Helene Inderbitzin

Helene Inderbitzin

Ayutthaya die alte Hauptstadt

Ayutthaya die alte Hauptstadt
Ayutthaya, Thailand
Ayutthaya, Thailand Der Morgen in Sukhothai beginnt mit einem Frühstück in einem kleinen Restaurant, da das Homestay zwar hübsche, einfache Zimmer anbietet, aber kein Frühstück. Die Fahrt nach Ayutthaya dauert sieben Stunden, obwohl wir nur eine kurze Mittagspause einschalten. Die Gegend wird nun zunehmend flacher, die Berge bleiben im Norden zurück. In Ayutthaya beziehen wir nur kurz unser Bungalow um sofort den historischen Park und die umliegenden Tempel zu besuchen. Die alte Stadtmauer ist auch hier sehr eindrücklich groß. Wie muss früher diese Hauptstadt geblüht haben. Die Abendsonne bescheint die Tempelgruppen und -Türme, die dazwischen liegenden Parks und Weiher sind wunderschön. Alles ist weit auseinander, so dass wir mit dem Auto fahren. Leider wird es viel zu schnell dämmrig, so dass wir nicht mehr viel sehen können, aber es gibt ja einen Night-Market und Peter weiss ganz am Ende der vielen Stände ein Strassen-Restaurant mit dem Angebot von Hot Pot. Man bekommt ein Tongefäss mitten auf den Tisch mit glühender Holzkohle und darauf ein Tontopf mit Bouillon. In diese Bouillon kommen nun verschiedene Gemüse und Kräuter, sowie Pouletstücke und Rindswürfel. Man tut alles in den Topf, den Deckel drauf und lässt es drei Minuten kochen. Auch kann man scharfe oder we*****e scharfe Sauce wählen. Ein Abend mit viel Ideen aber auch einem wehmütigen Abschiednehmen. Denn nun folgt „nur“ noch Bangkok vor dem endgültigen Heimflug über Singapur. Einerseits freue ich mich sehr auf meine Familie, Mutter, Kinder, Enkel und Freunde, andererseits würde ich gerne noch ein wenig die Sonne und Wärme genießen. Das Thema kommt auf, ob ich meine Entscheidung bereue nicht mehr im Winter in Thailand zu leben, und ich kann leichten Herzens sagen, NEIN. Ich kann jederzeit nach Thailand oder in ein anderes asiatisches Land reisen, allein und es geht mir gut dabei. Ich kann mit Freunden reisen und es geht mir auch gut. Ich brauche keinen Haushalt zu führen, sondern kann ganz einfach die Türe hinter meinem Bungalow oder Zimmer zumachen und mich auf das nächste Ziel freuen. Ich werde sicher, so lange es meine Gesundheit zulässt, Reisen in möglichst viele wunderschönere Gegenden dieser Welt unternehmen, davon kann mich nichts und niemand abbringen. Dabei höre ich immer meinen Mann im Auto in voller Lautstärke singen: „What a wonderfull world“ …..

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Sukhothai

Sukhothai
Tambon Mueang Kao, Thailand
Tambon Mueang Kao, Thailand Heute gilt es endgültig Abschied zu nehmen von Chiang Mai mit einem letzten Kontrollgang zum Zahnarzt, alles ist bestens. Auf der Schnellstraße fahren wir Richtung Süden mit nur einer kleinen Pause bis Sukhothai. Am frühen Nachmittag erreichen wir diese berühmte Tempel Stadt und schauen uns zuerst die Tempel entlang der ehemaligen Stadtmauer an. Alles ist riesig und man kann sich kaum vorstellen wie groß diese Stadt im 13. bis 16. Jahrhundert war. Das kleine Guesthouse liegt ganz in der Nähe der großen Tempelanlage und wir können in ein paar Minuten den Eingang zu Fuß erreichen. Wir mieten Fahrräder, um möglichst das ganze Gelände zu erkunden. Es ist spannend die vielen verschiedenen Tempel und Buddha Statuen zu bestaunen und dank der bereits etwas fortgeschrittenen Stunde hat es auch kaum mehr Touristen. Immer neue Tempelgruppen können besichtigt werden, teilweise sind sie durch Wasserkanäle von den Wegen getrennt aber mit kleinen Holzbrücken verbunden. Alles wurde mit Ziegeln gebaut, nur für die Wege hatte man damals teilweise Lavasteine zur Verfügung. Eine frische Kokosnuss als Erfrischung, denn hier ist es deutlich wärmer als im Norden und weiter geht die kleine Rundfahrt mit dem Fahrrad. Ich genieße es wieder einmal Fahrrad zu fahren, auch wenn die Qualität der hiesigen fahrbaren Untersätze etwas zu wünschen übrig lässt. Ein Bummel durch das Städtchen, mit anschließendem Abendessen und schon ist wieder ein kostbarer Tag meiner Reise vorbei. In Thailand habe ich sehr viel gesehen (aus dem Autofenster), aber auch bei den Stopps hier und dort, nur sind für mich die Autofahrten meist zu lang, ich komme gerne an einem Ort an und gehe dann zu Fuß, oder wie heute per Fahrrad, auf Entdeckungsreise. Thailand ist riesig und die Distanzen nicht zu unterschätzen, und leider kommt man, wie schon früher festgestellt, ohne Auto nicht so gut von A nach B. Natürlich gibt es Busse, aber um auf diese Art zu reisen braucht es mehr Zeit. Also wie immer, Vor- und Nachteile gegenüber stellen und sich dann entscheiden. Den Abend lassen wir bei Kerzenschein auf der Terrasse ausklingen.

