Helene Inderbitzin

Helene Inderbitzin

Bamboo Train again

Bamboo Train again
Krong Battambang, Cambodia
Krong Battambang, Cambodia Die grösste Touristenattraktion in Battambang ist und bleibt der Bambuszug welcher etwa eine halbe Stunde durch die Reisfelder fährt. Gleich am Morgen fahren wir mit einem Tuck Tuck zur Station, wir sind fast die ersten. Ein Ticket kostet fünf USD was durchaus im Rahmen liegt. Dieser Bambuszug hält am „Endbahnhof“ in einem kleinen Dorf und wie das letzte Mal stehen da viele Mädchen mit ihren selbst gemachten Armbändern und wollen diese natürlich verkaufen. Eine Ziegelei weiter hinten im Dorf mit einem Brennofen können wir besichtigen. Da wir direkt vom Frühstück hierher gekommen sind mögen wir auch nichts trinken oder essen. Somit fahren wir bald wieder zurück. Jetzt kommen uns all die anderen Touristen entgegen und wir müssen zweimal aussteigen, um unser Gefährt von den Schienen zu nehmen, damit die anderen auf dem einen Gleis durchfahren können. Es ist auch zum zweiten Mal lustig auf diese ungewöhnliche Art zu fahren. Wie man uns erzählt ist in zwei Jahren geplant die Schienen auszuwechseln und für eine Eisenbahn von Battambang bis Phnom Penh zu nutzen, welche es schon lange nicht mehr gibt. Das gleiche hat man mir aber vor drei Jahren schon erzählt, hier gehen die Uhren wohl einfach langsamer. Es wäre auch schade wenn es diesen Bambuszug nicht mehr gäbe. Mit dem Fahrer vom Guesthouse fahren wir nun weiter Richtung Norden. Er zeigt uns viele Dinge. Wir besuchen lokale Handwerker; wir sehen zum ersten Mal wie aus den Blüten einer bestimmten Palme Palmwein abgezapft und gegärt wird. Natürlich probieren wir und Peter kauft eine Flasche. Der Guide führt uns auch auf die Killing Fields, Schauergeschichten die man sich nicht in den schlimmsten Träumen vorstellen kann, hier waren sie Wirklichkeit. Wir schauen zu wie Sticky Rice in den Bambusstangen über dem Feuer gebraten wird, wir sehen wie Reispapier für Frühlingsrollen gefertigt und getrocknet wird. Besonders imponiert uns ein Mädchen, welches Millimeter dünne Scheiben von den Bananen abschneidet um diese auf einem Bambusbrett zu trocknen. Die Fertigung des Reisweins darf natürlich auch nicht fehlen, Peter gibt gute Ratschläge wie sie das besser machen könnten, aber ich glaube dass das nicht so gut ankommt, obwohl ich die Worte nicht verstehe welche der Guide mit dem Reisbauern wechselt. Peter probiert sogar von dem Reiswein in welchem eine Kobra eingelegt ist. Ein altes Khmer Haus kann auch besichtigt werden, der Besitzer spricht Französisch und zeigt uns alles. Die Bauweise ist in etwa die gleiche wie in unserem privaten Garten in Siem Reap. Irgendwann dazwischen gehen wir in der Stadt eine Kleinigkeit essen, vor allem um etwas zu trinken, Eine riesige Chili Farm liegt auf dem Weg zum Tempel auf dem Berg, auch diese und eine Pilzzucht können noch besichtigt werden. Jetzt gegen Abend ist es aber Zeit zu den Bats zu fahren. Ich wusste zunächst nicht mehr was Fledermäuse auf Englisch heißt, eben bats (kommt von Batman !!). Nur ist es mit 35 Grad schon den ganzen Tag viel zu heiss für Peter, was er immer wieder einfliessen lässt, und wir entschieden uns die Fledermäuse für morgen Abend aufzusparen und jetzt im Ressort ein Bad zu nehmen. Alle Gäste scheinen noch auswärts zu sein, so dass wir es uns am Swimmingpool gemütlich machen. Etwas essen mag ich heute nicht mehr und sollte ich Hunger bekommen habe ich mein halbes Sandwich nach Khmer Art die ganze Zeit seit dem Mittagessen mitgenommen. Und zudem ersetzt ein Fruchtshake eine ganze Mahlzeit.

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Emotionaler Abschied und Fahrt nach Battambang

