Helene Inderbitzin

Helene Inderbitzin

Rincon de La Vieja Mountain Lodge

Rincon de La Vieja Mountain Lodge
Guanacaste, Costa Rica
Guanacaste, Costa Rica Nun gilt es Abschied zu nehmen von der Pazifikküste, unsere Fahrt geht zunächst 50 km zurück Richtung Samara um dann nach Norden abzuzweigen Richtung Nicoya und Liberia um zum Rincon de La Vieja Nationalpark zu gelangen. Die ersten 50 km sind die Naturstrasse bis zur Tankstelle vor Samara. Unterwegs nehmen wir noch eine Anhalterin mit welche nach Samara will. Danach ist die Strasse sehr gut ausgebaut, wir sind viel schneller in Liberia als angenommen. Jetzt wird es wieder lustig, die Abzweigung zum Nationalpark Eingang Santa Maria ist gut beschildert und wir finden den Namen verheissungsvoll, Google Maps zeigte nämlich gestern Abend keine Strassen zum Nationalpark, also fahren wir zum genannten Eingang. Die Strasse führt lange 25 km zum Punkt Santa Maria. Die letzten Kilometer verlangen volle Konzentration, mehr ausgewaschenes Bachbett statt Strasse treffen wir an. Zum Teil scheint es fast unmöglich einen Weg zu finden wo das Auto nicht stecken bleibt oder abrutscht. Aber natürlich schaffen wir es. Beim Punkt angekommen hat es zwar ein Informationszentrum mit einigen Plänen an den Wänden und draussen Wegweiser für verschiedene Trails. Aber eigentlich wollen wir zuerst wissen ob wir irgendwo übernachten können. Der nette Ranger, welcher nach ei***** Zeit aus seinem Haus zu uns rüber kommt, informiert uns über die Wege, der schöne Weg durch die kleinen Vulkane, welchen ich von meiner ersten Reise nach Costa Rica in Erinnerung habe ist beim anderen Eingang Pilades. Also wieder einmal zurück durch die Schneisen und Löcher, und dann kommt die Abzweigung zur vergleichsweisen „Autobahn“. Immer noch teilweise Naturstrasse, aber breit und gut instand. Gerne zahlen wir den Preis für das Benützen dieser Privatstrasse, denn so kommen wir jetzt schnell vorwärts. Kurz vor dem Eingang zum Nationalpark sehen wir die Rincon de La Vieja Mountain Lodge, hier war ich…. Ein Bungalow ist auch noch frei, also das Übernachten ist gesichert. Natürlich wollen wir jetzt noch zum Park, beim Eingang sagt uns ein Schild, dass der Park nur bis 3 pm offen ist, und wir haben bereits 14.30 Uhr, heute also nicht mehr, was nun? Unterwegs habe ich ein SPA mit heissen Quellen gesehen, wir fahren nach hinten und ich gönne mir die erste Massage in diesen Ferien. Mein „Massagezimmer“‚liegt am Bach unter einem offenen Holzdach, hier hat man für mich eine Massageliege aufgestellt. Ich geniesse die wohltuende Massage und das Rauschen des Baches. Viel zu schnell vergeht die Zeit, Peter wartet bereits auf mich. Zurück zur Mountain Lodge schauen wir uns den schönen Garten näher an, sitzen ein wenig auf unserer Veranda, bevor wir zum Apero in die Bar gehen und zum Abendessen ins Restaurant. Die Erinnerungen an meine erste grosse Reise sind hier sehr präsent, was durfte ich inzwischen alles erleben und sehen! Ich bin so dankbar dass ich die Möglichkeit habe all die schönen Gegenden auf dieser Welt zu sehen und zu erleben, und diesmal muss ich nicht mal alleine reisen, es ist toll. DANKE!

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Felsen, Wellen und Schildkröten

Felsen, Wellen und Schildkröten
Nosara, Costa Rica
Nosara, Costa Rica Wir sind schon früh wach und Peter will mir vor dem Frühstück noch einen bestimmten Strand zeigen, also Bikini und Strandkleid angezogen und sofort fahren wir los. Auch dieser Strand liegt einsam und verlassen soweit das Auge sehen kann. Verschiedene Buchten reihen sich aneinander und um in die andere Bucht zu kommen muss man um einen Felsvorsprung schwimmen. Nur ist das bei diesem Wellengang gar nicht so einfach, immer wieder stösst man sich an den Felsen und wird von den Wellen hin und her geschleudert. Der Morgen am Strand ist wunderschön, aber jetzt habe ich definitiv Hunger, eine Bakery mit einem Rancho fällt uns ins Auge, was für ein fulminantes Frühstück. Nun fahren wir zum Octional Strand, an welchem es viele Schildkröteneier gibt. Die leeren Neste und Eierschalen sehen wir zuhauf, nur die kleinen Schildkröten, welche ich zu gerne einmal live sehen möchte gehen nur nachts zum Wasser, und vermutlich auch nur bei Vollmond. Also die nächste Costa Rica Reise muss nach dem Vollmond gerichtet werden! Ein wenig ausruhen und Swimmingpool bei unserem Hotel darf heute auch mal sein, bevor wir dann zu einem super Dinner im reservierten Restaurant aufbrechen,