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Zurück nach Chiang Mai

Zurück nach Chiang Mai
Chiang Mai, Thailand
Chiang Mai, Thailand Die Sonne am Morgen zeigt uns erneut das Unglaubliche. Wie ist es möglich dass so ein großer See zu einem schmalen Fluss zusammen schrumpft? Das Frühstück am Seeufer, das keines ist, ist ganz speziell. Die Bootsanlegestelle steht mitten im Nirgendwo und die Häuser auf Stelzen muten befremdend an. Dass nette kleine Häuschen das uns für eine Nacht beherbergt hat muss nun geräumt werden. Zum Glück haben wir das Auto direkt vor der Türe, so können unser vielen Flaschen, Taschen etc. problemlos verstaut werden. Warum müssen Männer immer so viele Vorräte einkaufen? Die Fahrt zurück nach Chiang Mai auf Nebenstraßen führt wieder an Wasserfällen vorbei, welche allerdings auch ausgetrocknet sind. Ein weiterer Nationalpark wird durchquert und ausnahmsweise erreichen wir das Tagesziel um 15.00 Uhr, so dass vor meinem nächsten Termin beim Zahnarzt noch etwas Zeit bleibt um anzukommen, endlich die E-Mails zu checken und ein wenig auszuruhen. Der Termin, fast der letzte, erweist sich als großer Erfolg, die Krone sitzt einwandfrei und nur die Stelle am Kiefer mit dem verbliebenen Eiter schmerzt noch ein wenig. Endlich kann ich Peter dazu bewegen sich einer Maniküre und Pediküre bei einem der vielen Studios zu unterziehen und er ist begeistert und weiß eigentlich gar nicht mehr weshalb er sich zunächst so gesträubt hat. Ich selber benötige eine Maniküre und nachdem wir nun so gepflegt sind machen wir uns auf die Suche nach einem hübschen Restaurant, was hier ja gar nicht schwer ist. Nun geht es bald weiter südwärts Richtung Bangkok wo uns Jim, eine thailändische Freundin, welche viele Jahre in der Schweiz lebte, erwartet. Ich bin gespannt Bangkok diesmal mit einer Führung aus „erster Hand“ zu erleben, denn Jim ist in Bangkok aufgewachsen. Das Hauptandenken an Chiang Mai wird definitiv mein neuer Zahn sein, teurer als jedes Souvenir, aber durchaus praktisch.

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Nationalpark und Wasserfälle