Emotionaler Abschied und Fahrt nach Battambang
Krong Siem Reap, Cambodia
Krong Siem Reap, Cambodia Heute gönnen wir uns ein ausgiebiges Frühstück, etwas später als sonst, denn wir werden erst um 13.00 Uhr von der Bus Company abgeholt um nach Battambang zu fahren. Wir dürfen unser Zimmer bis 13.00 Uhr benützen und müssen nicht schon um 12.00 Uhr alles draußen haben. Trotzdem begeben wir uns einiges früher in die Lobby um im Restaurant noch etwas zu trinken und dann auch gleich zu bezahlen. Für Peter ein Bier, für mich einen Iced Cappuccino, wie groß ist die Überraschung: auf einmal stehen Minea und Kim neben uns und übergeben uns Gastgeschenke. Ein kleiner Korb mit Kampot Pfeffer und ein silberner Apfel als Schale mit Deckel. Wie freue ich mich über diese Souvenirs, das bedeutet mir viel mehr als wenn ich die gleichen Dinge im Markt gekauft hätte. Wie immer werden wir in interessante Diskussionen über das Land, die Kultur und die Probleme Kambodschas verwickelt. Beide sprechen hervorragend Englisch, es ist eine Freude so immer wieder Neues über das besuchte Land zu erfahren. Jetzt heißt es aber Abschied nehmen, ich werde von der Kleinen an der Rezeption umarmt und alle kommen mit auf den Parkplatz um uns zum Abschied zu winken. Gerne komme ich wieder in dieses besondere Hotel, welches sich bemüht die spezifische Kunst der Khmer in ihren Hotels etwas aufleben zu lassen. Die Menschen hier sind so besonders zuvorkommend und freundlich, es hat gar nichts mit einem aufgesetzten Getue zu tun. Das ist echt und man fühlt sich als verlasse man Freunde. Kim kennt Battambang, seine Frau kommt von da und er ruft in der Sangker Villa an um sicherzugehen dass meine Reservierung noch aktuell ist. Ich hatte jedoch schon Kontakt mit Caroline von der Sangker Villa per SMS, man wird und in Battambang an der Busstation mit einem Tuck Tuck erwarten. Und so ist es auch, nach ca. 3 Stunden Fahrt erreichen wir Battambang und ein netter Fahrer mit sehr guten Englischkenntnissen holt uns ab. Die Stadt scheint grösser als ich sie in Erinnerung habe aber einige Ecken erkenne ich wieder. Wir werden auf die ruhigere Seite des Flusses gebracht in einer hinteren Nebenstraße befindet sich die Sangker Villa. Freundlich werden wir von Caroline begrüßt und direkt in unser Zimmer geführt. Wie schön, ganz einfach aber sehr hübsch, im Innenhof gibt es sogar eine Bar und einen Swimmingpool. Hier lässt sich gut sein. Unsere erste Begegnung ist mit Australiern welche im Weingebiet wohnen wo wir auch hinfahren. Wir werden die Kontaktdaten austauschen, vielleicht ergibt sich ein Wiedersehen im Oktober. Ein Spaziergang über die Brücke in ein Restaurant, welches Peter herausgesucht hat, Abendessen, diesmal sehr günstig, und wieder zu Fuß zurück zur Villa, Peter möchte noch schwimmen und am Pool einen Wein trinken, RICHTIG Ferien.

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Tonle Sap Lake

Tonle Sap Lake
Krong Siem Reap, Cambodia
Krong Siem Reap, Cambodia Gestern nach unserem Abend mussten wir uns bereits von Wolfgang verabschieden, da er heute früh nach Krabi fliegt. Ein Abschied bedeutet immer wieder loslassen, ob von Menschen oder Orten, das ist das was das Reisen spannend und abwechslungsreich macht, es ist aber auch immer ein wenig traurig. Der Tuck Tuck Fahrer kommt direkt vom Flughafen zu unserem Hotel um mit uns zum Tonle Sap Lake zu fahren, er will uns unbedingt sein Haus dort zeigen und die Gegend erklären. Warum nicht, Peter war noch nicht