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Nosara

Nosara
Nosara, Costa Rica
Nosara, Costa Rica Der Morgen beginnt wieder einmal mit packen bevor wir zum Frühstück ins obere Haus gehen. Heute hat Kathia uns etwas besonderes, eine Spezialität aus Costa Rica zum Frühstück gemacht. Viel zu viel, aber es schmeckt ausgezeichnet. Jetzt heisst es aber bereits Abschied nehmen. Vielen Dank für die schöne Zeit, gerne kommen wir wieder! Die Fahrt nach Nosara führt über Samara, ich will in unsere Bar von damals um in der Hängematte einen Drink zu nehmen, nur wo ist die? Inzwischen, in den letzten acht Jahren, hat sich Samara zu einem grösseren Touristenort gemausert. Die damals fast einsam stehende Bar am Strand gibt es entweder nicht mehr und musste einem Neubau weichen, oder es ist so zugebaut worden dass ich es nicht mehr erkennen kann. Nun ja, die Zeit bleibt eben nicht stehen, also weiter zu meinem damaligen Zuhause. Auch das ist im Umbau und ich kann nicht einmal kurz guten Tag sagen, alles eilt umher, Bauschutt liegt überall, aber wenigstens sehe ich „mein“ Zimmer noch von aussen, Weiter geht die Fahrt bis wir wieder durch einen zu hohen Wasserstand an der Weiterfahrt gehindert werden. Die Spuren aller Fahrzeuge wenden hier, trotzdem gehe ich ins Wasser um die Höhe abzumessen, geht NICHT, also zurück und über eine andere Hauptstrasse zunächst Richtung Norden um dann Richtung Nosara abzuzweigen. Vor dieser Kreuzung hat es eine Tankstelle und ich bestehe darauf dass wir hier tanken, man weiss nie…. Jetzt kommen wir nach Nosara, den Ort an welchem der Bruder von Peter gelebt hatte. Peter will mir alles zeigen, wir fahren kreuz und quer, auf die Hügel, an Strände und zuletzt suchen wir uns ein Hotel. Wir haben Glück im hübschen Ressort „gilded Iguana“ finden wir ein preiswertes Zimmer fast am Strand vorne. Inzwischen regnet es und wir fahren zum Restaurant La Luna, welches wir an einem idyllischen Strand entdeckt haben. Leider sind Andere auch schon auf diese Idee gekommen, es gibt keinen Platz. Wir reservieren für morgen Abend einen Tisch und fahren zur Pizzeria Peperoni. Eine Pizza wird bestellt, da wir beide keinen grossen Hunger haben nach dem gewaltigen Frühstück. Zum Glück, denn diese Pizza ist so riesig, wir haben noch fast zuviel zu zweit. Vor unserem Zimmer im Garten sitzen wir noch ein wenig bei einem Glas Wein, nur mir fallen beim Schreiben die Augen immer wieder zu. Also müssen alle auf meinen Bericht warten.