Nationalpark und Wasserfälle
Tambon Tha Duea, Thailand
Tambon Tha Duea, Thailand Heute wäre der Geburtstag meines Vaters, als erstes denke ich an ihn und was wir als Kinder mit Ihm für schöne Reisen machen konnten. Auch wenn es damals noch recht bescheiden mit Zelt oder Wohnwagen nach Italien oder Spanien ging, so bleiben mir diese Ferien in guter Erinnerung. Vielleicht habe ich damals schon gelernt in den Ferien großzügig zu sein (auch mit mir selber) und sich auch einmal etwas besonderes zu gönnen. Ein Schlagwort meines Vaters höre ich heute noch: „besser einmal gut gelebt als ewig schlecht“. Nach diesem Motto habe ich mir wieder eine Reise geleistet unterlege viel Neues und Schönes, auch diese Erinnerungen werden bleiben wenn die Reise,welche sich langsam dem Ende zuneigt, beendet ist. Das Frühstück, welches für vorsorglich im Tesco Lotus eingekauft hatten, kann auf der Terrasse mit Blick auf die Reisfelder eingenommen werden. Die Reisbauern sind schon mit setzen der neuen Reispflanzen beschäftigt. Sie bücken sich die ganze Zeit und mit ihren typischen Hüten sieht das sehr romantisch aus, nur wie schmerzen ihre Rücken am Abend? Im Mekong Delta in Vietnam gibt es drei Reisernten, weil der Boden so fruchtbar ist und auch das aussäen ist deutlich einfacher, dort muss man die Reis Setzlinge nicht wie hier in Thailand zunächst 10 cm groß vorziehen und dann setzen, man kann die Reiskeimlinge etwa 1 cm groß im Wasser ziehen und dann aussäen wie Weizen. Das mühsame setzen fällt dort ganz weg. Hier in Thailand gibt es hingegen nur eine oder zwei Ernten pro Jahr. Die Fahrt durch den Nationalpark führt uns zum höchsten Berg Thailands mit einem schönen Weg durch den Regenwald. Hier sehe ich wieder einen Nebelwald wie damals in Costa Rica. Unterwegs halten wir immer wieder bei verschiedenen Wasserfällen welche immer noch relativ viel Wasser führen. Der ganze Nationalpark ist über 489’000 km2 groß, wir können nu einen kleinen Teil durchfahren und die steilen und kurvigen Straßen erfordern höchste Konzentration. Zum Glück kann ich daneben sitzen und die immer wechselnde Aussicht genießen. Noch im Nationalpark gibt es einen Wegweiser zu heißen Quellen, das wäre doch was, da gibt es bestimmt auch ein Resort oder Hotel zum übernachten. Weitere 50 km führt die Straße durch schöne Natur. Nur die heißen Quellen entpuppen sich dann als See mit Camping Gelände, welches bevölkert ist mit hunderten von Pfadfindern. Also weiter zum See Mae Tup, er sieht auf der Karte so verlockend aus. Nochmals 50 km bis Doi Tao,wo wir eine Unterkunft suchen. Auch das ist nicht ganz einfach, schließlich entdecken wir am Ende einer kleinen Straße ein kleines Bungalow Resort und für umgerechnet ca. 15 Franken erhalten wir das schönste Bungalow direkt am See. Die Aussicht ist wieder wunderschön, reine Natur, nur der See ist zu einem Fluss „geschmolzen“, da es sehr lange nicht geregnet habe. Es ist kaum zu glauben dass die kleinen Hütten sonst Seeanstoss haben. Ein Restaurant gibt es hier nicht, also nochmals zurück ins Dorf um beim 7 eleven an einem Stand eine Nudelsuppe zu essen und etwas zum Frühstück einzukaufen. Das einfache Leben ist schön, nur hat es hier wieder kein wifi, so dass ich meine Berichte und Bilder nicht online schalten kann. Einfaches Leben ist sehr OK, aber ein funktionierendes WC und Internet dazu wären noch besser.