da, und ich stelle mich darauf ein, dass es nicht viel Wasser im See geben wird. Die Fahrt zur Schiffstation dauert etwa 30 Minuten und führt durch Dörfer und Reisfelder, viele Felder liegen brach, da es jetzt während der Trockenzeit zu wenig Wasser hat. Die Tickets für die Schifffahrt scheinen mir mit 60 USD sehr teuer, aber was will man machen, die Leute hier nehmen das Geld von den Touristen während der kurzen Saison und tatsächlich sind in den letzten drei Jahren die Preise mindestens um das doppelte angestiegen. Schade ist nur dass dieses Geld nicht gerecht verteilt wird,, es gibt immer noch ganz viele arme Menschen hier und hier sehe ich besonders gut die negativen Auswirkungen des Tourismus. Einerseits bringt er Geld ins Land, andererseits gibt es gerade in Siem Reap zu wenig Wasser für all diese Hotels und ihre Gäste, welche duschen,schwimmen im Pool und täglich frische Handtücher benutzen. Den Einheimischen wird hier, wie ich gehört habe, das Wasser rationiert, sie können nur morgens von 6 – 8, mittags und abends Wasser beziehen. Was für eine Tragik. Ich mache mir echt Gedanken was es heißt respektvoll zu reisen. Ich war immer der Ansicht, dass ich die Kultur und die Gebräuche in den jeweiligen Ländern interessiert beobachte, respektiere und mich danach verhalte, aber genügt das? Die Bootsfahrt auf dem schlammigen Tonle Sap See ist insofern interessant, als wir die schwimmenden Dörfer sehen mit der Schule, der Kirche und den Geschäften zum einkaufen. Auch Restaurants mit Krokodil- und Fischfarm hat es. Alles nichts besonderes, wenn es denn nicht schwimmende Häuser wären, welche je nach Wasserstand weiter hinaus in den See gezogen werden und dort wieder als „Dorf“ zusammenstehen, Eine Unterbrechung gibt es noch, beim Ablegen von einem Restaurant geht der Anlasser des Boots kaputt und Peter hilft ihn wieder in Gang zu setzen. Nun will uns der Boy noch sein Haus zeigen wo er mit der Familie der Schwester, dem jüngeren Bruder und der Mutter wohnt, wir werden gebeten auf dem Fußboden Platz zu nehmen. Und jetzt erzählt uns der Boy erneut wie arm sie seien, dass seine Mutter immer wieder ins Krankenhaus müsse und dass er nie Ferien habe, er müss immer arbeiten. Dauernd drückt er mit dieser Masche auf die Tränendrüsen, alles um eventuell Geld, mehr als ein Trinkgeld, zu erhalten. Dabei haben wir vorhin seinen Bruder mit einer neuen großen Maschine (Motorrad) gesehen und seinen anderen Bruder kennen wir bereits, er besitzt drei Tuck Tucks, welche er an Fahrer vermietet. Sicherlich ist das Leben hier mit unserem nicht vergleichbar, aber ich habe etwas dagegen wenn man uns so offensichtlich „ausnehmen“ will, heute ist es jetzt einfach einen Tag zuviel an welchem wir seine Geschichten und sein Gejammer wegen Geld anhören müssen. Bei unserem Hotel angekommen geben wir unserem Boy den vereinbarten Betrag und ein Trinkgeld und verabschieden uns von ihm. Ich bin ziemlich müde und buchr mir gerne im Hotel ein Massage Package, da ich heute mal Zeit habe, in 25 Minuten doll ich zur Rezeption kommen. Leider sei noch nicht alles bereit man würde mich im Zimmer anrufen. Also wieder ins Zimmer und warten. Nach etwas mehr als einer Stunde verleidet es uns und wir entscheiden uns im Zentrum einen Massagesalon zu besuchen. Peter wartet gegenüber in der Bar, wo wir uns anschließend treffen. Ein Bummel durch die Straßen, Apero und Abendessen in einem tollen Steakhouse, so geht auch dieser letzte Abend in Siem Reap dem Ende zu.