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Vamos a La Playa

Vamos a La Playa
Guanacaste, Costa Rica
Guanacaste, Costa Rica Heute bleiben wir „chez Bruno“ und geniessen ein wenig den schönen einsamen Strand. Beim Frühstück hoch über der Playa San Miguel, können wir heute Morgen zum ersten Mal die Küste und den riesigen Strand bewundern. Die Brandung donnert nach wie vor an die Küste, obwohl Peter gestern Nacht das Gefühl hatte ich solle diese „Klimaanlage“ abstellen, was leider nicht möglich war. Trotz des Tosens haben wir gut geschlafen. Bruno und Kathia verwöhnen uns mit einem grossen Frühstück, mit Früchten beginnen wir, und ein riesiges Omelett reicht für uns beide. Heute wollen wir endlich an den Strand, was von hier oben gar nicht so einfach ist, da Pieter ja auch nicht so weit gehen möchte. Also nehmen wir das Auto und fahren bis zur Lagune, einen kilometerlanger Strand auf beiden Seiten treffen wir an. Die Wellen sind recht heftig und ich freue mich wieder einmal wie ein kleines Kind am Wellenbüpfen. Ein kleiner Spaziergang dem schönen Strand entlang, barfuss, muss sein. Dabei entdecken wir runde Schalen mit Blumenzeichnung auf der Oberfläche. Wir haben so etwas noch nie gesehen und suchen noch weiter um ein unbeschädigtes Exemplar zu finden. So langsam ist es Zeit um wieder zur Finca zu fahren, wir wollen gemeinsam Mittagessen. Bei den gefundenen Schalen handelt es sich offensichtlich um eine Art Seesterne, wie Bruno uns erklärt. Kathia kocht uns feinen Fisch mit Salzkartoffeln, und Peter bekommt sogar sein halbes Kotelett. Gemütlich sitzen wir zusammen, trinken Cuba Libre, bis es Abend wird und wir mit Brunos Auto zu einer Bar fahren. Man hat gehört dass Peter in der Gegend ist und man will ihn unbedingt sehen. Getränke, Bier, Schnaps und für mich Jugo de pina sowie kleine Snacks werden serviert, auch hier kommen immer mehr Leute und ich versuche mich im Spanisch. Es ist erstaunlich, eigentlich hatte ich angenommen dass ich alles, wirklich alles vergessen habe, aber immer wieder tauchen neue Worte und Sätze aus der Versenkung auf und irgendwie geht es mit der Verständigung. Vor allem als Kathia mir das Tanzen auf Costa Ricanisch beibringen will, jetzt geht’s um, un, dos, tres…. nicht schwierig, aber die Bewegungen und den Hüftschwung bekomme ich nicht so hin wie Kathia mir das vorzeigt, Die Zeit rast und es ist Zeit nach Hause zu gehen, nur will Kathia nicht dass Bruno noch Auto fährt, ich solle fahren und kurzerhand nimmt sie ihm den Autoschlüssel weg. Nun also, versuche ich mich wieder einmal durch die Dunkelheit um die Löcher in der Strasse zu kämpfen, ich finde sogar den Abzweiger, obwohl Bruno von hinten ruft wir seien schon viel zu weit gefahren, er wolle selber fahren…. Wohlbehalten kommen wir an GUTE NACHT.

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Abenteuer Flüsse und Dschungel