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Nationalpark Doi Inthanon

Nationalpark Doi Inthanon
Tambon Khuang Pao, Thailand
Tambon Khuang Pao, Thailand Die Altstadt von Chiang Mai mit den kleinen Gassen kann zwischen den zwei Zahnarzt Terminen heute Morgen und am frühen Nachmittag ein wenig erkundet werden. Die Orientierung hier ist auch einfach, denn rund um die Altstadt sind die Überreste der alten Stadtmauer und ein quadratischer Wassergraben. Eine Seite ist etwa einen Kilometer lang und inmitten dieses Vierecks sind die größeren und kleineren Gassen angeordnet, ab und zu ein Tempel, immer wieder kleine Cafés und Restaurants wobei auch die großen Ketten Starbucks und Black Canion Coffee nicht fehlen. Zum Glück finde ich ein Café mit dem Angebot von verschiedenen Frucht Lassi, denn mit dem Strohhalm kann ich zum Lunch so wenigstens ein Mango Lassi trinken. Am Nachmittag fahren wir Richtung Nationalpark Inthanon durch die Aglomeration von Chiang Mai. Bei einem Tesco Lotus halten wir an um Wasser und ein paar Snacks einzukaufen. Wie komisch, alle Tesco Lotus sind in Thailand gleich angeordnet, man findet sich sofort zurecht und kann gezielt auf das Gestell mit Taschentücher, Wasser und diversen Snacks zusteuern. Der Ort Chom Thom ist schnell gefunden, jetzt haben wir aber keine Adresse des reservierten Bungalows sondern nur ein Bild und eine ungefähre Ortsangabe. Kein Problem, wir fragen die Menschen und werden freundlich zwei Kilo rechts und ein Kilo links geschickt. Nur dort ist zwar eine kleine Brücke über einen Bach aber sonst nur Reisfelder und Wald. Bei einer Gärtnerei fragen wir erneut, wieder kann niemand englisch aber man gibt uns gerne eine Richtung an, wieder falsch. So geht das noch einige Male bis wir endlich durch Zufall die Bungalows hinter einem Restaurant an der Hauptstraße entdecken. Gleich daneben liegt die Tankstelle an welcher wir gleich zu Beginn der Suche vor zwei Stunden gefragt hatten! Das Bungalow entpuppt sich dann als wahre Perle, die kleine Terrasse geht nach hinten hinaus und gibt den Blick frei über Reisfelder und Berge. Eine wunderschöne Stimmung hier nach dem Abendessen zu sitzen und einfach in die unendliche Natur zu schauen.

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Fahrt nach Chiang Mai

Fahrt nach Chiang Mai
Chiang Mai, Thailand
Chiang Mai, Thailand Das Frühstück in dem hübschen Homestay Chiang Rai am Swimmingpool ist gemütlich und die vielen Früchte und die guten Gespräche versüssen schon den Morgen. Eigentlich wäre dies ein Ort um ein wenig zu verweilen aber die Tage eilen hin und meine Zahnarzt Termine sind fix, also geht die Fahrt weiter Richtung Chiang Mai, Wir wählen die Route durch den Nationalpark Doi Luang. Der Wasserfall Tan Tong auf diesem Weg soll sehr imposant sein. Zunächst führt uns die Straße 1 wieder in den Süden, entlang der üblichen Ortschaften, Einkaufszentren und der endlos scheinenden Landschaft, welche zunächst nur in der Ferne von Bergen begrenzt ist. Es ist Thailand, es könnte irgendwo sein, nur fällt mir erneut auf dass hier im Norden die Vorgärten viel gepflegter sind und so viele blühende Büsche und eine ungeheure Blumenpracht zeigen. Besonders hübsch sind auch die Mittelstreifen der Autotrassen bepflanzt. Teilweise hat man das Gefühl dass man an einer endlos scheinenden Hecke aus bunten Blumen entlang fährt. Weiter südlich bei Pha Yao Nehmen wir die Abzweigung durch den Nationalpark. Eine Mittagspause in einer schönere Gegend tut gut und die Frühlingsrollen von gestern, welche wir einpacken ließen, schmecken auch heute noch gut. Weiter geht die Fahrt über die Pässe zum Wasserfall. Hier gibt es ein Restaurant mit Tischen und Bänken mitten im Wasser um sich im Sommer Kühlung zu verschaffen, indem man die Füße und Beine ins sehr kühle Nass strecken kann. Kurz vor Chiang Mai machen wir erneut Rast in einem Café und die Diskussionen über Gott und die Welt wollen kein Ende nehmen, so dass wir wieder erst gegen Abend das Hotel in Chiang Mai erreichen. Jetzt möchte ich aber unbedingt etwas von dieser Altstadt sehen, nicht nur die Zahnarztpraxis von innen, also fahren wir mit dem Tuck-Tuck in die Innenstadt. Die Walkingstreet mit Sonntagsmarkt ist jedoch so vollgestopft, es ist kaum ein Duchkommen, so dass wir eine ruhigere Straße suchen, ein kleines französisches Restaurant entdecken und bei einem Glas Wein, einem Filet Mignon und weiteren Gesprächen den Abend ausklingen lassen, Wieder habe ich nichts von der Altstadt gesehen, eine Pendenz für morgen bleibt…..