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Minitrecking und ein unvergesslicher Abend

Minitrecking und ein unvergesslicher Abend
Krong Siem Reap, Cambodia
Krong Siem Reap, Cambodia Wie üblich starten wir mit einer Tuck Tuck Fahrt, diesmal mit dem Bruder unseres Boys, welcher eine größere und stärkere Maschine hat. Wir fahren wieder durch den Angkor Park und etwa zwei Stunden weiter bis zum Kulen Nationalpark. Hier oben soll es einen Wasserfall mit einem Becken zum schwimmen geben. Obwohl wir nicht vorbereitet sind auf eine Treckingtour, wir tragen Sandalen und nur Wolfgang hat etwa Wasser mit, machen wir uns auf den Weg. Die Wanderung geht schon bald durch ein steiles, trockenes Flussbett und Peter geht bald wieder zurück um bei einem Bier auf uns zu warten. Bei dieser Hitze ist das bergaufgehen über all die Wurzeln und Felsblöcke doch recht anstrengend, aber unterwegs hören wir wunderbare Geräusche aus der Natur. Tier-, vor allem Vogelstimmen bezaubern uns. Der Regenwald ist hier recht licht, offensichtlich primärer Regenwald. Auf jeden Fall sind wir froh das wir nicht die 12-stündige Treckingtour (mit Fahrt) gebucht haben. Uns reichen heute die etwa zwei Stunden. Auf dem Kulenberg angekommen sehen wir zwar spannende Gletschermühlen und einige braune Pfützen mit einem kleinen Rinnsal, welches man auch mit sehr gutem Willen nicht als Wasserfall bezeichnen kann, geschweige denn ist da genug Wasser zum schwimmen. Wie wir am Abend erfahren hätte uns ein Guide den Weg zum Wasserfall zeigen können, welcher weiter unten sei. Wir haben jedoch keinen Weg entdeckt, nun das macht nichts, die Wanderung an sich war schön und es hat gut getan. Auf dem Weg zurück besuchen wir noch einen ganz speziellen Tempel mit besonders gut erhaltenen Reliefs. In einem Restaurant machen wir eine kleine Pause, vor allem aus dem einen Grund dass unser Fahrer wieder einmal ein richtiges Essen bekommt. Das sei nämlich einer der Gründe, weshalb heute der Bruder mit uns fährt, weil wir gestern unserem Boy das Mittagessen bezahlt haben. Etwas früher als sonst gelangen wir zum Hotel und verabreden uns mit Wolfgang für später. Ein wenig schwimmen im Pool und relaxen auf einem Liegestuhl tut auch mal ganz gut, denn tatsächlich habe ich seit langem wieder einmal einen Muskelkater in den Beinen. Die vielen Treppen gestern und die Treckingtour heute haben dazu geführt. Die Zeit vergeht wie im Flug und schon müssen wir uns bereit machen für meine Überraschung, welche inzwischen schon fast keine mehr ist. Ein besonderer Abend bricht an, wie es dazu gekommen ist? Ganz einfach – Minea hat uns bei unserer Ankunft gefragt ob wir irgend einen besonderen Jahrestag zu feiern hätten, er könnte für uns jeden erdenklichen Event organisieren. Seine Frage war auch, ob wir sonst Wunsche hätten, was wir gerne sehen würden. Ich nannte meinen Wunsch hier eine Show mit traditionellen Tänzen zu sehen. Minea schilderte in allen Farben wie er ein privates Dinner mit Show in einem Garten organisieren könnte. Peter will es sich überlegen und verhandelt am ersten Abend per whatsapp mit Minea über den Preis. Natürlich ist es den beiden Herren zu teuer, man kann ja auch für zehn Dollar etwas essen … ( die Getränke werden wie üblich nicht dazu gezählt). Für mich steht jedoch fest, so etwas Besonderes will ich erleben, ich sammle Erlebnisse, nicht Güter und irgendwie werde ich das schon bezahlen können, obwohl mein Konto im Moment ziemlich leer ist, wozu gibt es Kreditkarten? Ganz im Geheimen buche ich bei Minea den Event für uns. Wir treffen uns in der Lobby, freundlich begrüßt von Minea, der Fahrer stehe schon vor dem Hotel bereit. Meinen Begleitern spreche ich die Einladung zu diesem Abend als unser gemeinsames Geburtstagsgeschenk aus. Wir haben zwar alle noch lange nicht Geburtstag, aber man soll die Feste bekanntlich feiern wenn sie fallen, die Fahrt durch den Verkehr der Stadt dauert etwa eine Viertelstunde. Ganz versteckt in einer Seitengasse hält unser Wagen vor einem Tor, die Wagentüren werden uns geöffnet, wir steigen aus. Das Tor geht auf und wir stehen vor einem Lichterglanz. Überall im Garten gibt es Fackeln und Kerzen. Alles ist beleuchtet. Der Garten selber und die zwei traditionellen Khmer Häuser sind wunderschön. Ich komme mir vor wie im Traum. Ich hatte es mir schön vorgestellt, aber das übertrifft meine Erwartungen bei weitem. Zunächst werden uns kalte Tücher gereicht, ein Glas Champagner, welches immer wieder gefüllt wird, darf nicht fehlen und dazu erfahren wir mehr über die Kultur und die Architektur der Häuser und Gärten. Kleine Häppchen, wunderschön auf einer Etagere aus Holz angerichtet, erwarten uns. Wir dürfen das Haus besichtigen. Alles ist mit Ironwood und Redwood gebaut. Schöne Schnitzereien zieren die Geländer, Türen und Balustraden. Ein Traum! Eine Musikgruppe umrahmt das ganze mit leiser Musik auf den traditionellen Instrumenten. Ich komme mir vor wie im Film, jetzt werden wir an den Tisch gebeten der mit Lotusblüten und Kerzen dekoriert ist. Zur Vorspeise wird uns Weisswein kredenzt. Jetzt kommen die Apsaratänzerinnen auf die eigens aufgestellte Bühne um einen ersten Tanz aufzuführen. Unser mehrgängiges königliches Menü, mit dem passenden Wein, umrahmt von Musik und Tanz, in diesem traumhaften Garten, so etwas kann man sich wirklich nur im Traum vorstellen, und jetzt sitze ich hier mit zwei lieben Menschen und es ist Wirklichkeit. Bei guten Gesprächen geht auch dieser Abend viel zu schnell vorbei, aber ich bin sicher, dieses besondere Erlebnis wird uns allen in schönster Erinnerung bleiben. Ich danke dem Schicksal wieder einmal dass ich die Möglichkeit habe jetzt hier zu sitzen und einfach nur zu genießen,