Abenteuer Flüsse und Dschungel
Guanacaste, Costa Rica
Guanacaste, Costa Rica Zum Frühstück im Casacolores am Swimmingpool besuchen uns viele Tiere, Leguane, Affen, Eichhörnchen und Akuti, neben all den Vögeln die wir bestimmt hören und manchmal auch sehen. In Costa Rica braucht man sich einfach nur hinzusetzen und zu warten, dann kommt die Natur von selber, immer wieder ein tolles Erlebnis, Unsere Fahrt heute zu Bruno, einem Schweizer Freund mit einer riesigen Finca im Süden dauert gemäss Peter etwa 1 1/2 Stunden. Nach dem gemütlichen Frühstück machen wir uns langsam auf den Weg, die Hauptstrasse gemäss Karte geht ganz einfach mehr oder we***** der Küste nach bis Playa San Miguel, also ganz einfach zu finden! Meine Karte auf dem I-Pad zeigt nämlich keine Strassen mehr an, für Apple ist hier Niemandsland. Tanken sollte man noch in Cobano (gemäss Helene), gemäss Peter reicht es aber noch lockere 200 Kilometer weit. Also fahren wir auf der „Hauptstrasse“ Richtung Menzanillo, einem recht gross eingezeichneten Ort auf der Karte. Die Hauptstrasse entpuppt sich als Feldweg mit Löchern, Matsch und viele Kurven mitten durch den Dschungel, einige kleinere Bäche müssen durchquert werden, da es hier keine Brücken gibt. Die Fahrt ist lustig, wir werden durchgeschüttelt und finden, andere bezahlen viel Geld für eine Achterbahn-Fahrt. Jetzt kommt schon ein grösserer Fluss, ich muss meine Treckingsandalen anziehen, damit ich eine Furt durch den Fluss entdecken kann, die Flip Flop würden weggeschwemmt. Also los, auch das bringen wir hinter uns. Weitere Flüsse folgen, manchmal sieht man die Furt, ab und zu muss ich aussteigen und die Tiefe des Wassers erkunden. Geht mir das Wasser fast bis zu den Knien kommt man mit dem Auto nicht mehr durch, Der Rio Bongo ist nun erreicht, wir stehen mit unserem Auto am steilen Ufer und ich gehe erneut ins Wasser. Zunächst sieht alles bestens aus, dem Ufer entlang ist es nicht tief, dann käme aber die Überquerung zur Sandbank und zum anderen Ufer, wo die Strasse etwa 100 Meter weiter unten weitergeht. Hier ist das Wasser viel höher als meine Knie und der Strom ist reissend und zieht mich fast mit. Ein wenig schwimmen wäre kein Problem, aber das Auto hat keine Schwimmflossen, und nun heisst es den ganzen Weg zurück fahren, denn beim Rio Bongo ist Endstation. Also zurück durch die verschiedenen Flüsse wieder bis Cobano, und nun sieht sogar Peter ein dass tanken eine gute Möglichkeit ist. Nun müssen wir auf der Strasse zunächst Richtung Norden fahren, um dann den Abzweiger nach Coyote zu erwischen. Hier gibt es kaum Strassenschilder und Wegweiser, schon gar nicht an den Kreuzungen im Dschungel, erst wenn man eine Weile gefahren ist, die Strasse in der Mitte immer mehr Gras hat, merkt man, dass man wohl eine falsche Richtung eingeschlagen hat. Auch hier fahren wir wieder auf Feldwegen mit Löchern, Matsch und vielen engen Stellen. Gefährlich wird es dort wo ein Hügel die Sicht auf den kommenden Verlauf der Strasse versperrt weil die Steigung so gross ist und genau in dieser Kurve ein Auto entgegenkommt. Zum Glück gibt es kaum Verkehr und wir lachen viel und mit dem Flüsse durchqueren haben wir ja jetzt schon Übung. Ein Paar aus Quebec kommt uns entgegen und fragt uns nach dem Weg. Sie hätten weiter oben versucht den Rio Bongo zu durchfahren, auch dort sei es nicht möglich gewesen, aber auf unsrer Richtung käme man durch die Flüsse. Die Fahrt geht immer weiter, bei jeder Verzweigung die Frage, sind wir wohl noch auf der richtigen Strasse? Es ist lustig, wir lachen viel und malen uns aus wie es sein würde hier im Dschungel irgendwo stecken zu bleiben….. Ein Spiel und zum Glück müssen wir den Ernstfall nicht ausprobieren. Die abenteuerliche Fahrt nimmt vorläufig ein Ende als wir kurz vor Coyote im Auto, welches uns entgegenkommt, Bruno und Katja entdecken. Sie wollen einkaufen und wir fahren Ihnen nach, nochmals ein Stück zurück auf der „lustigen“ Strasse. In einer Bar trinken wir erst einmal etwas, erzählen und schliesslich tanzen wir zur lauten Musik. Merengue und Salsa, Einheimische und gute Stimmung. Jetzt sind wir im „richtigen“ Costa Rica angekommen. Die Fahrt zum „Chez Bruno“ ist dann nochmals abenteuerlich, denn jetzt ist es dunkel und der Regen ist auch wieder da. Der steile Weg zur Finca nach unten…. Ich bin froh dass wir den nicht alleine suchen müssen, ich hätte mich wohl nicht getraut einfach in das schwarze „Loch“ nach unten zu fahren. So kommen wir nach einem Tag (anstatt 1 1/2 Stunden) wohlbehalten und guter Laune in unserer Cabina an, sitzen noch ein wenig vor dem Haus und hören der Brandung weit unten zu. PURA VIDA!