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Zwischen Chiang Saen und Chiang Rai

Zwischen Chiang Saen und Chiang Rai
Mueang Chiang Rai, Thailand
Mueang Chiang Rai, Thailand Heute geht es zuerst zu, „Golden Triangle“ dem Dreiländereck wo Thailand, Laos und Myanmar nur durch den Mekong getrennt aneinander stoßen. Es hat natürlich auch verschiedene Tempel und viele Touristen. Sich vorzustellen, dass ich gerade eben noch auf der anderen Seite des Mekongs, etwas südlicher war, unbeschreiblich. Verschiedene Tempel auf Hügeln und in der kleinen Stadt Chiang Saen dürfen auf der Führung durch diesen Landesteil nicht fehlen. Bei einem Wat gehe ich die vielen Stufen einer Naga Treppe hinauf um ganz oben den Tempel und die Aussicht zu bewundern. Die Tempelanlage ist groß und es hat auch Wassertempel, die mir immer besonders gefallen. Hier möchte ich die Legende der Naga erzählen. Das ist die große Schlange, welche im Mekong wohnt. Sie war so angetan von den buddhistischen Tempeln und Mönchen, dass sie eines Tages aus dem Mekong zu den Mönchen kam und auch gerne ein Mönch sein wollte. Die Mönche mussten ihr jedoch sagen, dass sie kein Mensch sei und deswegen kein Mönch werden könne. Naga bat daraufhin, dass sie doch fortan die Tempel bewachen dürfe, seither hat es bei jedem Tempel bei der Treppe zum Eingang eine ein- oder mehrköpfige Naga, welche den Tempeleingang bewacht. Die Fahrt im Auto geht weiter auf kleinen Nebenstraßen dem Ufer des Mekongs entlang. Diese Straßen führen durch Reisfelder, Berge, Dörfer und immer wieder Wälder. Die Gegend ist wunderhübsch und auf einem der Pässe finden wir eine Teeplantage, wo wir im angenehmen Säuseln des Windes einen Tee kredenzt bekommen. Ich kaufe eine Packung, um dann Zuhause von diesem aromatischen Tee genießen zu können. Weiter geht die langsame Fahrt immer noch dem Mekong entlang, bis ein View Point mit einer Reklametafel auf sich aufmerksam macht. Die Sicht auf den noch relativ schmalen Mekong und die umliegende Landschaft ist traumhaft, die Spring Rolls herrlich und zum Nachtisch gibt es noch einen iced Cappuccino. Die Atmosphäre hier ist wirklich traumhaft, sogar die Toilette mit Aussicht lässt nichts zu wünschen übrig. In Thailand trifft man nicht allzu oft auf kleine Restaurants, welche Wert aufs Äußere legen, die Hauptsache ist jeweils dass das Essen und die Getränke gut und günstig sind, aber manchmal findet man, wie hier, eine löbliche Ausnahme und man möchte am liebsten einen Liegestuhl um noch lange zu bleiben. Anstatt die etwa 60 Kilometer bis Chiang Rai auf der Schnellstraße fahren wir ca. 200 wunderschöne Kilometer. Hier zeigen sich nun so deutlich die Vorteile dieser Reiseart, ohne Auto könnte man diesen Landstrich nicht erkunden, höchstens noch mit dem Motorbike, aber nachdem ich heute wieder einen Unfall mit diesen Vehikeln gesehen habe ist mir die Lust dazu vergangen. Chiang Rai wird am Abend erreicht und dank GPS findet das Auto den Weg zum Homestay Chiang Rai, es liegt weit außerhalb der Stadt und ist auch ein Schnäppchen. Mit schönem Garten und Swimmingpool lädt es zum After Dinner Whisky im Gartenhaus am Pool ein. Ein Tag voll schöner unvergesslicher Eindrücke neigt sich dem Ende zu.