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Tempel, Tempel und zum Schluss Angkor Wat

Tempel, Tempel und zum Schluss Angkor Wat
Krong Siem Reap, Cambodia
Krong Siem Reap, Cambodia Wie gestern besprochen holt uns Wolfgang mit einem Tuck Tuck ab und wir fahren zunächst zu der riesigen Anlage, welche neu errichtet wurde, um die Tickets für den Angkor Park und die Tempel zu kaufen. Es ist Wahnsinn, da stehen Busse, Autos und Tuck Tucks ohne Ende. Es hat scheinbar Hunderte von Menschen welche jetzt gerade ihre Tickets kaufen wollen. Es dauert eine Weile bis wir mit unserem Pass, mit Foto, wieder zu unserem Tuck Tuck Fahrer kommen und endlich weiterfahren können. Schon jetzt reift in mir der Gedanke, dass ich wohl zum letzten Mal diese Tempel besichtigen werde, so schön und eindrucksvoll sie auch sind, diese Menschenmassen, sind nicht mein Ding. Unser Fahrer bringt uns zuerst zum Banteay Kdei Tempel was sich als gute Variante zeigt, da vermutlich ein Großteil der Touristen mit Angkor Wat beginnt und es dort jetzt einfach zu voll ist, hier können wir in aller Ruhe unseren ersten Tempel besichtigen, die vielen Steinmetzarbeiten bewundern und immer wieder neue Ansichten fotografieren. Es ist schon gewaltig was die Menschen hier zu einer Zeit aufgebaut haben, in welchen es noch keine Baumaschinen gab. Wenn man sich vorstellt dass damals etwa 80 – 100’üüü Menschen gearbeitet haben um so eine eigentliche Tempelstadt aufzubauen. Der Park nach dem Eingangstor erweist sich als eigentlicher botanischer Garten. Viele Bäume sind mit den lateinischen Namen und den Namen in der kambodschanischen Sprache beschriftet und natürlich sehen wir mit Wolfgang viele Orchideen. Es gibt eine einzige Palme auf welcher Orchideen überhaupt wachsen, und solche stehen hier. Auch endemische Bäume entdecken wir. Weiter geht die Fahrt zum Ta Phrom welcher mir mit den von Bäumen überwachseneren Ecken in Erinnerung ist, aber bereits jetzt hat es so viele Menschen dass es oft kein Durchkommen gibt, man muss in einer Kolonne warten bis man zu einem Aussichtspunkt kommt. Fotos ohne Trauben von Menschen sind hier kaum möglich, trotzdem ist es natürlich eindrücklich. Hier können wir außen rum durch den Wald zurück zum Eingang und zu unserem Tuck Tuck Fahrer gelangen. Es ist schon fast Mittag, obwohl wir keinen Hunger haben setzen wir uns jetzt in eines der kleinen Restaurants, denn bei dieser Hitze brauchen wir dringend etwas zu trinken. Ein Früchteteller ist auch sehr erfrischend. Die Aussicht vor uns zeigt einen Tempel, dessen Namen ich noch nicht herausgefunden habe, welcher steil in den Himmel ragt. Wolfgang und ich entscheiden uns, dort hinauf zu klettern und die Sicht von oben anzusehen, zunächst bin ich noch vernünftig, es ist so steil und es hat nur ganz enge, hohe Stufen, dass ich sage, rauf komme ich da, aber wieder runter? Wolfgang sagt dass es an der Seite viel einfacher sei, dort hat es tatsächlich eine Holztreppe über den steilen Stufen angebracht. Das geht natürlich, und jetzt die nächste Stufe rauf, diesmal über steile Steinstufen, welche aber etwas breiter für meine Füße sind, nur die Hände verbrenne ich mir an dem heißen Stein, denn ohne Festhalten kommt man hier einfach nicht rauf. Noch eine weitere Treppe geht es bis zuoberst, auch das schaffe ich und kann mit Wolfgang die Aussicht von oben genießen. Jetzt kommt der Abstieg. Vorsichtig und langsam steige ich rückwärts die oberste Treppe des Tempels hinunter. Jetzt schaue ich nach unten, da ich die Holztreppe suche, welche ich bereits hier wähne. Weit gefehlt. Es geht einfach nur runter, ich sehe keine Stufen und schon gar kein Ende dieser langen Treppe, einfach nur Abgrund und je mehr ich da runter schaue je schlimmer wird meine Höhenangst. Ich komme da nicht runter. Wir suchen einen anderen Weg, den gibt es einfach nicht. Nette Menschen wollen unten einem Guide sagen, dass ich da oben stehe und nicht runter komme. Ich hoffe auf ein Seil, mit welchem man mich sichern könnte. Eine nette kleine Dame von hier kommt um mir zu helfen, aber ein Seil gibt es nicht. Also muss ich ganz einfach und als ich dann die erste Stufe genommen habe und nicht mehr nach unten sehe, sondern nur jeweils versuche die nächste Stufe zu ertasten, geht es natürlich, ich schäme mich, dass ich so ein Theater mache. Meine Hände verbrenne ich mir noch mehr an den heißen Steinen, aber wenigstens bin ich jetzt bei der Holztreppe mit Geländer angelangt und das ist jetzt ein Kinderspiel, wie erleichtert ist auch Wolfgang, dass ich da endlich runter bin. Jetzt etwas trinken, bevor es weiter geht, Der Bayon Tempel ist unser nächstes Ziel. Auch hier wunderschöne Reliefs mit Apsaratänzerinnen, aber inzwischen gehen etwas schneller durch die Tempelanlage. Jetzt die Krönung des heutigen Tages – Angkor Wat – mit seiner eindrücklichen Silhouette hinter dem Seerosenteich. Inzwischen ist es vier Uhr nachmittags und die Menschenmassen halten sich in Grenzen. Zum zweiten Mal in meinem Leben gehe ich durch diese riesige Anlage mit den schönen Säulen und Reliefs. Auch hier ist der „Gipfel“ nur über eine lange steile Treppe zu erreichen, welche hier aber mit Geländer über die alten Steinstufen errichtet ist. Die Aussicht ist schön, auf jeder Seite erblickt man eine andere Dimension. Auch diese Treppe gehe ich vorsichtig und rückwärts runter, aber ich bin eigentlich froh dass ich jetzt nochmals die Möglichkeit habe zu sehen dass ich es doch kann und noch nicht „zu alt“ bin. Bis zum Eingang zurück dauert es eine Weile und jetzt haben wir genug Tempel gesehen, wir besprechen in einem Restaurant mit dem Tuck Tuck Fahrer was wir morgen unternehmen könnten damit wir etwa um 15.00 Uhr zurück im Hotel sind, denn danach habe ich eine Überraschung für meine beiden Herren vorbereitet. Das Abendessen im Petit Temple Ressort von Wolfgang schmeckt ausgezeichnet und danach bin ich froh ins Beet zu kommen. Ein recht anstrengender Tag liegt hinter uns.

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Auf Wiedersehen Laos – willkommen in Kambodscha