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Autopanne und Montezuma

Autopanne und Montezuma
Montezuma, Costa Rica
Montezuma, Costa Rica Endlich ist es Morgen nach dieser eher unbequemen Nacht. Schnell ist alles gepackt und ich freue mich auf das Frühstück, nur läuft unser Auto nicht an. Offensichtlich hat die Innenbeleuchtung die ganze Nacht gebrannt und jetzt ist die Batterie alle. Einer Garage kann die nette Dame von der Rezeption nicht anrufen, zuerst verstehen wir dass sie kein Telefon besitzt, bis wir merken dass Sonntag ist und deshalb keine Garage offen hat, Ich lade auf meinem Handy die Bilder von Überbrückungskabeln herunter, aber auch unser Nachbar in der Cabina nebenan besitzt kein solches Kabel. Peter geht mit der Besitzerin in den Vorratsraum und entdeckt zwei normale Kabel, welche er und unser Nachbar entsprechend präparieren, auch damit kann überbrückt werden, und nachdem ich den Anlasser betätigt babe läuft unser Auto wieder, über das Geld für ein Bier ist unser Nachbar erfreut und wir müssen jetzt fahren, damit wir nicht wieder stehen bleiben. Nach etwa eine Stunde Fahrt stoppen wir bei einem Supermarkt und wie immer mit Peter kaufen wir zuviel ein, aber jetzt gibt es auf der Fahrt wenigstens so etwas wie Frühstück. Die Strasse, welche ich schon früher gefahren bin hat sich auch geändert. Inzwischen ist es eine gut unterhaltene, dreispurige Strasse ohne Löcher und man kann zügig fahren. Peter macht jedoch seine Besichtigungen per Auto, also schleichen wir durch die Gegend, damit man möglichst viel sieht. Da unterscheiden wir uns sehr, für mich ist das Auto ein Hilfsmittel um von A nach B zu kommen, für Peter ein Fortbewegungsmittel um alles zu besichtigen. Auf diese Weise sehe ich zwar viel am Strassenrand und in der weiten Umgebung, jedoch am Ort selber kommen wir meistens erst knapp vor Dunkelheit an, so dass das jeweilige Ressort und später ein Restaurant so ziemlich das einzige ist was ich zu sehen bekomme. Das zu Fuss auf Entdeckung gehen fehlt mir und ich will das auch in diese Reise noch einbauen, In Puntarenas kommen wir kurz vor zwölf an, d.h. die Fähre um elf ist schon weg und um zwei fährt die nächste Fähre nach Paquera auf der Guanacaste Halbinsel. Also bleibt uns nichts anderes als einen kleinen Imbiss mit Nachos und Bier zu uns zu nehmen, damit die Wartezeit nicht so lange ist, Das Einschiffen geht recht zügig vonstatten und ich geniesse das Hafenambiente. Pünktlich auf die Minute legt die Fähre ab und die Inseln kommen immer näher. Die Fahrt ist sehr entspannend, so dass wir beide ein wenig einschlafen. Die kleine Anlegestelle in Paquera ist nur ein winziger Punkt, man denkt man landet auf einer unbewohnten Insel dicht bewaldet und scheinbar undurchdringlich. Dieser Eindruck entsteht, da man in Costa Rica nicht an den Strand bauen darf, der soll allen Menschen zugänglich sein (kein privato wie im Tessin) und die Häuser dürfen nicht höher gebaut werden als die Bäume des Regenwalds. Die Strassen hier in Guanacaste sind sehr steil, bald schon werden sie auch zu den alt bekannten Naturstrassen mit mehr Löchern als etwas anderem. Den Weg nach Montezuma finden wir zum Glück ohne Probleme, denn gerade vor der Dunkelheit erreichen wir unser Cabinacolores. Unser Häuschen hat eine Veranda, endlich auch mit Hängematte. Das hervorragende Abendessen im empfohlenen Restaurant geniessen wir fast am Strand von Montezuma, hier hat sich nichts verändert, es ist nach wie vor der Ort mit Platz für Menschen, welche ihre Ideen verwirklichen wollen und keine allzu grossen Ansprüche haben. Es ist toll dass es solche Orte noch gibt,