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Reisetag nach Chiang Saen

Reisetag nach Chiang Saen
Tambon Wiang, Thailand
Tambon Wiang, Thailand Autos haben sicher gewisse Vorteile, man kommt überall hin wo es eine Straße hat und man muss sich nicht nur mit den bestehenden Buslinien begnügen, jedoch wenn man den ganzen Tag fährt um wieder an die Grenze von Laos zu gelangen, finde ich das eher ermüdend. Ich fahre zwar wieder auf der „falschen Seite“ der Straße als wenn ich nie etwas anderes getan hätte. Der Verkehr in Nordthailand ist deutlich dichter als ich es vom Süden her gewohnt bin. Die Straßen sind durchwegs gut bis sehr gut und die Gegend ist sehr abwechslungsreich. Bekannte Einkaufszentren wie Makro, Big C, Tesco Lotus begegnen mir in den Aglomerationen der Städte, zum Glück muss ich nicht mehr Stunden damit zubringen dort einzukaufen, ich kann mich in den hübschen kleinen Restaurants einfach bedienen lassen. Die Städte im Norden sind sehr ähnlich, nur irgendwie größer und moderner als im Süden. Die buddhistischen Tempel prägen auch das Straßenbild, was immer hübsch anzusehen ist, Auf der Fahrt weiter in den Norden zum Mekong !!! (Ich hatte doch schon Abschied genommen) kann die Strecke auch abseits der Schnellstraße durch die Berge gewählt werden. In diesen Bergdörfern leben Minderheiten der Karen, welche früher nur vom Opium Anbau gelebt hatten. Der König förderte Projekte, damit diese Volksgruppen zwar ihre Kultur weiter bewahren aber von anderen Enten leben können. Die Fahrt über die Pässe mit schöner Straße ist sehr abwechslungsreich und gibt immer wieder Blicke frei auf Reisfelder weiter unten, Dörfer, welche sich an die Berghänge anzulehnen scheinen und führt vorwiegend durch schönend Wald. Wieviele Tiere werden hier wohl beheimatet sein? Nun kommt die Stadt Chiang Rai, auch diese viel viel größer als ich erwartet hätte. Bei der Durchfahrt sieht man viele moderne Häuser und große Einkaufszentren. Mal sehen was diese Stadt auf der Rückfahrt zu bieten hat. Am Abend, es wird schon fast dunkel erreichen wir Chiang Saen. Das Hotel liegt direkt am Mekong und auf der anderen Seite des Flusses liegt Laos. Am Ufer des Mekong genieße ich einen Fisch mit Gemüse um anschließend gleich todmüde ins Bett zu sinken. Busse haben auch ihre Vorteile, man kommt nicht müde an und kann am gleichen Tag noch vieles entdecken.

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Lamphun und Chiang Mai

Lamphun und Chiang Mai
Chiang Mai, Thailand
Chiang Mai, Thailand Die erste Autofahrt geht heute Morgen Richtung Lamphun, der Weg zur BERNINA Fabrik sollte gemäß Tom Tom ca. eine Stunde dauern. Wir werden vom Geschäftsführer um 10.30 Uhr erwartet. Lamphun ist auch kein Problem für den Tom im und das Auto, nur in welcher Industriezone und an welcher Straße ohne Namen finden wir die Fabrik? Wir sind schon froh wenn wir einen jungen Thai finden der genug Englisch spricht um uns den Weg zu beschreiben, wie in Thailand üblich werden die Wegbeschreibungen mit groben Richtungen angegeben. Nach dem Adlersystem, kreisen, immer mehr einkreisen stehen wir um zwölf endlich vor dem Portal der Fabrik. Alle sind in der Mittagspause aber von einer freundlichen Empfangsdame und dem Display mit dem „welcome“ werden wir begrüßt. Die Ausstellung der aktuellen und älteren Modelle der Nähmaschinen ist ansprechend beim Empfang anzusehen. Wir werden in die Kantine zum Schweizer Geschäftsführer geführt und erhalten eine Nudelsuppe samt Wasser und Kaffee. Da Peter vor 25 Jahren hier in Lamphun als Geschäftsführer die Fabrik in Thailand geplant und nach diversen Verhandlungen mit den Behörden erfolgreich die erste Halle erstellt hat, ist es spannend zu sehen was aus diesen Anfängen geworden ist. Es is eindrücklich zu sehen wie die verschiedenen Arbeitsabläufe in den schönen sauberen Hallen gut ineinander greifen, welche Standards hier immer wieder geprüft werden und mit welcher Präzision die kleinsten Teiles in die verschiedenen Modelle der Nähmaschinen eingebaut werden. Ich bin ganz begeistert von der neuesten 7 er Serie, aber mein spaßeshalber vorgetragener Wunsch, als Andenken eine Nähmaschine mit nach Hause zu nehmen, wurde höflich ignoriert. Leider darf ich in der Fabrik selber keine Fotos machen, was verständlich ist, deshalb habe ich auch gefragt. Eine Erfolgsgeschichte, ein schönes Erlebnis wenn man sehen kann was aus den eigenen Ideen und Anfängen geworden ist, Jetzt Fahren wir zur großen Tempelanlage Wat Pha Thathariphunchai und lassen uns von der Pracht blenden. Die Bilder können keinen wirklichen Eindruck wiedergeben, aber als Erinnerung und ein kleines Beispiel sind sie gut zu nehmen. Wie in allen Tempeln muss man auch hier die Schuhe ausziehen, und schon allein durch diese Geste entsteht eine gewisse Ehrfurcht und die Menschen hier leben ihren Glauben inbrünstig. Überall hat es Räucherstäbchen und Blumen. Der große Gong wird gerade von einem Mönch geschlagen und die Glocke vor dem Tempel wird von den Gläubigen selber angeschlagen. Leider müssen wir uns nun beeilen und zurückfahren, da mein nächster Zahnarzt Termin in Chiang Mai ansteht, fast zwei Stunden werde ich behandelt, aber auch das geht vorbei. Deshalb kann ich heute auch nicht von einem vorzüglichen Abendessen berichten, das lasse ich gerne ausfallen.