Auf Wiedersehen Laos – willkommen in Kambodscha
Krong Siem Reap, Cambodia
Krong Siem Reap, Cambodia Früh um 4.30 Uhr geht der Wecker, da wir um 5.00 Uhr bereits zum Flughafen in Vientiane gefahren werden sollen. Ohne Frühstück Unternehmen wir die kurze Fahrt und können auch bald einchecken. Wir sind natürlich viel zu früh da, Vientiane hat nur einen kleinen Flughafen mit nur einem Gate zum abfliegen, der erste Flug geht nach Pakze noch in Laos. Dort müssen wir umsteigen um ganz rasch durch die imigration mit Passkontrolle geschleust zu werden. Gleich darauf können wir wieder über das Flugfeld zu unserem Flieger gehen. Eine gute Stunde später landen wir in Siem Reap und werden dort vom Fahrer des Memoire Siem Reap Hotels erwartet. Auch hier dauert die Fahrt zum Hotel nicht lange. Wir werden sehr zuvorkommend empfangen, natürlich mit Welcome Drink und vielen Erklärungen was wir hier alles unternehmen könnten. Minea der Sous Chef möchte uns unbedingt statt des gebuchten Doppelzimmers eine Suite vermieten. Ich gehe mir eine Suite anschauen und finde sie wirklich sehr schön. Also lasse ich Peter handeln, bis wir für einen Aufpreis von CHF 100 für vier Nächte diesen Ballsaal als Zimmer beziehen können. Luxus pur, welchen wir eigentlich nicht brauchen, aber trotzdem sehr angenehm und ein besonderes Feeling ist. Gleich im Hotel können wir Tickets für das Nationalmuseum kaufen, unser erstes Ziel heute. Dieses Museum ist wirklich ein Besuch wert. An den Ausstellungsraum der 1000 Buddhas kann ich mich noch besonders gut erinnern. So geht dieser Nachmittag langsam dem Ende entgegen und jetzt fahren wir mit dem Tuck Tuck zum „old market“. Ein wenig durch den Markt geschlendert und jetzt suchen wir so langsam da Hotel Petit Temple Suite & SPA, denn dort wohnt Wolfgang seit zwei Tagen. Wenn wir versucht hätten unsere Reisepläne aufeinander abzustimmen hätte das wohl nie geklappt, aber so, per Zufall, dank Facebook sehe ich es überhaupt, sind wir zur gleichen Zeit in Siem Reap und die Tempel wollen wir uns gemeinsam anschauen. Bei einem Abendessen besprechen wir den Verlauf des morgigen Tages, auch sonst gibt es viel zu erzählen. Der erste Tag in Kambodscha ist schon vorbei, ich freue mich auf morgen.

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Ein Tag für mich

Ein Tag für mich
Vientiane, Laos
Vientiane, Laos Heute bleibt nur noch das Museum und Peter will es am Nachmittag besuchen, damit wir anschließend gleich zum Abendessen ins Zentrum gehen können. Ich selber habe aber Lust ein wenig zu gehen, also mache ich mich zu Fuss auf um ins Zentrum zu einem Friseur zu gehen. Diejenigen hier in der Gegend haben geschlossen oder waren gestern schon nicht bereit mich zu bedienen. Wie üblich sehe ich die Strassen, Geschäfte und Menschen ganz anders als wenn ich einfach mit einem Tuck Tuck oder einem Auto daran vorbei fahre. Ich sehe Frauen in einem Blumengeschäft, welche schöne Sträusse binden und diese am Strassenrand ausstellen. Ich sehe Kinder in ihren Schulkleidern auf dem Weg in die Schule, die meisten gehen ganz gesittet, zusammen mit Freunden, andere fahren mit dem Fahrrad oder sogar mit dem Motorbike. Der Verkehr ist riesig und über die Strasse zu kommen gleicht einem Abenteuer. Alle fahren drauflos, niemanden interessiert es ob da jemand steht und gerne auf die andere Strassenseite wechseln würde. Auf den Trottoirs stehen Autos und Motorräder, wo sollen sie auch sonst parkiert sein? Also muss ich wohl oder übel am Strassenrand gehen und hoffen dass der nächste Tuck Tuck Fahrer mich nicht mitreisst. Für Fussgänger ist dieses Land nicht geschaffen, trotzdem geniesse ich die Bewegung und das Schauen. Wie sehr hat sich dieses Land, diese Stadt sich in den zwei Jahren verändert. Der Verkehr und die Touristen scheinen doppelt so viele zu sein, vielleicht trügt aber auch die Erinnerung ein wenig, was ich hier einräume. In der City geniesse ich zunächst einen Iced Cappuccino bevor ich mich auf die Suche nach einem Coiffeur mache. Im Zentrum selber gibt es fast nur Cafés und Restaurants. Aber in der Strasse hinter dem grossen Platz finde ich ein hübsches Geschäft mit guten Produkten. Kurz entschlossen gehe ich hinein und frage nach einem Termin. Natürlich kann ich gleich bleiben. Zuerst die Manicure, danach das Haare waschen. Es ist immer wieder ein schönes Erlebnis in diesen Ländern. Man liegt vor dem Wasserbecken, man bekommt eine Art Kragen aus Gummi umgelegt, so dass man bequem liegen kann und trotzdem nicht nass wird, Wenn ich jetzt, mit diesem guten Gefühl von gepflegt von Kopf bis Fuss, alleine unterwegs wäre, würde ich mir gleich daneben noch eine Massage gönnen, aber inzwischen meldet sich ein wenig das schlechte Gewissen, dass ich Peter so lange alleine lasse. Ich verhandle mit einem Tuck Tuck Fahrer, wieviel das Hin- und Herkommen kostet und fahre zum Hotel um Peter abzuholen. Das Nationalmuseum ist unser Ziel. Hier bin ich mir nicht mehr ganz sicher ob ich schon da war. Vermutlich schon, aber so einen bleibenden Eindruck hat es mir offensichtlich nicht gemacht. Es ist ein ganz einfaches Museum mit zunächst einigen Fundstücken aus prähistorischer Zeit, was noch ganz hübsch ausgestellt ist. Aber danach ist es, wie in all diesen Ländern, fast nur noch ein Dokument der vielen Kriege, welche hier stattfanden. Einige Schriftstücke in der laotischen Sprache sind noch ganz hübsch anzusehen, aber dann komme ich zu den ersten Bildern von Kindern, welche durch Napalmbomben und B-Bomben verletzt wurden und die Erinnerung an die Nachrichten aus jener Zeit steigt hoch. Das muss und will ich mir nicht antun, ich gehe kurz entschlossen bis zum Ende durch und warte dort auf Peter. Ich finde es wie jedes Mal sehr traurig dass ein Land ein Museum fast nur mit Kriegen (neben den früheren Königen) füllen kann und sonst „keine Geschichte“ hat. Jetzt sind wir in der Nähe meines hübschen Massage Salons und ich überrede Peter sich doch auch eine Fussmassage zu gönnen, welche er letztes Jahr ganz angenehm fand. Leider kostet es im gegenüber liegenden Salon etwa fünf Franken we*****, so dass wir im ersten Stock im Hinterzimmer „behandelt“ werden, anstatt auf den hübschen Liegen. Die Massage ist aber auch hier ganz OK. Ein Spaziergang durch die Strassen endet in einem indischem Restaurant welches Peter im Tripadvisor gefunden hat. Das Essen schmeckt gut und zum Sitzen ist es ganz gemütlich. Nach dem Essen spazieren wir nochmals durch die Straßen um einen Shop zu finden, wir enden aber in einem anderen Restaurant um noch ein Glas Wein zu trinken.