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Nationalpark Manuel Antonio

Nationalpark Manuel Antonio
Quepos, Costa Rica
Quepos, Costa Rica Das Frühstück in unserem Rio Tico Lodge ist einmalig, alles was das Herz begehrt, und ein Teller voll Früchte ist die Krönung. Schade dass wir schon Abschied nehmen müssen, hier gäbe es noch so viel zu entdecken. Entlang des Flusses führt ein Trail zum Wasserfall, Kajaking wäre auch so toll. Ein Tucan krächzt und wir sehen ihn ganz nahe auf einem Baum, wie um uns auf Wiedersehen zu sagen.. Keen, unser holländischer Gastgeber ist mit seiner Familie, Frau, Sohn und Tochter schon vor acht Jahren nach Costa Rica gekommen. Die Kinder waren noch sehr klein, 2 1/2 Jahre und 2 Monate. Er sieht darin einen grossen Vorteil, denn andere Familien mit Kindern im Alter von etwa 12 – 14 Jahren hätten viel grössere Mühe sich anzupassen, so seien die Kinder einfach hier aufgewachsen, sprechen natürlich fliessend Spanisch und Englisch, neben der Muttersprache Holländisch. Irgendwie sind sie zu beneiden, sie rennen nicht dauernd ihrem Job und anderen Terminen nach, sondern haben Zeit für sich und die Kinder. Natürlich muss auch in Costa Rica gearbeitet werden, aber eben anders. PURA VIDA! Die Fahrt führt uns heute eine relativ kurze Strecke zum Nationalpark Manuel Antonio nahe Quepos. Ich war schon zweimal hier und möchte Peter den kleinen, beschaulichen, mit vielen Tieren besetzte Nationalpark zeigen. Schon die Fahrt zeigt ein sehr touristisches Bild, ich finde nicht einmal mehr „mein“ Hotel, es ist alles so überbaut. Der Eingang in den Park kann auch nicht mehr über den Strand erreicht werden, man muss einen Umweg rund um den Parkplatz und das Hotel nehmen. Dann kann man die Tickets nicht mehr am Parkeingang lösen, sondern muss nochmals zurück um in einem separaten Gebäude zu zahlen. Der Park selber ist nach wie vor wunderschön und wir sehen viele Tiere. Affen, Waschbären, rote Krebse, einige Vögel, von welchen ich die Namen nicht weiss und als krönender Abschluss steht auf einmal ein Hirsch zwei Meter von uns entfernt. Ein besonderes Schauspiel erleben wir als eine ganze Horde Kapuzineraffen (gross und ganz klein) den Weg in etwa drei Meter Höhe überquert. Sie springen von einem langen Ast direkt in den Baum auf der anderen Seite, mindestens 10 von ihnen können wir so beobachten. Der schöne Strand im Nationalpark mit all den Einsiedlerkrebsen und etwa vier Besuchern gehört der Vergangenheit an. Der Strand ist noch, wunderschön, Aber heute am Samstag gibt es wohl so viele Badehungrige wie früher Einsiedlerkrebse. Der schöne Sandweg zurück zum Dorf zeigt die Warnung, dass es sich um ein „dead end“ handle, also ist umkehren angesagt. Wie war das noch? Wer geht nie ein zweites Mal an den gleichen Ort? Man sei doch enttäuscht! Nun der Vergleich mit früher ist etwas enttäuschend, nichts desto trotz habe ich das Wiedersehen mit meinem „Lieblingspark“ sehr genossen. Noch nirgends sonst als in Costa Rica und dem Nationalpark Manuel Antonio habe ich so viel verschwenderische Natur, Tiere, Pflanzen und Blumen in allen Farben angetroffen. Alles ist äusserst gepflegt, die Menschen legen wunderschöne Gärten um ihre Häuser an, es ist eine Pracht. Da Peter nicht im Touristen Rummel bleiben will wird nichts mit dem Strandleben, wir fahren ein Stück weiter Richtung Jaco und fahren in ein Indianerreservat. Auch hier ist die Natur unbeschreiblich, nur sollten wir so allmählich etwas zum schlafen finden für die Nacht. Cabinas welche wir auf dem Weg sehen sind gar nicht so übel und wir bezahlen schon mal für eine Nacht. Das Nachtessen in einem nahe gelegenen Restaurant (für mich Camarones) ist das beste bisher. Die Nacht ist etwas unbequem in dem schmalen, harten Bett, mit Klimaanlage zu kalt, ohne zu heiss, aber auch die geht vorbei, Die Bilder kommen noch, sobald ich wieder wifi habe….

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Lange Fahrt über den Cerro de La Muerte

Lange Fahrt über den Cerro de La Muerte
Savegre, Costa Rica
Savegre, Costa Rica Das Aufwachen in dem wunderschönen Bungalow fällt einfach, das Frühstück auf der Terrasse mit Blick auf den See ist einmalig. Wo kann man sonst umschwirrt von Schmetterlingen und Kolibris frühstücken? Jetzt heisst es aber Abschied nehmen von dem schönen Lodge, denn heute liegt eine lange Fahrt vor uns. Dank meinem I-Pad und seiner Karte finden wir auch problemlos zum Nationalpark Tapanti, den wir auf dem Weg „mitnehmen“ wollen. Eine Strasse führt gemäss meiner Karte durch den Nationalpark und am anderen Ende auf die Trans-Americana, die Strasse 2, welche uns dann über den Cerro de La Muerte zu unserer nächsten Destination in Punkts Mala führen wird. Beim Eingang bezahle ich für die Tickets und bekomme eine Karte mit den Trails. Zum Glück frage ich den Ranger nach der Strasse zum anderen Ausgang. Es gibt keine Strasse, nur einen Trampelpfad von 10 km, welcher nicht offen ist für die Öffentlichkeit, da er viel zu gefährlich sei. Nun dafür reicht die Zeit definitiv nicht, wir müssen zurück über Cartago auf die Strasse 2, was uns nochmals etwa 1 1/2 Stunden kostet. Die Fahrt selber führt uns nun durch Nebel- und Regenwald immer höher hinauf. Das Savegre Tal lassen wir auch links liegen, nicht einmal eine Pause gönnen wir uns, denn um fünf Uhr wird es dunkel und wir wollen den Weg zu unserer Lodge nicht in der Dunkelheit suchen. Es ist auch so ziemlich schwierig den Abzweiger zu finden, dann führt eine Schotterstrasse kilometerweit in den Dschungel. Zum Glück kommt ab und zu ein Wegweiser zum Wasserfall, so dass wir wissen, dass wir richtig sind, Die Rio Tico Lodge ist etwas ganz besonderes, sie besteht aus einer Rezeption und Zelten. Diese Zelte stehen auf Holzfundamenten, haben eine kleine Terrasse mit zwei Stühlen und einem Tisch, Elektrisch und ein fest gebautes Bad mit WC und Dusche im hinteren Teil. Dabei fällt der Regen immer stärker aufs Zeltdach, die Leute sind aber froh dass es regnet, denn offensichtlich hat die Regenzeit in diesem Jahr viel zu wenig Wasser gebracht, man macht sich schon Sorgen. Zum Abendessen fahren wir mit dem Auto ins nur 150 m entfernte Restaurant El Pavon, da es wie aus Kübeln schüttet. Endlich gibt es typisches Costa Rica Essen zu typischen Preisen. Reis, Kochbananen und für mich Salat und Fisch, für Peter Huhn mit Papa Fritas (Pommes Frites, und natürlich eine Flasche Rotwein, alles für CHF 40. In der gemütlichen Launch der Rezeption unserer Lodge sitzen wir noch bei einem Drink, bevor auch dieser Tag zu Ende geht.

