vorteil, ich hoffe, dass ich im Park welche mieten kann. Wie gesagt, jetzt wird es spannend.

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Nha Trang – Strandleben

Nha Trang – Strandleben
tp. Nha Trang, Vietnam
tp. Nha Trang, Vietnam Morgens um 6.30 Uhr ankommen ist eine gute Sache, die Nacht im Bus war zwar nicht ganz so komfortabel wie das letzte Mal, vor allem war es zu kalt mit der Aircondition. Ich hatte zwar alle vorhandenen Jacken zum anziehen und zudecken mit, aber eben…. Zudem haben die fünf Vietnamesen im vorderen Teil des Busses in aller Lautstärke gequatscht, und das von morgens um 2.00 Uhr an. Ein einfaches Hotel ist schnell gefunden, wenigstens bin ich so mein Gepäck los und kann die paar Schritte zur Strandpromenade gehen. Ein Strand am Aufwachen, so weit das Auge reicht. Es gibt schöne Restaurants und ich gönne mir zuerst einmal ein Frühstück, das Abendessen gestern ist ja ausgefallen, ich hatte nur ein paar Crackers mit. Ein Spaziergang entlang des Strandes, etwa eine Stunde auf die eine Seite zeigt, wie lang diese Beach ist. Alles ist sehr gepflegt, die Liegestühle stehen unter Sonnenschirmen, es gibt dazwischen Fitnessparks, wie in Brasilien, welche man einfach benützen kann. Grosse Hotels, Strasse, Strand, etwa wie Rimini nur viel grösser und grosszügiger. Ich komme zu wunderschönen Bungalows und will hier zwei Nächte bleiben. An einem ganz ruhigen Strandabschnitt, mit Spa, Restaurant und Pool. Das wäre doch was! Kurz entschlossen gehe ich zur Rezeption um mich nach einem freien Sea View Bungalow zu erkundigen. Ja klar, freie Bungalows hat es, man gibt mir auch gerne Discount da Nebensaison ist. Für die Kleinigkeit von umgerechnet CHF 600 pro Nacht, selbstverständlich ohne Frühstück, was nochmals etwa 30 CHF kostet, kann ich sofort einziehen. Muss ich noch mehr erzählen? Da ziehe ich mein zwar sehr einfaches Zimmer fast direkt am Strand für USD 18, selbstverständlich inklusive Frühstück, doch vor und mache zwei Wochen länger Urlaub. Ich vermisse Hoi An jetzt schon. Immer wieder ist man auf Bekannte gestossen, alle hatten Zeit für ein ausgiebiges Gespräch, hier bin ich mitten in der Touristen Hochburg, weiter südlich in Mui Ne sollen riesige rote Sanddünen sein, aber noch touristischer. Nach dem ausgiebigen Strandspaziergang miete ich mir einen Liegestuhl, döse ein wenig, und mache mir Gedanken, wie und wo nun meine Reise weitergehen soll. Als ich das letzte Mal (vor einem Jahr) am Strand war, hatte ich meine kleine Joy bei mir (meine damals 9 Monate alte Enkelin). Mit ihr zu erleben wie sie da erste Mal Sand entdeckt, wie gerne sie im Wasser plantscht, die reine Freude. Oder ich genoss drei Tage Strandurlaub mit meiner Freundin, tolle Gespräche, gemeinsames Schweigen, Lesen, Massage, Spaziergänge, herrlich. Aber allein am Strand liegen? Wozu? Ich habe bereits nach diesem ersten Tag genug, es geht auch ein sehr starker Wind, an der Sonne liegen geht nicht, am Schatten ist es zu kühl. Mein Reiseführer zeigt verschiedene Wege Richtung Ho Chi Minh City, welche sich nicht so gut verbinden lassen, ausser man macht mehrere Busfahrten von 7 – 9 Stunden um wieder an den gleichen Ausgangspunkt zurück zu kommen. Jetzt brauche ich erst mal ein bisschen Natur. Ein Nationalpark soll mein nächstes Ziel sein, kaum touristisch erschlossen, tönt schon mal gut, und von dort kann ich per Flugzeug nach Ho Chi Minh City gelangen (für USD 40). Eine Nacht in Nha Trang soll genügen, den Abend geniesse ich ganz Beach-like. Etwas Kultur gibt es dann doch noch, ich komme ganz zufällig zu einem Aktiv-Museum, welches in alten Häusern verschiedene lokale Handarbeiten bei der Arbeit zeigt, durchaus sehenswert.

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Bummel durch Hoi An und Weiterfahrt

Bummel durch Hoi An und Weiterfahrt
tp. Hội An, Vietnam
tp. Hội An, Vietnam Der Morgen bringt wieder recht sonniges Wetter. Nach dem packen, was schnell gemacht ist, flaniere ich erneut durch Hoi An. Ich komme hier und dort ins Gespräch mit Einheimischen und Touristen. White Rose, eine Spezialität hier muss ich noch probieren. Das sind in Reisblätter eingepacktes Gemüse und Crevetten, gedämpft, sie werden auf dem Teller so arrangiert, dass sie wie weisse Rosen aussehen, ausserdem schmecken sie vorzüglich. Immer wieder neue Gassen und kleine Geschäfte, da treffe ich auf einmal auf Mekong Quilts, ein Geschäft welches ich letztes Jahr in Phnom Penh besucht hatte. Heute konnte ich glücklicherweise auf einen Einkauf verzichten, denn ich kann mich nur allzu gut an das zwar kleine Paket, aber mit grossem Gewicht erinnern. Die Bilder von den schönen Handarbeiten, welche Frauen rund um den Mekong fertige sind heute meine einzige Erinnerung. Auch diesér Tag geht schnell vorbei, am Abend fahre ich mit dem Nachtbus bis Nha Trang, was ca 13 – 14 Stunden dauern wird.

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