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Vientiane – die kleine Hauptstadt

Vientiane – die kleine Hauptstadt
Vientiane, Lao Peoples Dem Rep
Vientiane, Lao Peoples Dem Rep Der Tuck Tuck Fahrer steht wie vereinbart vor dem Hotel um uns zum Buddha Park, etwa eine Stunde ausserhalb Vientianes zu bringen. Ich selber war vor zwei Jahren auf meiner Reise dort, aber für Peter ist es das erste Mal. Ein riesiger Kürbis aus Beton mit einem geöffneten Maul als Türe steht gleich am Anfang. Fast alle Statuen sind Gaben von reichen Leuten. Der liegende Buddha ist riesig, es gibt Tänzerinnen, Tempelwächter, Schlangen und immer neue Figuren. Die Fahrt zurück ins Zentrum dauert wieder fast eine Stunde, jetzt besichtigen wir den Triumph-Bogen im Park. Auch hier ist festzustellen, dass die Anzahl der Touristen, im Vergleich zu vor zwei Jahren, deutlich zugenommen hat. Aber das blöde ist ja, dass ich auch eine Touristin bin, also kann ich mich wohl kaum beklagen. Ein Bier und ein kleiner Snack mit unserem Fahrer im Gartenrestaurant, dafür muss Zeit sein, denn obwohl heute nicht so ganz schönes Wetter ist gibt es Durst. Danach gehen wir zu einem besonderen Tempel mit Museum. Ich kann mich gut an diesen Tempel erinnern, hat er mich doch inspiriert meine Buddhaköpfe aus Kambodscha in kleinen Regalen auszustellen, da ich ja in meiner Wohnung keine kleinen Nischen mehr einbauen kann. Die Renovierungsarbeiten in dem alten Tempel sind schon fortgeschritten, aber Bilder belegen, wieviel von den Malereien innerer kürzester Zeit verblasst sind, Jetzt wäre noch das Nationalmuseum, aber morgen wollen wir ja auch noch etwas übrig haben, also lassen wir uns zum Hotel bringen und machen einen späten Mittagsschlaf, was auch für da eine Mal gut tut. Das Abendessen ist heute japanisch, wir gehen nur eine kurze Strecke zu Fuss, Peter hat wieder etwas ausfindig gemacht, um Shabu Shabu zu essen. Es schmeckt wunderbar und wieder werde ich im richtigen Benehmen für Japan unterrichtet.

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No Cave – direkt Hauptstadt Vientiane