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Cartago Basilika und Bungalow auf Kaffeeplantage

Cartago Basilika und Bungalow auf Kaffeeplantage
Cachí, Costa Rica
Cachí, Costa Rica Heute nehmen wir Abschied von Patrick und seinem Casa Leon, ein Taxi bringt uns nach dem Frühstück und der Planung der Weiterreise zum Auto Vermieter am anderen Ende der Stadt. Die Formalitäten nehmen ein wenig Zeit in Anspruch, aber bald kann es losgehen in unserem Vierrad Auto. Der Weg durch San José ist relativ rasch gefunden, obwohl wir etwa zweimal eine Zusatzschleife fahren. In Cartago finden wir einen Parkplatz, welchen wir überteuert bezahlen wie wir feststellen, auf dem uns abgegebenen Ticket steht ein viel niedriger Preis, aber dafür schaut der junge Mann auf unser Auto. Selbstverständlich binde ich mir meinen Bauchgurt mit Pass und den restlichen Bank- und Kreditkarten um, obwohl ich eher ab- als zunehmen sollte, Die alte Basilika steht als Ruine am Platz. Ein Erdbeben hatte sie verwüstet. Ein wunderschöner Garten ist zwischen den Mauern angelegt. Der Spaziergang zur Basilika führt entlang der Hauptstrasse mit viel Verkehr, einigen Sodas (kleinen Restaurants) und verschiedenen Geschäften. Die Basilika zeigt sich fast ohne Touristen und beim eintreten kommt mir wieder in den Sinn, wie die Gläubigen hier auf den Knien durch den Mittelgang zum Altar „gehen“ um den Segen der Heiligen Maria zu erhalten. Die Basilika selber ist sehr speziell, ganz anders als andere katholische Kirchen die ich kenne. Sie ist der grösste Wallfahrtsort für Katholiken in Costa Rica und es ist ganz speziell die Gläubigen an diesem schönen Ort zu beobachten. Ein Fruchtshake aus Ananas, Mango und Orangen ist unser Mittagessen. Die Fahrt geht weiter nach Cochi, einem kleinen Ort an einem See inmitten der regenreichsten Region von Costa Rica, hier fällt pro Jahr 7.5 m Regen. Das Tal ist wunderschön, die Berge rundherum Regenwald so weit das Auge reicht. Wir haben in der Kaffeeplantage im Ressort „Boutique Hotel La Casona Del Cafetal“ ein Bungalow reserviert. Die Bewertung ist ausgezeichnet und der Preis durchaus bezahlbar, da es heute Rabatt gibt. Wir erfahren, dass es sich bei diesem Ressort um eine Art Hochzeits-Ressort handelt. An den Wochenenden ist es immer ausgebucht mit grossen Hochzeitsfeiern, unter der Woche scheinen wir diesmal die einzigen Gäste zu sein, nichts desto trotz, das Bungalow ist wunderschön und liegt in einem traumhaften Garten. Wir geniessen die Zeit nach der Fahrt auf der Terrasse mit Blick in die blühende Natur. Die Frage bleibt noch, wollen wir im Ressort zu Abend essen oder doch in den kleinen Orten rundherum einkehren? Wir wollen noch ein wenig schauen wo wir hier genau gelandet sind, also entschliessen wir uns für die zweite Variante, wir fahren durch den Ort Cochi und müssen erkennen dass es keinerlei Restaurant gibt, einige Supermärkte und eine Bäckerei sind aber vorhanden, also werden wir heute Abend unser schönes Bungalow geniessen und uns etwas einkaufen. Brot und Käse, eine Papaya und Wein genügen durchaus für einen gemütlichen Abend. Nun sitzen wir in der Küche und planen den morgigen Tag. Was wird er uns wohl Neues bringen?