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Auf Wiedersehen Laos und Hallo Thailand

Auf Wiedersehen Laos und Hallo Thailand
Chiang Mai, Thailand
Chiang Mai, Thailand Am Morgen sitze ich gemütlich oben auf der Veranda, genieße die Ruhe, den Garten und die gemütlichen Sitzecken, welche ich dank Margareta und Jeannine entdeckt habe. Da mein Zimmer im Erdgeschoss des Guesthouses liegt bin ich bisher noch nie auf die Idee gekommen ins obere Stockwerk zu gehen. Jeannine und Margareta haben hier ihr Zimmer und ich warte auf sie, damit wir unser letztes gemeinsames Frühstück genießen können. Da ich schon zwei Stunden warte werde ich immer hungriger, also schreibe ich kurz einen Zettel und schiebe ihn unter der Türe durch, damit sie mich finden wenn sie aufwachen. Im Café bestelle ich ein großes Frühstück und kaum eine Viertelstunde später kommen die beiden auch. Es bleibt noch Geld nach dem bezahlen und ich MUSS wohl oder übel noch Souvenirs einkaufen gehen, bevor ich mich von meinen australischen Frauen verabschiede und mich vom Guesthouse zum Flughafen fahren lasse. Meine letzte Station in Laos für dieses Mal, jetzt heißt es Abschied nehmen. Es gäbe noch so viel zu besuchen, zu erkunden und zu bestaunen. Dieses Land werde ich auf jeden Fall wieder besuchen, in Gedanken organisiere ich schon mein nächstes Reise-Angebot, vielleicht mit dem Titel „Höhepunkte im fernen Osten“ oder so ähnlich, da wird Luang Prabang ganz bestimmt mit ins Programm aufgenommen. Mein Flug führt mich heute nach Chiang Mai in den Norden von Thailand wo mich mein „Guide“ Spezialist für Nordthailand, erwartet. Wir mieten ein Auto und fahren zum bereits reservierten Hotel Chang Thai House, etwas außerhalb des Stadtzentrums, ruhig gelegen und hübsch ausgestattet mit den von mir so geliebten traditionellen thailändischen Möbeln. Mein erster Besuch gilt einer Dental Clinic, da mich seit etwas mehr als einer Woche mein Zahn quält und sich inzwischen Eiter gebildet hat. Zum Glück gab mir Margareta eine Clinic an, da sie regelmäßig von Australien nach Chiang Mai zum Zahnarzt fliegt. Wie sich herausstellt, muss eine Wurzelbehandlung samt Krone gemacht werden und ich erhalte einen Termin für morgen und Antibiotika samt Schmerzmittel. Die Röntgenbilder zeigen ein Loch unter einer Füllung, was bei der Kontrolle ohne Bilder nicht zu sehen war. Die Reisepläne müssen nun wohl oder übel um meine Termine herum gemacht werden. Aber aus Kostengründen bin ich froh, dass diese Behandlung jetzt notwendig wird, da ich damit viel Geld einsparen kann. Am Abend gibt es einen kleinen Bummel mit Abendessen in der Nähe des Hotels.

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