No Cave – direkt Hauptstadt Vientiane
Vientiane, Laos
Vientiane, Laos OK, das erste Mal in meiner Reise-Karriere wurde ich ganz und gar falsch beraten, ob absichtlich oder nicht, spielt eigentlich keine Rolle. Wie von mir gebucht werden wir bei unserem Guesthouse mit einem „private car“ abgeholt. Die Fahrt soll nun zuerst zum Kong Lor Cave gehen und danach nach Vientiane in unser Hotel, eine gute Idee fand ich bei der Buchung, so machen wir gleichzeitig einen Ausflug und wir kommen zum nächsten Ort. Der Fahrer spricht leider kein Wort Englisch, obwohl man mir das versichert hatte. Wir versuchen nach ca. 1 1/2 Stunden Fahrt herauszufinden wie lange die Fahrt bis zum Cave noch dauert, denn eigentlich haben wir aufgrund der vielen Telefonate, welche der Fahrer mit unserem Ticket in der Hand tätigt das Gefühl dass er keine Ahnung hat wo es hingehen soll. Er kann uns auch jetzt keine Auskunft geben. In der Raststätte schaut Peter mit seinem Handy nach und jetzt findet er das Kong Lor Cave, Fahrtzeit ab hier ist angegeben mit 7 Stunden, gleichzeitig sehen wir die Öffnungszeiten; geschlossen ab 15 Uhr. Also müssen wir wohl oder übel erkennen, auch wenn wir jetzt gleich wieder losfahren erreichen wir die Höhle heute während den Öffnungszeiten nicht mehr. Ich zeige dem Fahrer er soll mich mit seinem Office verbinden, mit jemandem der Englisch spricht. Schliesslich wurde ich falsch beraten. Wir hätten anstatt den „private car“ genau so gut ein normales Ticket für einen Minivan kaufen können um nach Vientiane zu gelangen, und zusätzlich musste ich noch einen Aufpreis für den „Umweg“ zum Kong Lor Cave bezahlen. Wenigstens diesen Aufpreis will ich zurück. Die Diskussionen gehen hin und her, aber endlich einigen wir uns, dass wir wirklich nicht zu einem Wasserfall gehen wollen, sondern direkt zum Hotel in Vientiane und dass wir den Aufpreis zurück erhalten. Uff, schade, ich habe mich so gefreut. Diese Höhle muss wirklich etwas besonderes sein. Ein Grund mehr um nochmals nach Laos zu reisen, das nächste Mal ohne feste Buchungen, denn nur dann kann man vor- oder nachgeben. Die gesamte Fahrt nach Vientiane dauert nur ca. vier Stunden. Das S Park Design Hotel ist ganz speziell mit alten Autos und vor allem Töffs dekoriert und liegt etwas ausserhalb des Zentrums, was den Vorteil hat dass es ruhig ist, aber auch jeweils ein Tuck Tuck braucht um in die kleine Innenstadt zu gelangen. Auch hier wollen die Tuck Tuck Fahrer viel zu viel für kurze Strecken, aber ein wenig handeln kann man. Das Zentrum ist bald erkundet, das Museum schliesst schon bald, also auch das verschieben, und für den Night Market am Ufer des Mekong ist es noch früh. Ich versuche im Greendiscovery Reisebüro, wo ich letztes Mal meine Trecking Tour mit Homestay gebucht hatte einen Ausflug für morgen zu buchen. Leider sind fast alle tollen Ausflüge in einem ganz anderen Landesteil, auch die Kong Lor Höhle wird als dreitägige Tour angeboten, und dasjenige in und um Vientiane ist viel zu teuer, da kommen wir auch mit den überteuerten Tuck Tuck noch viel günstiger. Dabei ist es schon früher Abend geworden und einen Teil des riesigen Night Market durchlaufen wir, bis wir zu einem Restaurant kommen welches Fleisch auf dem heissen Stein anbietet. Gemütlich sitzen wir auf der Terrasse mit Sicht auf das Wirrwarr der Elektro Kabel und den Mekong, davor die roten Stände des Night Markets. Das Essen und der Wein schmecken gut, danach lassen wir uns wieder zum Hotel bringen und verhandeln noch für den kommenden Tag.

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Smile Beach und blaue Lagune

Smile Beach und blaue Lagune
Vang Vieng, Lao Peoples Dem Rep
Vang Vieng, Lao Peoples Dem Rep Der Tag beginnt mit einem gemütlichen Frühstück im Café. Ein Spaziergang durch das bereits bekannte Dorf bringt uns diesmal über eine Bambusbrücke zum Smile Beach mit kleinen schattenspendenden Häuschen mit Hängematten. Gestern vom Boot aus haben wir diese kleine Idylle entdeckt, fernab von Bars und lauter Musik, es hat zwar auch Musik, aber nicht so laute. Wir liegen in den Hängematten und beobachten die Fischer, die Frauen beim Wäsche waschen, die Kühe mit ihren Kälbern, welche hier zur Tränke kommen und natürlich sehen wir auch wieder die in Herden auftretenden Kajaks mit ihren Touristen, Nun wollen wir doch noch etwas für „gemeine“ Touristen machen. Wir mieten ein Tuck Tuck um zur blauen Lagune zu fahren, welche etwa 8 km ausserhalb bei einer Höhle liegt. Über die etwas grössere Bambusbrücke für Autos müssen wir Brückenzoll zahlen. Auch auf dieser Strecke hat sich in den zwei Jahren sehr viel verändert. Wo das letzte Mal einzelne Familien mit ihren Kühen und Hühnern wohnten gibt es jetzt noch mehr Restaurants und Guesthouses, Kinder kommen von der Schule und überall hat es Verkehr. Die blaue Lagune ist heute gar nicht so blau, aber die vielen Japaner finden es ganz toll vom grossen Baum zu springen und im blauen Nass zu verschwinden. Die Höhle liegt etwa 120 Meter höher, über Treppen erreichbar und wie angeschrieben ist sei sie sehr gefährlich, man müsse einen Guide und eine Taschenlampe mieten, da es teilweise 500 m in die Tiefe geht. Nun denn, auch darauf möchte Peter verzichten, er habe ja schon viele Höhlen in seinem Leben gesehen und das Bier am Schatten ist allzu verlockend, Zurück in Vang Vieng gehen wir zum Koreaner um einen Hot Pot zu bestellen. Diesmal sogar mit Crevetten und Fisch für mich, es ist immer ein besonderes Erlebnis das viele Gemüse, die Reisnudeln und die Blätter in der Suppe zu kochen und auf der Höhe des „Gugelhupfs“ das Fleisch und den Fisch zu braten. Bevor wir zum Hotel kommen muss ich nochmals nach vorne um Geld aus dem ATM zu holen (nur der rote nimmt unsere Bankkarte). Peters Bestellung für einen Pancake mit Bananen und Nutella nehme ich gerne auf, diesmal kaufe ich mir auch einen, allerdings ohne Nutella, sondern mit Honig. So klingt auch dieser letzte Abend in Vang Vieng aus, der Trubel war ganz lustig, aber jetzt freue ich mich auf die Kong Lor Höhle, welche wir morgen auf dem Weg nach Vienetiane besuchen werden. Alles einpacken, Wecker stellen und gute Nacht.

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