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Kaffeeplantage – Vulkan Poas – La Paz Wasserfall

Kaffeeplantage – Vulkan Poas – La Paz Wasserfall
San José, Costa Rica
San José, Costa Rica Heute vor einem Jahr – wir haben Grund zum Feiern.
Der Morgen beginnt sehr früh, bereits um 5.55 Uhr müssen wir vor dem Hotel stehen für unsere Combo-Tour die wir gebucht haben. San José haben wir schon von allen Seiten gesehen, wie es in den Reiseführern steht. Zunächst die übliche Tour zu den verschiedenen Hotels um alle Teilnehmer einzusammeln (wie ich das liebe !), danach fahren wir zu einer riesigen Kaffeeplantage von 6’000 Hektaren, wo wir ein typisches Frühstück mit Reis, Bohnen, Eiern und Tortillas erhalten, Früchte gehören auch dazu. Auf das Reis mit den Bohnen verzichte ich gerne, da meine Erfahrungen von früheren Jahren mir gezeigt hatten, dass das eine unerträgliche Mischung für meinen Bauch ist. Die anschliessende Führung durch die Plantage geht ein wenig durch die vielen Kaffeeböume, durch die Hallen mit der Verarbeitung und zeigt auch alte Maschinen aus früherer Zeit. Die Kaffee Ernte ist nach wie vor Handarbeit und ich denke an Grossi, welche wohl in einer ganz ähnlichen Plantage „Kaffeebohnen geschlitzt“ hat (Insiderwissen). Die Blumen- und Pflanzenpracht in der Anlage ist zu bewundern. Die Fahrt im Bus geht weiter zum Vulkan Poas, der heute, ganz aussergewöhnlich, sich von seiner besten Seite zeigt, ganz ohne Nebel und Wolken. Der Spaziergang zum Krater ist kurz und der Schwefelgeruch nimmt zu. Beim Krater selber sollte man nicht länger als 20 Minuten verweilen, da die Schwefel Dämpfe wirklich konzentriert sind. Alberto unser Guide zeigt uns den längeren Weg zurück zum Eingang, über den zweiten Kratersee, es sei aber nur für junge Leute, es gäbe 85% Steigung ? zu bewältigen. Nun, obwohl ich nicht mehr 20 bin möchte ich unbedingt den Trail von einer Stunde machen, ich weiss ja noch aus früheren Jahren, dass dies sehr gut zu bewältigen ist. Ich marschiere los, mit Peter vereinbare ich den Treffpunkt, und ich geniesse es in vollen Zügen. Dieser Nebelwald, ein klein gewachsener Regenwald mit Urwaldriesen welche ein Dach über den gut gepflasterten Weg bilden. Keine nennenswerte Steigung, vielleicht mal 200 Meter Treppenstufen, alles kein Problem und obwohl ich für Fotos immer wieder stehen bleibe mache ich die „Gewaltstour“ in 35 Minuten. Weiter geht die Fahrt im Bus zum La Paz Wasserfall Garten. Alles noch viel grösser und besser ausgebaut als ich es von meiner ersten Reise nach Costa Rica in Erinnerung habe. Die Schmetterlinge fliegen jetzt nicht mehr einfach frei im Regenwald herum sondern sind in einem Haus untergebracht, die Ausstellungen über die verschiedenen Arten von Käfern, Spinnen und Schmetterlingen ist sehr schön gemacht, jedoch habe ich ein wenig Mühe all die schönen Exemplare mit Stecknadeln aufgespiesst zu sehen. Der Weg führt weiter durch das schöne Gelände zu Käfigen mit Ozelot, Pumas und Jaguaren, welche hier sind um in kurzer Zeit ausgewildert zu werden, Schlangen, Frösche und natürlich die verschiedenen Wasserfälle begegnen uns auf dem Weg. Immer wieder schön ist es dem tosenden Wasser zuzusehen, inmitten dieser grünen Natur. Inzwischen hat der Regen eingesetzt und wir erleben den richtigen „Regenwald“. Lunch gibt es vom Buffet in einem der Restaurants, nichts besonderes, einfach etwas zu essen…. Die Fahrt zurück nach San José wird zu einem Geduldspiel, der Verkehr am Abend ist unglaublich, aber irgendwann werden wir in der Nähe unseres Hotels abgesetzt und wir gehen direkt zum Argentinier um etwas zu essen. Ich selber bin ziemlich müde, nicht wegen der „anstrengenden“ Tour, sondern weil es für mich inzwischen gefühltes 3 Uhr morgens ist, sogar für hiesige Verhältnisse gehe ich früh schlafen. Ein ereignisreicher Tag mit vielen Eindrücken liegt hinter uns.

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